Neuigkeiten und Informationen aus dem Landkreis und der Kreisverwaltung

Starke Gründer

„Waschstraße zum Erfolg“ - Der ExistenzgründerTag 2019

Logo ExistenzgründerTag

Am Freitag, den 6. September wird der große Saal der Kreisverwaltung Bad Kreuznach wieder zum Informations-Drehscheibe für alle, die sich selbständig machen wollen. Beim ExistenzgründerTag 2019 treffen sie hier zwischen 16 und 19.30 Uhr rund 30 Fachleute, Netzwerke und Institutionen, die ihnen wichtige Tipps und Hilfestellung bei der Unternehmensgründung geben können – fachlich kompetent und in entspanntem Rahmen.

Rheinland-Pfalz wird zunehmend attraktiv für Existenzgründungen. Das belegen Daten der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern: Erstmals nach fünf Jahren ist 2018 die Zahl der Gewerbeanmeldungen in Rheinland-Pfalz wieder angestiegen. 

Ein gutes Signal auch für den Landkreis Bad Kreuznach, insbesondere weil hier auch Starterzentren der beiden Kammern angesiedelt sind – und weil hier einmal im Jahr ein ExistenzgründerTag veranstaltet wird, der eine außergewöhnliche Informationsvielfalt und individuelle Beratung für alle bietet, die sich mit dem Gedanken tragen, ein Unternehmen neu zu gründen oder eine bestehende Firma zu übernehmen und in die Zukunft zu führen. 

Eine Neuerung dieses Jahr: Im Vorfeld zum ExistenzgründerTag bietet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) von 12 bis 18 Uhr einen Beratertag an, der sich an alle Freiberufler und Unternehmen richtet. Die ISB bietet hier einen Überblick über öffentliche Finanzierungsinstrumente für alle Arten von Gründungsvorhaben sowie Wachstums- und Festigungsinvestitionen bestehender rheinland-pfälzischer Unternehmen. Anmeldungen zu den Beratungsgesprächen sind separat über die Wirtschaftsförderung des Landkreises einzureichen.

Weitere Neuheit: Zum Ende der Veranstaltung werden im Talk mit erfolgreichen Existenzgründer Tipps und Erfahrungen direkt weitergegeben. Zum Abschluss erfolgt dann unter den Teilnehmern, die ihren ausgefüllten Info- bzw. Laufzettel abgegeben haben, die Verlosung eines exklusiven Starterpakets. Hierin befinden sich über 10 Beratungs- und Dienstleistungsgutscheine im Gesamtwert von rund 6.000 Euro.

„Neben Neugründungen ist für die Wirtschaftskraft unseres Landkreises aber gerade das Gelingen von Betriebsübergaben von großer Bedeutung“, so Landrätin Bettina Dickes.

„Deshalb wollen wir mit geballter und kompetenter Beratung Lust und Mut machen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen“, ergänzt der Beigeordnete der Stadt Bad Kreuznach, Markus Schlosser.

Denn gerade in der Start-up-Phase eines Unternehmens lauern Hürden, die sich mit entsprechendem Fachwissen leicht umgehen lassen. Ein wichtiger Bestandteil des Tages sind wie in den vergangenen Jahren Fachvorträge zu den Themen Business-Plan, Finanzierung, Steuern und Recht sowie Werbung und Marketing.

„Waschstraße zum Erfolg“: Unter diesem Motto stand schon der erste Existenzgründertag 2013. Die Initiatoren – der Arbeitskreis Existenzgründung der Wirtschaftsjunioren sowie die Wirtschaftsförderungen von Landkreis und Stadt Bad Kreuznach – wählten das Bild der Waschstraße, weil jeder Besucher beim ExistenzgründerTag sein individuelles Programm selbst wählen kann: Finanzierung, Marketing, Organisation – allen Besuchern werden genau die Fachleute vermittelt, die ihnen bei der Lösung ihres Problems helfen können. Ziel: Freie Sicht für die Existenzgründung. 

Der Unterschied zu anderen Existenzgründermessen liegt darin, dass sich die Besucher nicht an zahllosen Ständen in unübersichtlichen Hallen selbst ihre Informationen zusammen suchen müssen. Sondern: Sie werden am Eingang der „Waschstraße“ kurz nach ihren Informationsbedürfnissen befragt, um dann je nach Fragestellung direkt zu den jeweiligen Experten geleitet zu werden. 

Zielgruppe für die individuelle Beratung sind angehende Existenzgründer, Unternehmer in der Gründungs-phase, Unternehmensnachfolger und Studenten. Kurz: alle Menschen, die sich selbständig machen wollen.

 

Hintergrund 

Der ExistenzgründerTag wird ehrenamtlich gestaltet von Unternehmern für angehende Unternehmer. Initiator war das Gründernetzwerk Bad Kreuznach. 

Bei dem Gründernetzwerk Bad Kreuznach handelt es sich um Personen aus Politik, Wirtschaft und der Ver-waltung, die unter der Schirmherrschaft von Julia Klöckner und Landrat Franz-Josef Diel erstmalig 2012 zu-sammenkamen, um die Rahmenbedingungen für Existenzgründer im Landkreis zu evaluieren. 

Gemeinsam mit dem „Arbeitskreis Existenzgründung und Existenzsicherung“ der Wirtschaftsjunioren Bad Kreuznach entstand eine sehr aktive Projektgruppe, die das Konzept der „Waschstraße“ ausfeilte. 

Die Wirtschaftsjunioren Bad Kreuznach sind die Vereinigung junger Unternehmer und Führungskräfte aus allen Bereichen der Wirtschaft, die den Erfahrungsaustausch und den Kontakt miteinander suchen. 

 

 

Das Programm

 

12 bis 18 Uhr – ISB Beratertag

 

15.50 Uhr, Pressefoto

 

16.00 Uhr, Eröffnung (großer Sitzungssaal)

 

16.15 Uhr, Paymentberatung

 

Paymentberatung in der Existenzgründung und Unternehmensnachfolge, Martin Pira, Sparkasse Rhein-Nahe (

 

16.15 Uhr Businessplan

 

Bestandteile eines Businessplans, Michael Fuhr, Betriebsberater der HWK Koblenz

 

 

 

16.40 Uhr Finanzierung

 

Finanzierungsbausteine für den Start in die Selbständigkeit, Nico Martiny, Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG

 

16.40 Uhr Werbung/Marketing

 

Um die Ecke gedacht – Der Weg zu neuen Ideen, Sybille Kunkler, online design Werbung und Medien GmbH

 

 

 

18.30 Uhr Unternehmensführung

 

Erfolgreiche Unternehmensführung – ein Praxisbericht, Harry Donau, Unternehmensberatung

 

18.30 Uhr Steuern/ Recht

 

Um die Formalitäten kümmern wir uns später oder gut beraten starten

 

Mirko Syré, Steuerberater Wirtschaftsprüfer, Hammel + Syré             

 

Christian Closhen, Fachanwalt für Steuer- und Insolvenzrecht, Closhen & Partner  

 

 

 

19.00 Uhr Gründertalk                                    

 

19.20 Uhr Uhr

 

Verlosung eines exklusiven Starterpakets

 

19.30 Uhr, Ende

 

 

 

Kontakt:

 

Thomas Braßel

 

Wirtschaftsförderung im Landkreis Bad Kreuznach

 

Tel.: (0671) 803 1660

 

thomas.brassel@kreis-badkreuznach.de


Erste Kreissaline in Betrieb genommen

Inbetriebnahme Saline
Landrätin Bettina Dickes nahm die Saline gemeinsam mit ihren Erbauern in Betrieb.

„Die Saline zeigt sehr deutlich, wozu unsere BBS TGHS unter anderem im Stande ist“, freute sich Landrätin Bettina Dickes anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der ers-ten Kreissaline, die inzwischen den Vorplatz der Kreisverwaltung verschönert. Die Berufsfachschule Technik der BBS TGHS Bad Kreuznach hatte die Saline während ihres Unterrichts im vergangenen Schuljahr gebaut. „Viele Stunden Arbeit stecken darin und das Ergebnis ist einfach toll“. Die Landrätin freute sich besonders, dass eine Delegation der Klasse, welche dieses tolle Projekt gemeistert hat, gemeinsam mit dem Lehrer Jörg Hachenthal und Schulleiter Simon Lauterbach zur Inbetriebnahme gekommen ist.
Mit der Saline, deren Aufbau rund 9000 Euro gekostet hat, wurde das zweite Projekt zur Aufwertung des Vorplatzes der Kreisverwaltung vollendet. „Der Charme der 70er Jahre soll Stück für Stück weiter weichen“, macht die Landrätin klar. Da der Brunnen ohnehin undicht war und dadurch umfangreiche Reparaturmaßnahmen notwendig wurden, packte sie die Gelegenheit beim Schopfe - weg vom Brunnen hin zur Saline. Ihr sei es ein großes Anliegen, dass sich die Region auf dem Vorplatz künftig wiederfindet. „Nach unserem eigenen Weinberg, den ich gemeinsame mit Weinmajestäten von der Nahe und aus Rheinhessen gepflanzt habe, spiegelt die Saline nun eine weitere Besonderheit unseres Landkreises wider“. Dabei sei sie besonders stolz darauf, dass die Saline nicht nur wie eine Saline aussieht, sondern auch richtig funktioniert. „Wir nutzen tatsächlich Sole zum Betrieb – dicke Luft sollte also künftig in der Kreisverwaltung keine Chance mehr haben“, so die Landrätin.
Neben dem Dank an die Schulklasse der BBS TGHS richtete die Landrätin diesen auch Strombergs Wehrführer Thomas Harig für dessen Unterstützung beim Transport der Saline mit Feuerwehrfahrzeug samt Kran.

Aufbau Saline
Per Feuerwehrkran wurde die Saline auf ihren Platz gehoben.

jobzzone 2020 - Lust auf Ausbildung

Gut ein Drittel der Unternehmen konnte bundesweit im vergangenen Jahr angebotene Ausbildungsplätze nicht besetzen. Das hat eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) ergeben. Andererseits fühlen sich Schülerinnen und Schüler überfordert von der Vielzahl an Berufen und Ausbildungsgängen. 

Deshalb geht der Landkreis Bad Kreuznach mit Unterstützung der Spar-kasse Rhein-Nahe das Thema aktiv an und bieten mit der jobzzone Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich über das reichhaltige Ausbildungsangebot in der Region zu informieren – und Unternehmen erhalten ein Forum, ihre Ausbildungsmöglichkeiten zu präsentieren. 

Nun ist die jobzzone als hochwertige Printausgabe in ihrer sechsten Auflage erschienen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Internet-Auftritt neu gestaltet und bietet neben einer mit über 100 unterschiedlichen Ausbildungsgängen prall gefüllten regionalen Datenbank noch mehr Tipps und Wissenswertes rund um das Thema Berufsinformation und Bewerbung.

Die Ausbildungsbetriebe-Guides werden in den nächsten Tagen kostenlos an die Schülerinnen und Schüler der Vorentlassklassen verteilt und im Berufskundeunterricht eingesetzt. 

„Die Schule ist der Ort, an dem sich junge Leute erstmals intensiv mit dem Thema berufliche Zukunft auseinandersetzen“, so Landrätin Bettina Dickes. „In der jobzzone erhalten sie einen wichtigen Überblick über die vielen Ausbildungsmöglichkeiten in unserem Kreis. Für die Unternehmen ist jobzzone eine hervorragende Möglichkeit, den eigenen Betrieb in den Fokus zu rücken.“

Unterstützt wird die jobzzone von der Sparkasse Rhein-Nahe und von der Wirtschaftsförderung im Landkreis Bad Kreuznach, wodurch die Eigenbeteiligung für die Unternehmen bei der Darstellung ihrer Ausbildungsangebote sehr niedrig ist. 

„jobzzone hilft den Unternehmen dabei, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und den Schülerinnen und Schülern, den richtigen Ausbildungsplatz zu finden“, so der Vorstandsvorsitzende Peter Scholten. „Gerade die kleineren und mittelgroßen Firmen – die meisten sind ja auch Kunden unseres Hauses – benötigen gut ausgebildete, motivierte Mitarbei-terinnen und Mitarbeiter, um den Anforderungen in sich immer schneller verändernden Märkten gerecht zu werden. Sie sind auch künftig ein wesentlicher Faktor für den Erfolg des Unternehmens.“

„Die Online-Tools und Angebote der Berufsberatung helfen bei der beruflichen Orientierung von Jugendlichen, jobzzone unterstützt anschließend die Realisierung der Berufswünsche regional“, so Bertram Schuster, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach.“

Diese Möglichkeit der Darstellung nutzen rund 75 Unternehmen, um ca. 120 unterschiedliche Ausbildungsberufe und duale Studiengänge zu präsentieren. 

Besondererer Service: Aus der Print-Ausgabe der jobzzone gelangen die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von QR-Codes direkt auf das Unternehmensprofil in der internetbasierten Datenbank und können dann unmittelbar mit den Ausbildungsunternehmen in Kontakt treten. 

Unter www.jobzzone.de – können Schülerinnen und Schüler gezielt nach Interessenfeldern, konkreten Berufen, Unternehmen und Angeboten in einem definierten Umkreis suchen. 

Realisiert wird jobzzone im Verlag Matthias Ess. „Das Buch wird nun kostenlos an die Schülerinnen und Schüler im gesamten Kreisgebiet verteilt und erreicht so die Mitarbeiter von morgen. Wir wollen sie für die Ausbildungsplätze in der Region begeistern“, erklärt Verleger Matthias Ess.


Schulbuchausleihe ohne Plastiktüten - 7500 Stofftaschen gesucht

Inzwischen stehen sie, die Boxen für die Stofftaschensammelaktion des Landkreises. Gesammelt werden gebrauchte, aber gewaschene Stofftaschen, um diese für die Schulbuchausleihe einzusetzen. Gestiftet von der Bittmann Stiftung wurden die weiterführenden Schulen des Landkreises Bad Kreuznach inzwischen mit den Sammelboxen der Firma BITO-Lagertechnik Bittmann GmbH ausgestattet und warten darauf, mit Stofftaschen gefüllt zu werden. 

„Mit der Aktion werden wir 7500 Plastiktüten, die in den vergangenen Jahren zur Schulbuchausleihe genutzt wurden, einsparen“, erklärte Landrätin Bettina Dickes im Rahmen der offiziellen Übergabe der Boxen im Gymnasium am Römerkastell in Bad Kreuznach. Schulleiter Ludger Föhrenbacher bemerkte, die Aktion rücke das Thema Nachhaltigkeit, welches auch die Schülerfirma des Röka immer wieder aufgreife, in den Fokus. Die Schule selbst unterstütze die Aktion sehr gerne. In den vergangenen Wochen konnte das Röka bereits rund 200 Stofftaschen einsammeln. Bis zum Ferienbeginn soll nun eifrig weiter gesammelt und für die Aktion geworben werden, versprach der Schulleiter.

Einen Grundstock an Stofftaschen hat die Sparkasse Rhein-Nahe bereits gestiftet. „Ich bin der Sparkasse sehr dankbar, dass sie mit 1500 Stofftaschen eine Starthilfe für die Aktion beigesteuert hat“, sagte die Landrätin. Zugleich machte sie deutlich, dass noch viele weitere Sponsoren bereits angeboten hätten, Stofftaschen zu spenden. „Dass wir so viel Zuspruch und Unterstützungszusagen erhalten haben, freut mich sehr. Ich hoffe aber, die meisten Stofftaschen aus den Schubladen zuhause zu erhalten. Diese liegen – das weiß ich aus eigener Erfahrung - oft nach einmaliger Nutzung in Schränken, ohne je wieder in den Einsatz zu kommen“. Gerade auf diese sei die Aktion ausgerichtet, denn auch für die Herstellung von Stofftaschen würden Rohstoffe und Energie benötigt. Sollten die 7500 benötigten Stofftaschen aber nicht erreicht werden, würden die möglichen Sponsoren weitere Taschen zusteuern. „Ich gehe also schon jetzt sicher davon aus, dass wir keine Plastiktüten nutzen müssen“.

 

Für die gebrauchten, aber ungewaschenen Stofftaschen, welche der Aktion zugeführt werden, hat die Kreuznacher Zentralwäscherei bereits angeboten, diese zu waschen, damit die Schulbücher in sauberen Stofftaschen ausgeliefert werden können.

 

Gesammelt werden die Stofftaschen in den weiterführenden Schulen des Landkreises und in der Kreisverwaltung.


Vorläufiges Endergebnis Kreistagswahl 2019

Zwischenzeitlich wurden alle Ergebnisse aus den Wahlbezirken im Landkreis Bad Kreuznach zusammengeführt, sodass das vorläufige Endergebnis feststeht. Der Wahlausschuss wird sich am 12.06.2019 zusammenfinden, um das vorläufige Endergebnis zu überprüfen und festzustellen.

Die Übersicht der Personen, welche in den Kreistag gewählt wurden, finden Sie hier. 

Bitte beachten Sie, dass alle Endergebnisse bis zur Feststellung des Ergebnisses durch den Wahlausschuss vorläufig sind.

Vorläufige Sitzverteilung Kreistag
Vorläufige Sitzverteilung Kreistag
Vorläufiges Endergebnis - Vergleich 2019/2014
Vorläufiges Endergebnis - Vergleich 2019/2014
Vorläufiges Ergebnis Wahl Kreistag 2019
Vorläufiges Ergebnis Wahl Kreistag 2019

Holger Schmidt zum neuen stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur gewählt

Holger Schmidt (Gutenberg) soll nach mehrheitlicher Meinung der Wehrleiter aus dem Landkreis Bad Kreuznach neuer stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) werden. In der Wahl am Mittwoch setzte er sich gegen Peter Beurschgens (Stromberg) durch. Zur Wahl aufgerufen waren die Wehrleiterin der Stadt Bad Kreuznach sowie die Wehrleiter der Stadt Kirn und der sieben Verbandsgemeinden.

Im Vorfeld zur Wahl hatten sich beide Kandidaten vorgestellt. „Es hat sich hierbei ganz deutlich gezeigt, dass beide ohne weiteres geeignet sind, die Position des stellvertretenden KFI auszufüllen“, bilanziert Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann. Beide hätten die notwendige Kompetenz und Erfahrung im Feuerwehrwesen. „Am Ende kann es bei einer Wahl um ein Wahlamt aber nur einen geben, der die meisten Stimmen auf sich vereint“.

Landrätin Bettina Dickes, die als Wahlleiterin fungiert hatte, dankte beiden Kandidaten und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit Holger Schmidt. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich Menschen bereit erklären, ehrenamtlich eine solch große Verantwortung tragen zu wollen“.

Vor der Ernennung Holger Schmidts zum neuen stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur muss der Kreistag dieser Personalentscheidung noch zustimmen. Dieser formelle Akt ist für die konstituierende Sitzung des neu gewählten Kreistags, am 24.06.2019, vorgesehen.

 


26. Rad-Erlebnistag „Nahe Hit – rad´l mit“

Zur 26. Rad-Erlebnistag „Nahe Hit – rad´l mit“, am 16. Juni 2019 laden wir herzlich ein. Der offizielle Startschuss fällt am Sonntag, 16. Juni 2019, um 10.00 Uhr an der Stauseehalle in Niederhausen, direkt am Nahe-Radweg.

Das Radevent ist seit dem letztem Jahr zusätzlich in die noch junge Kampagne Nahe.Rad.Sommer eingebunden. Die 26. Auflage des Rad-Erlebnistages ist zugleich Auftakt für den Nahe.Rad.Sommer. Hauptakteur des Rad-Erlebnistages ist der 128 Kilometer lange Nahe-Radweg. Der Radweg verläuft von der Nahequelle am Bostalsee bis zur Mündung bei Bingen am Rhein durch die Nahe.Urlaubsregion. Hügelige Abschnitte wechseln sich ab mit flachen Passagen, so dass für jeden Radler die passende Etappe dabei ist. Sportlich-ambitionierte Radler starten auf dem Nahe-Radweg zwischen Nohfelden bis Idar-Oberstein durch. Genussradler und Familien genießen die Strecke zwischen Idar-Oberstein und Bingen am Rhein. Wer leichte Unterstützung beim Radeln wünscht, kann sich ganz bequem ein E-Bike unter www.e-bike-naheland.net buchen.

Kampagne „Fahrrad laden statt Auto tanken“ – Kommunen und Tourismus arbeiten in der Region für den Klimaschutz zusammen

Die Kommunen der Region Rheinhessen-Nahe haben gemeinsam mit der Naheland-Touristik GmbH und der Rheinhessen-Touristik GmbH die Klimaschutz-Kampagne „Fahrrad laden statt Auto tanken“ ins Leben gerufen. 

Die teilnehmenden Gaststätten und Betriebe bieten ihren Kunden im Rahmen der Kampagne an, E-Bike- und Pedelec-Akkus, z.B. während des Einkaufs, eines Geschäftstermins oder dem Aufenthalt im Betrieb, kostenlos aufzuladen. Für die Betriebe entstehen durch das Aufladen der Akkus in der Regel nur sehr geringe Strom-kosten. Ein Akku fasst üblicherweise ca. 500 Wh Strom. Eine volle Ladung – d.h. mit absolut leerem Akku – würde damit etwa 15 Cent kosten. 

Ziel der Kampagne ist es, den Bürgerinnen und Bürgern in ihrer Freizeit, aber auch Touristen und Urlaubern, in der Region eine klimaschonende Alternative zum Auto zu liefern. Im Vergleich: Ein Auto erzeugt je nach Größe und Art etwa 170 g/km CO2. Ein E-Bike liegt hier bei etwa 6g/km beim deutschen Strommix. Ersetzt man das Auto durch das E-Bike führt dies also zu einer erheblichen Treibhausgaseinsparung und einem Benefit für den Klimaschutz. Zudem wird auch etwas für die eigene Gesundheit getan.

Die Kampagne wurde offiziell bereits am 21.03.2019 unter Teilnahme der beteiligten Kommunen im Steigerhof in Harxheim eingeweiht. Am 25.04.2019 startete sie auch im Landkreis Bad Kreuznach. Die zur Wandmontage geeigneten Schilder machen auf die Teilnahme des Betriebes an der Aktion und die Lademöglichkeit aufmerksam. „Mit der Kampagne möchten wir einen weiteren Beitrag zum Voranbringen des Klimaschutzes und des Tourismus leisten. Außerdem setzt sie ein Zeichen für interkommunale Zusammenarbeit“, so Landrätin Bettina Dickes. 

Die Naheland-Touristik GmbH und die Rheinhessen-Touristik GmbH nehmen die teilnehmenden Betriebe zudem in Onlinekarten und Datenbanken auf. Auf den Homepages der teilnehmenden Kommunen, auf www.klimaschutz-lkkh.de und auf www.klimaschutz-rheinhessen-nahe.de werden die Listen der teilnehmenden Be-triebe ebenfalls veröffentlicht. 

Weitere teilnehmende Kommunen sind: die Landkreise Alzey-Worms, Bad Kreuznach und Mainz-Bingen, die Städte Bingen und Ingelheim am Rhein, sowie die Verbandsgemeinden Bodenheim, Gau-Algesheim, Nieder-Olm, Sprendlingen-Gensingen, Stromberg, Nieder-Olm und Wörrstadt. 

Bei weiteren Fragen können Sie sich an den zuständigen Klimaschutzmanager des Landkreises Bad Kreuznach wenden (Simon Haas, E-Mail: simon.haas@kreis-badkreuznach.de Tel: 0671 803-1662).

Fahrrad laden statt Auto tanken

Fehlerhafte Stimmzettel zur Wahl des Kreistags

„Wegen eines redaktionellen Fehlers müssen die Wahlzettel zur Kreistagswahl neu gedruckt werden“, teilt Landrätin Bettina Dickes mit. Auf dem Stimmzettel kam es zu einer fehlerhaften Verschiebung von Personen. „Ärgerlich, aber trotzdem bei weitem kein Weltuntergang“, bemerkt hierzu die Landrätin. So etwas könne aus redak-tionellen Gründen vorkommen, was man am Ende hinnehmen müsse. Der Schaden halte sich wegen des frühen Zeitpunktes der Feststellung in Grenzen. Der Neudruck der Kreistagsstimmzettel wird etwa 7000 Euro kosten.
„Am Ende verzögert sich teilweise der Versand der Briefwahlunterlagen um ein paar Tage“. Denn durch die Probleme des Landes mit der Lieferung der Stimmzettel für die Europawahl konnten in den aller meisten Städten und Verbandsgemeinden die Briefwahlunterlagen – mangels Vollständigkeit – bislang ohnehin noch nicht ver-schickt werden. „Weitgehendes Glück im Unglück!“
Die Ausnahme hierin bildet die Verbandsgemeinde Rüdesheim, die als repräsentative Verbandsgemeinde für die Briefwahl bereits die Stimmzettel zur Europawahl vorab erhalten hat. „In der VG Rüdesheim wurden bereits rund 1500 Briefwahlunterlagen an Briefwähler verschickt. Die Kreisverwaltung wird diese nun darüber informieren, dass die Stimmzettel zur Kreistagswahl ungültig sind und die fehlerhaften Wahlunterlagen gegen die korrekten ausgetauscht werden müssen. Die Verbandsgemeinde Rüdesheim hat hieran kein Verschulden“. Die übrigen Verwaltungen in den Städten und Verbandsgemeinden wurden durch die Kreisverwaltung über den notwendigen Nachdruck informiert, sodass hier – auch nach Vorlage der Europawahlstimmzettel – hier keine falschen Briefwahlunterlagen rausgehen werden.
„Wir sind sehr froh, dass der Fehler zu diesem Zeitpunkt bereits aufgefallen ist. Hier-durch ist es möglich, den Nachdruck der dann korrekten Stimmzettel zu beauftragen und diese in der kommenden Woche den Verwaltungen im Landkreis zuzustellen. Im Prinzip verzögert sich durch den redaktionellen Fehler – mit Ausnahme in der VG Rüdesheim – die Briefwahl nur um wenige Tage“, so die Landrätin.
Neben den Verwaltungen im Kreis hat die Kreisverwaltung auch die Landeswahllei-tung und die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion über die Situation informiert.

ACHTUNG:
Bürgerinnen und Bürger aus der Verbandsgemeinde Rüdesheim, die bereits die Briefwahlunterlagen erhalten haben, werden dringend gebeten, diese gegen die korrekten Wahlunterlagen auszutauschen. Das genaue Prozedere des Umtauschs wird Ihnen schriftlich mitgeteilt.
Die Kreisverwaltung bittet alle Betroffenen, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.


Zusätzliche Sammelstelle für Gehölz- und Heckenschnitt

Eine zusätzliche Sammelstelle für Gehölz- und Heckenschnitt wird der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Bad Kreuznach an drei Samstagen (30. März, 06. April und 13. April), jeweils von 8 bis 14 Uhr, auf der Bad Kreuznacher Pfingstwiese einrichten. „Durch die temporäre Einrichtung der zusätzlichen Sammelstelle wollen wir in der „heißen Vegetationsphase“ den Druck vom Kompostwerk nehmen“, erklärt Abfallwirtschaftsdezernent Hans-Dirk Nies. Die vergangenen Jahre hätten immer wieder gezeigt, dass sich gerade in dieser Zeit lange Schlangen auf der Zufahrt des Kompostwerks bildeten, da gerade dann viele Bürgerinnen und Bürger Grünschnitt dort anliefern wollen. „Der Abfallwirtschaftsbetrieb trägt dem mit der Sondersammelstelle Rechnung. Die Wartezeiten für die Bürgerinnen und Bürger werden sich verkürzen“, ist sich Nies sicher. Zugleich macht er aber deutlich, dass dieser erste Aufschlag als Testlauf anzusehen ist. „Auch wenn wir das Ziel haben, die Einrichtung des Sammelplatzes zu Beginn und zum Ende der Vegetationsphase fest einzuplanen, müssen wir dennoch zunächst den ersten Durchlauf abwarten, um konkret über Ab-gabemengen und Kosten sprechen zu können“.

Seinen Dank richtet der Abfallwirtschaftsdezernent an den städtischen Beigeordneten Markus Schlosser, der einen Teil der Pfingstwiese für den Feldversuch zur Verfügung stellt. Auf diesem Bereich wird ein Häcksler eines Unternehmens aufgestellt, der das angelieferte Schnittgut direkt in Container hineinhäckselt und abtransportiert. „Ich bin sehr froh, dass wir mit Peter Michel einen erfahrenen Unternehmer auf diesem Gebiet finden konnten, der mit uns gemeinsam den Feldversuch durchführt“, so Nies.

Kostenlos angeliefert werden kann Gehölz- und Heckenschnitt mit einem Durchmesser bis zu 30 cm. Nicht angenommen werden Laub, Blumen, Rasenschnitt und sonstige krautigen Pflanzen. Diese sind in der Biotonne oder kostenpflichtig auf den Wertstoffhöfen zu entsorgen.


Klimaschutzgespräch mit Landrätin Bettina Dickes - Herzliche Einladung an alle Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen

Zum Umwelt- und Klimaschutzgespräch lädt Landrätin Bettina Dickes Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen aus dem Landkreis Bad Kreuznach am Dienstag, dem 26.03.2019, um 8.30 Uhr, in die Mensa der Crucenia Realschule Plus, nach Bad Kreuznach, ein. „Immer mehr Schülerinnen und Schüler gehen auf die Straße und demonstrieren für einen besseren Umwelt- und Klimaschutz. Ich begrüße es sehr, dass die sogenannte Generation Z zeigt, alles andere als desinteressiert zu sein“, sagt Landrätin Bettina Dickes. Zugleich sei es ihr ein großes Anliegen, konkret mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen, um Ideen zu entwickeln, wie gemeinsam für einen größeren Umwelt- und Klimaschutz eingestanden werden kann. „Nur zuzuschauen, wie Schülerinnen und Schüler demonstrieren, bringt letztlich keine Wende. Viele Menschen sind sich darin einig, dass etwas passieren muss, um unseren Planeten Erde noch viele Generationen lang bewohnen zu können“, so die Landrätin. Jedoch gingen das Wissen um den notwendigen Klimaschutz und die Realität – nur zu oft aus Bequemlichkeitsgründen – häufig auseinander. „Hier will ich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern aus den weiterführenden Schulen ansetzen, um Ziele zu definieren und Wege zu erarbeiten, wie wir diese im Landkreis Bad Kreuznach umsetzen können“.

Ebenfalls am Gespräch teilnehmen wird der Klimaschutzmanager des Landkreises Bad Kreuznach, Simon Haas.

Interessierte Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen können Ihre Anmeldung zu dem Gespräch über die Schule an die Kreisverwaltung richten. Die Schulleitungen wurden durch die Kreisverwaltung angeschrieben.


Auf eine schöne, friedliche und respektvolle Fastnacht

 

 

Voller Vorfreude blickt Landrätin Bettina Dickes auf die nahende Straßenfastnacht. „Für mich als echte Fastnachterin ist dies natürlich ein echter Höhepunkt im närrischen Kalender“. Nach vielen hervorragenden Fastnachtssitzungen, die die Landrätin in den vergangenen Wochen besuchte, wird sie auch zwischen Altweiber und Fastnachtsdienstag in karnevalistischer Mission unterwegs sein. „Der Auftakt zur Straßenfastnachtszeit wird für mich am Altweiberdonnerstag, um 11.11 Uhr, in der Kreisverwaltung stattfinden. In einer karnevalistisch feierlichen Zeremonie werde ich das Gebäude den Närrinnen und Narren des Hauses übergeben“.

 

Am Fastnachtssamstag wird die Landrätin bei der Bad Kreuznacher Narrenfahrt und beim Nachtumzug in Bockenau aktiv teilnehmen, sonntags bei dem Umzug in Wald-böckelheim sowie am Rosenmontag in Bad Sobernheim. „Gerade die Umzüge, die viele Menschen, jung wie jung geblieben, erfreuen, stellen für mich immer wieder ein tolles Erlebnis dar“. Den närrischen Abschluss findet die Landrätin am Fastnachtsdienstag in Roth beim traditionellen Heringsessen. 

 

Bei aller Vorfreude auf den närrischen Sessionsabschluss will es die Landrätin aber nicht versäumen, schon jetzt all jenen zu danken, die für Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit an den närrischen Tagen einstehen. „Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, Ordnungsämter und Bauhöfe leisten – scheinbar völlig selbstverständlich - auch in diesen närrischen Tagen eine herausragende und überaus wichtige Arbeit. Ohne den Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer wäre fröhliches Feiern tausender Närrinnen und Narren im Landkreis Bad Kreuznach gar nicht möglich“, macht die Landrätin deutlich. Gerade den Helferinnen und Helfern, die oftmals sogar ehrenamtlich für die Feiernden da sind, gebühre größter Respekt und Anerkennung. „Ich kann allen, die sich für die feiernde Narrenschar engagieren, nur von Herzen danken. Ohne Sie wäre Fastnacht, wie wir es kennen und lieben, gar nicht möglich“. 

 

Zugleich ruft die Landrätin alle Feiernden dazu auf, die Arbeit der Helferinnen und Helfer zu würdigen und diesen mit Respekt zu begegnen. „Zeigen Sie den Helferinnen und Helfern, dass Sie deren Arbeit wertschätzen. Dies geht schon mit einem einfachen Danke“.

 

 


Wertstoffhof Bad Kreuznach bleibt geschlossen

Wegen des stark angestiegenen Nahe-Pegels steht die Zufahrt zum Wertstoffhof Bad Kreuznach derzeit unter Wasser. Für PKW ist es aktuell nicht möglich, die Zufahrt zu nutzen. Der Wertstoffhof Bad Kreuznach bleibt daher voraussichtlich am heutigen Montag, dem 11.02.2019, ganztags geschlossen.

Einschränkungen bei der Müllsammlung hingegen werden keine erwartet, da LKW die Wasserlache durchfahren können.


Stromprobleme - Kreisverwaltung nur eingeschränkt erreichbar

Aufgrund von Stromproblemen und damit verbundenen Ausfällen der EDV-Anlage ist die Kreisverwaltung Bad Kreuznach derzeit (Montag, 21.01.2019) nur eingeschränkt erreichbar. Wir gehen davon aus, dass dieses Problem bis morgen behoben sein wird und bitten um Verständnis.


Internationaler Tag des Ehrenamtes

„Das Ehrenamt ist für die Gesellschaft unverzichtbar“, machen Landrätin Bettina Dickes und Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes deutlich. Ohne die vielen ehrenamtlich aktiven Menschen würde es unzählige Angebote nicht geben, da der Staat allein finanziell diese gar nicht leisten könnte. „Das soziale und kulturelle Gefüge, welches sich hinter den ehrenamtlichen Angeboten verbirgt, stellt in allen Städten und Gemeinden eine wichtige Säule des gemeinschaftlichen Zusammenlebens dar“, erklärt die Landrätin. Ohne dieses würden im Landkreis Bad Kreuznach und darüber hinaus ein großes Stück Lebensqualität und das gewohnte Sicherheitsgefühl fehlen. „Wir können den ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürgern nicht genug dafür danken, dass sie sich in ihrer Freizeit mit Freude um die Gesellschaft und um Sicherheitsaufgaben kümmern“. Der Internationale Tag des Ehrenamtes spiegele sinnbildlich den Dank und die Notwendigkeit des Ehrenamtes wider. Der Dank dürfe aber nicht nur am Ehrenamtstag zu hören sein, sondern fortwährend – gleiches gelte für die Unterstützung der Ehrenamtler, wo immer es möglich ist.
Zugleich rufen Landrätin und Kreisfeuerwehrinspekteur dazu auf, sich ehrenamtlich zu engagieren und so für ein gutes gesellschaftliches Miteinander einzustehen. „Es gibt ein gutes Gefühl, anderen zu helfen und es sorgt auch für einen Ausgleich zum Alltagsstress, sich ehrenamtlich zu engagieren“, versichert Hofmann. Der Weg ins Ehrenamt sei kein schwerer und für jeden in den unterschiedlichsten Bereichen möglich – sei es etwa in Hilfs- und Rettungsorganisationen, dem Fahren von Bürgerbussen oder der Unterstützung von Menschen, die Hilfe brauchen. 
Gleiches gelte für das ehrenamtliche Engagement in der Kommunalpolitik. „Im kommenden Jahr finden Kommunalwahlen statt. Ich hoffe, dass viele Menschen bei den Wahlen der Ortsbürgermeister und Kommunalgremien kandidieren, um sich für ihre Gemeinde und ihren Landkreis zu engagieren“, so die Landrätin abschließend.
 


Unter Strom: Naheland-Jahrbuch 2019 erschienen

Sie revolutionierte den Alltag, vergleichbar mit der heutigen Digitalisierung: elektrische Energie. Noch vor etwas über 100 Jahren waren die Nächte wirklich dunkel, Hausarbeiten wie Waschen, Bügeln und Kochen erforderten körperliche Höchstleistungen. Nur langsam kam der Strom auch in die Dörfer und Städte der Naheregion. 

 

In Bad Kreuznach wurde 1905 das erste Elektrizitätswerk erbaut, die Straßenbeleuchtung erst Mitte der 20er Jahre auf Strom umgestellt …

Auch landschaftlich hat die neue Energie die Region geprägt: 1928 ging das Wasserkraftwerk am eigens dafür erbauten Stausee Niederhausen ans Netz, heute durchschneiden Stromtrassen die Landschaft, Windkraftanlagen prägen die Horizonte.

„Strom & Elektrizität“ heißt deshalb der Titel des neuen Naheland-Jahrbuchs 2019, das sich wieder intensiv der Geschichte und den kleinen Geschichten im Landkreis Bad Kreuznach widmet.

Gemeinsam mit Landrätin Bettina Dickes hat das Redaktionsteam um Dr. Christa Schneider das aktuelle Naheland-Jahrbuch 2019 im OrgelArt-Museum Windesheim vorgestellt.

Landrätin Bettina Dickes lobte die Arbeit des Redaktionsteams und die bunte Mischung aus Themen, die die Vielfalt der Region und der Menschen beschreiben: Auf rund 190 Seiten erwartet die Leser Historisches, Mundart, Erzählungen aus Städten und Gemeinden des Landkreises und des Nahelandes.

Außerdem bietet das Naheland-Jahrbuch eine Chronik des zurückliegenden Jahres sowie einen Ausblick auf die Feste des kommenden – das Naheland-Jahrbuch ist Pflicht für alle, die sich mit der Geschichte und Kultur des Landkreises Bad Kreuznach befassen.

Beteiligt an der Entstehung des „Naheland-Jahrbuchs“ sind bekannte Heimatforscher wie Dr. Martin Senner, Jörg Julius Reisek, Steffen Kaul, Rainer Seil, Marita Peil und Rolf Schaller als auch Schriftsteller wie Elfriede Karsch und Fred Lex. Außerdem liefern viele Journalisten, aber auch Laien ihre Beiträge.

Vereine und Organisationen können vom Verkauf des „Naheland-Jahrbuchs“ profitieren, beispielsweise im Rahmen von Weihnachtsfeiern oder -märkten. Interessenten können sich beim Verlag Matthias Ess melden.

 

Erhältlich ist Naheland-Jahrbuch ab sofort für 8,90 Euro in den Buchhandlungen der Region. 

 


Infos:

Verlag Matthias Ess

Bleichstraße 25

55543 Bad Kreuznach

Tel.: (0671) 83 99 30

info@ess.de

www.ess.de

 

 

Text und Foto: Torsten Strauß, Verlag Matthias Ess


Pressemeldung zu Krankenfahrten

„Die Notfallversorgung und damit Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger muss an erster Stelle stehen“, macht Landrätin Bettina Dickes hinsichtlich der Diskussion um das Verbot von Krankenfahrten mit Rettungswagen deutlich. Es könne nicht sein, dass Rettungswagen, die bei Schlaganfall, Herzinfarkt oder Verkehrsunfällen dringend benötigt werden, unter Umständen nicht verfügbar sind, da diese gerade eine Krankenfahrt durchführen. 
Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst der Rettungsdienstbereiche Mainz-Rheinhessen und Bad Kreuznach, Dr. Guido Scherer, hatte kürzlich unter anderem die Leitstelle Bad Kreuznach angewiesen, Krankenfahrten nicht weiter mit Rettungs- oder Krankenwagen durchführen zu lassen. Rettungswagen werden ausschließlich für die Versorgung und den Transport von medizinischen Notfällen vorgehalten. „Die Versorgung von Notfällen hat absoluten Vorrang“, sagt der Ärztliche Leiter Rettungsdienst. Nach geltendem Recht dürfen sogenannte Krankenfahrten von Patienten, die wäh-rend der Fahrt keinerlei medizinische Hilfe benötigen, in den speziell für Notfälle ausgerüsteten Rettungswagen nicht transportiert werden. Dies gelte auch für die ebenfalls mit medizinischem Gerät ausgestatteten und mit speziell geschulten Rettungssanitäter besetzten Krankentransportwagen. In diesen dürfen ausschließlich qualifizierte Krankentransporte durchgeführt werden, bei denen Patienten kontinuierlich medizinisch überwacht und betreut werden müssen. „Wenn ein Rettungs- oder Krankentransportwagen im Ernstfall nicht direkt zur Verfügung steht und somit einige Minuten zu spät ankommt, kann dies beispielsweise bei Patienten mit Herzinfarkt oder Schlaganfall gravierende Folgen haben“, macht Scherer deutlich. 
„Die vorgehaltenen Rettungswagen sind dafür da, um im Notfall schnellstmöglich Hilfe für die Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen und Menschenleben zu retten“, verdeutlicht Dickes. Sie stehe hinter der Entscheidung des ärztlichen Leiters. Zugleich macht sie aber auch klar, dass die öffentliche Diskussion, mit vielen Informationen aus den unterschiedlichsten Richtungen, zu Verunsicherungen der Bürgerinnen und Bürger führte. In einem Gespräch, an dem unter anderem Dr. Scherer und ein Vertreter des Innenministeriums teilnahmen, konnte die Landrätin drängende Fragen klären. „Nach Rücksprache mit Dr. Scherer bleibt niemand zuhause stehen, die Krankenfahrt wird – sofern sich innerhalb einer halben Stunde für die Betroffenen keine andere Möglichkeit zum Transport finden lässt – übergangsweise auch weiter vom Rettungsdienst durchgeführt“. Hierzu müssten sich die Betroffenen nach dem Telefonat mit Dr. Scherer, der alle ärztlichen Verfügungen zur Durchführung eines Kran-kentransports prüft, erneut bei der Leitstelle melden. „Derzeit fehlen in unserem Landkreis noch die gesammelten Kontakte zu Unternehmen, die Krankenfahrten durchführen. Um den Bürgerinnen und Bürgern einen einfachen Überblick über die vorhandenen Anbieter zu geben, wird auf einer Internetplattform der Kreisverwaltung in Kürze eine entsprechende Rubrik eingerichtet. Mit Dr. Scherer wurde vereinbart, dass die Leitstelle die Anrufer auf diese hinweist“, erklärt die Landrätin. Sie sei zuversichtlich, dass nach der Eingewöhnungsphase bald wieder Normalität zu diesem Thema einkehre.

Hintergrund:
Bei einer Prüfung ist deutlich geworden, dass viele sogenannte Krankenfahrten, bei denen Patienten und behinderte Menschen etwa zu Untersuchungen zum Arzt, zur Dialyse oder in die Klinik gebracht wurden, in Rettungswagen oder Krankentrans-portwagen vorgenommen wurden. Eine medizinische Betreuung während der Fahrt ist dabei aber nicht nötig gewesen, sodass der Transport durch Angehörigen ein Taxi bzw. Behindertentransport oder ein so genanntes „Krankenfahrt“ - Unternehmen durchzuführen wäre. Die Übernahme der Kosten müssen diese Patienten mit ihrer Krankenkasse klären. 
Dr. Guido Scherer schätzt, dass in der Vergangenheit etwa 20 bis 30% der ausschließlich für Rettungsdienst und Qualifizierten Krankentransport vorgehaltenen Rettungsmittel für unqualifizierte Krankenfahrten fehlgenutzt wurden. 

Auf der Plattform www.familiennetzwerk-kh.de ist eine Übersicht von Anbietern von sogenannten Kranken- und Behindertenfahrten angelegt. Anbieter haben die Möglichkeit, sich an die Kreisverwaltung (familiennetzwerk@kreis-badkreuznach.de) zu wenden, um in der Datenbank aufgenommen zu werden.


„Markante Typen“

Was macht die Hunsrück-Nahe-Region für die Menschen so besonders? Mit dieser und weiteren Fragen befasst sich das Projekt „Markante Typen“. In kurzen Videoclips werden Menschen aus verschiedenen Branchen und Orten, abwechslungsreichen Charakteren und mit unterschiedlichsten Dialekten aus der Hunsrück-Nahe-Region vorgestellt.
Sie zeigen uns, dass die Menschen und die Region zwar verschieden sind, aber auch viele kulturelle und geographische Gemeinsamkeiten bestehen. Der Schäfer erzählt davon, wie seine Schafe die Landschaft prägen, für den Ranger ist Heimat dort, wo er lebt, die Mountainbikerin schätzt die Offenheit der Menschen, für den Winzer bedeutet Heimat auch Auszeit und der Koch liebt Omas Nussecken.
Wer sind wir, was ist für mich Heimat und Identität, was verbindet die Region? Das sind Fragen, mit denen sich die Markanten Typen auseinandergesetzt haben. Was ist Ihr Lieblingsessen, was wünschen Sie sich für die Region, wie passt Ihr Beruf hierher? Die Fragen werden ebenfalls beantwortet. Mit diesem Projekt wollen die Initiatoren rund um das Regionalbündnis das Thema regionale Identität und regionales Selbstbewusstsein für eine starke Heimatregion auf eine sympathische und ansprechende Weise anregen.

Die Videos sind in den kommenden Wochen hier sowie in den Social Media-Kanälen zu sehen.


Ausstellung „Nachbarspatzen“ vom 5. bis zum 30. November 2018 in der Kreisverwaltung

Er lebt unmittelbar in unserer Nähe, oft sogar mit uns unter einem Dach und ist der gefiederte Stadtbewohner schlecht hin. Lustig, quirlig, manchmal ein bisschen frech hüpft er, meist in Scharen, durch unser Leben und begleitet uns von Kindheit an bis ins hohe Alter. Und damit dies so bleibt, möchte die Fotografin Christel Katharina Thorenz mit ihrer Fotoausstellung „Nachbarspatzen“ auf diese kleinen Gesellen aufmerksam machen, denn leider sind die Bestandszahlen seit einigen Jahren bedenklich. Drei Jahre lang hat Thorenz  die Spatzen oder Haussperlinge, wie sie auch genannt werden, mit der Kamera begleitet. Entstanden sind mit den Aufnahmen einmalige Einblicke ins Spatzenleben und ihren Lebensraum. Paarung, Nestbau, Aufzucht der Jungvögel, Futtersuche und Komfortverhalten sind in den Bildern festgehalten, aber auch wie schön das Gefieder des meist als unscheinbar bezeichneten Vogels ist. Wer dann noch sehen möchte warum ein Spatz auch manchmal als schräger Vogel, komischer Kauz oder gar als Dreckspatz bezeichnet wird, sollte nicht versäumen sich die Fotografien anzusehen.

Die Ausstellung ist vom 5. bis zum 30. November 2018 während der Öffnungszeiten im Foyer der Kreisverwaltung Bad Kreuznach zu sehen.


Einbürgerungsfeier in der Kreisverwaltung

37 neuen Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern verlieh Landrätin Bettina Dickes im Zuge der jüngsten Einbürgerungsfeier die deutsche Staatsbürgerschaft. „In der Regel wird man in ein Land geboren und behält seine Nationalität“, bemerkte die Landrätin. „Sie hingegen haben sich bewusst für eine Staatsangehörigkeit entschieden“.

Einbürgerungsfeiern seien für sie immer ein ganz besonderer Anlass. „Ich erinnere mich noch sehr gut an meine erste Einbürgerungsfeier hier in der Kreisverwaltung – damals noch als Zuschauerin“. Ihr Sitznachbar – ein türkischstämmiger Mann – habe sich gefreut, ab diesem Tag zum schönsten Land der Welt zu gehören. „Ob Deutschland das schönste Land der Welt ist, soll jeder für sich selbst beurteilen. Es ist aber ein sehr schönes Land mit einem funktionierenden Rechtsstaat und verlässlichen Gesetzen“, machte die Landrätin deutlich. Mit der Einbürgerung stünden die neuen Bundesbürgerinnen und-bürger unter dem Schutz des Grundgesetzes und dessen Grundrechten. „Zugleich bekennen Sie sich aber auch zur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland mit allen Rechten und Pflichten“. Besonders das Recht zu wählen, aber auch sich wählen zu lassen hob die Landrätin mit Blick auf die Kommunalwahl 2019 hervor. „Engagieren Sie sich für Ihr Land“.

Musikalisch untermalt wurde die Feierstunde von der Bläserklasse des Lina-Hilger-Gymnasiums Bad Kreuznach.

Presseaufruf Landrätin Dickes zur Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge 2018

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge führt in der Zeit vom 31. Oktober bis 25. November 2018 seine diesjährige Haus- und Straßensammlung durch.  Im diesjährigen Sammlungszeitraum liegt der 11. November. Vor hundert Jahren endete mit dem Waffenstillstand von Compiègne der Erste Weltkrieg, dem insgesamt 17 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Auch 100 Jahre danach sind unsere Aufgaben aktueller denn je: Wir erhalten die Gräber als Mahnung, arbeiten mit jungen Menschen, bauen Brücken zwischen ehemaligen Feinden. Friedhöfe auch zu Lernorten zu machen, um so jungen Menschen die Folgen von Krieg und Gewalt zu verdeutlichen, ist heute unser Anliegen. So haben in diesem Jahr wieder über 20.000 junge Menschen aller Nationen unsere Friedhöfe im In- und Ausland gepflegt. Wer Kriege verhindern will, muss dafür sorgen, dass vor allem junge Menschen die Geschichte kennen. So haben wir als Landesverband Rheinland-Pfalz über 1.500 Jugendliche aus rheinland-pfälzischen Schulen über die Schlachtfelder von Verdun geführt — hier bieten wir Geschichtsunterricht „zum Begreifen“.  Ich bitte Sie, den Volksbund mit einer großzügigen Spende bei seiner weltweit anerkannten Arbeit zu unterstützen. Weisen Sie bitte den Sammlern nicht die Tür! Helfen Sie mit, denn die Arbeit des Volksbundes ist eine humanitäre Verpflichtung im Auftrag der Bundesregierung. Die Sammlung steht unter dem Motto: „Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden". Auch Ihre Spende ist ein sehr wichtiger Beitrag zur Sicherstellung dieser Arbeit.
Ihre Landrätin
Bettina Dickes

 

Neuer Qualifikationskurs für die Kindertagespflege

Sie haben Freude und Interesse daran Kinder zu betreuen und zu fördern? Dann werden Sie Tagesmutter oder Tagesvater! Die Betreuung von Kindern in der eigenen Familie oder im Haushalt der Eltern ist eine sehr schöne, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe. Bei der Caritas-Familienbildungsstätte Bad Kreuznach findet wieder ein Qualifizierungskurs Kindertagespflege statt. Mit diesem Kurs werden interessierte Personen auf die Betreuung von Tagespflegekindern vorbereitet. Die Durchführung des Kurses erfolgt in Kooperation mit den Jugendämtern des Landkreises und der Stadt Bad Kreuznach. 

Unter der Leitung von Sozialpädagogin Sarah Blaesy, mit einem Dozententeam aus Mitarbeitern von Beratungsstellen, einer Juristin und einem Kinderarzt vermittelt der Kurs umfangreiche Kenntnisse aus Pädagogik, Psychologie und Recht, sowie Ernährungs- und Gesundheitslehre. 

Der Kurs umfasst 210 Unterrichtseinheiten und beginnt am 08.01.19. In den Schulferien findet kein Unterricht statt. Die Teilnehmer treffen sich jeweils dienstags und donnerstags vormittags in Bad Kreuznach in der Familienbildungsstätte, sowie an mehreren Samstagen in der Kreisverwaltung. 

Die Teilnahmekosten belaufen sich auf 100 €. Dieser Qualifizierungskurs wird finanziell gefördert durch das Land Rheinland-Pfalz, Ministerium für Bildung.

 

Für weitere Auskünfte und eine Anmeldung wenden Sie sich bitte zeitnah an das Kreisjugendamt Bad Kreuznach, Agnes Lietze, Tel.: 0671/ 8031522, e-mail: agnes.lietze@kreis-badkreuznach.de oder an das Stadtjugendamt Bad Kreuznach, Frau Heil, Tel.: 0671/800291, e-mail: anne.heil@bad-kreuznach.de .

 


Landjugend Nahe übergibt Erntekrone

Im bereits dritten Jahr schmückte die Landjugend Nahe kürzlich das Foyer der Kreisverwaltung mit einer Erntekrone. Das Kunstwerk wird in den kommenden Wochen während der Öffnungszeiten zu bewundern sein.

In vielen Stunden wurde die Erntekrone in Handarbeit gebunden. Dabei umwickelte die Landjugend zunächst das dünne Drahtgestell mit Stroh, um anschließend das Gebilde mit kleinen, in feinster Handarbeit aus Ähren gebundenen Sträußchen zu schmücken. Die Ähren hierfür sammelte die Landjugend Nahe noch vor der Ernte und trocknete sie. Rund 50 Kilogramm bringt die Erntekrone auf die Waage. Die vier Bögen der Erntekrone stehen für Sorge, Hoffnung, Dank und Freude. Der untere Kranz symbolisiert die Zusammengehörigkeit.

„Ich freue mich sehr, dass ihr auch in diesem Jahr wieder eine Erntekrone in die Kreisverwaltung gebracht habt“, sagte Landrätin Bettina Dickes. Eine sehr aktive Landjugend sei für sie ein deutliches Zeichen der Attraktivität unseres ländlichen Raums. „Mit eurer Verbundenheit zur Natur, zur Nachhaltigkeit und zu unserem Landkreis demonstriert ihr, wie schön und lebenswert es hier ist.“ Zugleich gratulierte die Landrätin zum immer weiter wachsenden Mitgliederstamm der Landjugend. Seit der Gründung vor einigen Jahren steigt die Zahl der Mitglieder jährlich weiter. Die aktuell 86 Mitglieder kommen dabei bei weitem nicht nur aus dem landwirtschaftlichen Bereich.

 


Pilotprojekt: Grünschnittplatz in Oberhausen bei Kirn soll im Landkreis Schule machen

Seit dem 7. Juli besteht auf dem Königshof in Oberhausen bei Kirn die Möglichkeit, Grünschnitt abzugeben. Abfallwirtschaftsdezernent Hans-Dirk Nies unterzeichnete kürzlich gemeinsam mit Landwirt Egon Schäfer den Vertrag zur Umsetzung des Grünschnittplatzes auf dessen Anwesen. „Was seit dem 7. Juli nach mündlicher Absprache lief, ist nun auch schriftlich festgehalten“, erklärte Nies am Rande der Vertragsunterzeichnung.

Der Abfallwirtschaftsdezernent zeigte sich dankbar, dass die Familie Schäfer gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb die Einrichtung ermöglicht. Zugleich dankte er den Spitzen der Verbandsgemeinde Kirn-Land für die Unterstützung bei der Umsetzung.

Rückblick: Bis vor wenigen Monaten war es der Bevölkerung möglich, Grünschnitt auf dem Wertstoffhof Hochstetten-Dhaun abzugeben. Wegen des anhaltenden Bergrutsches musste dieser aber aus Sicherheitsgründen im Mai endgültig geschlossen werden. „Ich konnte die Sicherheit für Mitarbeiter und Bürger nicht mehr garantieren, weshalb letztlich keine andere Wahl blieb, als den Hof zu schließen“. Der eigentliche Wertstoffhof wurde daher nach Bad Sobernheim umgesiedelt. Zur Annahme des Grünschnitts konnte die Vereinbarung mit der Familie Schäfer getroffen werden. „Der hier angelieferte Grünschnitt wird von der Familie Schäfer gehäckselt und als Dünger auf deren Ackerflächen ausgebracht“, so der Abfallwirtschaftsdezernent.

Für den Gebührenzahler werde sich die Beauftragung der Schäfer GbR positiv auswirken. Durch den Wegfall der Transportkosten spare der AWB jährlich mehrere 10.000 Euro – also deutlich mehr, als die Beauftragung der Schäfer GbR kostet. Auch ökologisch sei der für die Bewohner der VG Kirn-Land heimatnahe Grünschnittplatz sinnvoll. Der Transport der im Schnitt jährlich 300 Tonnen abgeliefertem Grünschnitt muss nicht weiter von Hochstetten-Dhaun nach Bad Kreuznach zum Kompostwerk erfolgen, sondern kann direkt vor Ort verwertet werden. Auch ökologisch sei dies daher sinnvoll. „Ich sehe die Einrichtung als Pilotprojekt im Landkreis, welches nach der Erprobungsphase an anderen Orten ebenfalls umgesetzt werden könnte“. 

Der nun geschlossene Vertrag läuft zunächst über die Dauer eines Jahres. Nies und auch die Familie Schäfer sind sehr guter Hoffnung, dass der Testbetrieb in eine dauerhafte Einrichtung übergehen wird. „Die ersten knapp drei Wochen sind sehr gut und problemfrei angelaufen. Wenn sich im länger laufenden Betrieb Problemstellungen ergeben, werden wir diese gemeinsam angehen“, macht Nies deutlich.

 

Informationen für die Anlieferer:

  • Die Anfahrt zum Grünschnittplatz ist komplett befestigt und kann mit jedem Fahrzeug angefahren werden.
  • Es ist möglich, den Abladeplatz unmittelbar anzufahren, sodass der Grünschnitt nicht noch über weitere Strecken getragen werden muss.
  • Die Grünschnittanlieferung steht allen im Landkreis Bad Kreuznach lebenden Privatpersonen kostenfrei offen.
  • Da der Weg zum Grünschnittplatz über landwirtschaftliche Wege führt, bitten die Betreiber des Grünschnittplatzes um Verständnis für eventuell entgegen-kommende landwirtschaftliche Maschinen. Es wird empfohlen, geeignete Ausweichmöglichkeiten anzufahren, um den großen Maschinen die Vorbeifahrt zu ermöglichen.
  • Derzeit ist die Zufahrt nur über Oberhausen bei Kirn möglich.

 

 



Ausgleichsflächen als wahre Augenweiden

Scheinbar unzählige schöne Orte gibt es im Landkreis Bad Kreuznach. Viele davon sind natürlichen Ursprungs, wie wunderschöne Panoramaausblicke auf Hügel, Täler und Felsen, Bachläufe oder die unberührte Natur in unseren schönen Wäldern. Aber auch vom Menschen geschaffene Umgebungen, wie etwa Weinberge, erfreuen die Augen der Menschen. Wer genießt es nicht, durch Weinberge, entlang der Wein-bergsmauern zu gehen und sich von der Sonne wärmen zu lassen.

Eben die Weinbergsmauern sind es sehr häufig, die nicht nur für den Menschen schön, sondern für die Natur zur echten Behausung zahlreicher Arten geworden sind. Eidechsen, Insekten, Vögel oder verschiedenste Gewächse finden ihren Lebensraum in diesen. Von der Sonne gewärmt, nutzen Flora und Fauna die Lücken zwischen den Steinen, um hier zu gedeihen.

Es sind eben die Weinbergsmauern, die auch in der Schaffung sogenannter Ausgleichsflächen für entstandene Wohnbau- oder Gewerbegebiete eine große Rolle spielen können. Denn aufgegebene, aber einst mit Mauern angelegte Rebflächen, die über die Jahre zugewuchert sind, bieten für die Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung ein wahres El Dorado, Ausgleichsflächen so anzulegen, dass es nicht nur für die Natur, sondern auch das Landschaftsbild für das Auge etwas zu bieten hat. Zusammen mit der Biotopbetreuung des Kreises begleitet Thomas Bender von der Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung ein derartiges Projekt. 

In Rehborn wurde im Jahr 2015 damit begonnen, eine alte Rebfläche auf diesem Wege für die Vielfältigkeit der Natur wieder zu öffnen. Auf einer Fläche von inzwi-schen fünf Hektar wurden Gebüsche und Gehölze entfernt, Weinbergsmauern wieder in Stand gesetzt und eine anhaltende Pflege vereinbart. „Diese Fläche wurde unter anderem aus Mitteln zur Landespflege realisiert, die aus dem Bau der nahegelegenen Windkraftanlagen zur Verfügung stand“, macht Bender deutlich. Denn zum Nulltarif ist die Umsetzung solcher Projekte nicht möglich. „Allein die Herrichtung der Weinbergsmauern kostete bis zu 500 Euro pro Quadratmeter Trockenmauer“. Dass sich der Kostenaufwand aber lohnt, zeigt das beeindruckende Ergebnis schon auf den ersten Blick: Hunderte von Orchideen, die auf diesem Südhang blühen. „Vor allem das Purpurknabenkraut und die Bocksriemenzunge stehen derzeit in der Blüte und sind zum Beispiel mit ihren violetten „Hüten“ bereits von weitem zu erkennen“, schwärmt er. Kein Wunder also, dass der angrenzende Wanderweg zm Orchideenweg erklärt wurde. Doch auch jeder tiefere Blick in dieses Naturreservoir offenbart, wie vielfältig die Natur sich wieder breit machen konnte. Verschiedenste Lebewesen haben sich in den Mauern eingenistet, Schmetterlinge fliegen und Insekten brummen. Daneben sind es noch weitere Orchideen, wie der Ohnsporn, die der fachkundige Wanderer finden kann. „Im Landkreis Bad Kreuznach gibt es weit mehr als 40 wilde Orchideenarten, die an den verschiedensten Orten wachsen“. Die Vielfältigkeit der Orchideen hier im Landkreis sei einzigartig und hänge mit den verschiedenen regionalen Landschaftsstruktur-, Klima- und Bodenbedingungen zusammen.

Neben den Mitteln aus dem Bau der Windkraftanlagen waren es aber auch Ausgleichsmaßnahmen für Projekte, die zusammengefasst in anderen Gemeinden realisiert wurden. So etwa der „Staudernheimer Hang“. Nur durch das Zusammenfassen der Mittel verschiedener Ausgleichsmaßnahmen konnten Gelder in ausreichender Höhe gesammelt werden, um ein großes Ausgleichsprojekt durchzuführen. Eben jene Umsetzung soll auf dem gewöhnlichen Wege aber nicht mehr möglich sein. Unter anderem ein Grund für Landrätin Bettina Dickes, eine Umweltstiftung im Landkreis Bad Kreuznach zu gründen. „Ziel ist es, mit der Umweltstiftung große Projekte für Natur und Umwelt umzusetzen zu können“, erklärt die Landrätin. Dies gelänge nur, wenn Mittel in ausreichender Form zur Verfügung stünden, um – wie in Rehborn – beeindruckende Großprojekte realisieren zu können. „In vielerlei Hinsicht erreichen wir mit derartigen Umsetzungen einen großen und vor allem nachhaltigen Mehrwert für Mensch und Umwelt“, freut sich Dickes. Sie sei guter Hoffnung, dass im Herbst die Umweltstiftung Thema im Kreistag sein könnte.

Orchideenfeld

Wertstoffhof Hochstetten-Dhaun ab dem 28. Mai geschlossen!

Erweiterung der Öffnungszeiten des Wertstoffhofs Bad Sobernheim – Dörndich ab dem 05. Juni 2018

Wie bereits vorab angekündigt, muss der Wertstoffhof Hochstetten-Dhaun, da das Gelände von bisher nicht zum Stillstand gekommenen Hangrutschungen betroffen ist, nach dem 26. Mai (letzter Öffnungstag) endgültig geschlossen werden. Dies teilt der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Bad Kreuznach (AWB) mit. Es wird darum gebeten, auf den Wertstoffhof Bad Sobernheim-Dörndich auszuweichen.

 

Wegen notwendiger Umbaumaßnahmen ist der Wertstoffhof Bad Sobernheim am 30. Mai und am 02. Juni geschlossen.

 

Ab dem 5. Juni können am Wertstoffhof Bad Sobernheim in gleichem Umfang und zu den gleichen Konditionen wie bisher in Hochstetten-Dhaun Wertstoffe und Abfälle angeliefert werden. Ab diesem Datum gelten auch folgende erweiterte Öffnungszeiten:

 

Montag geschlossen

 

Dienstag bis Freitag 08.30-12.00 Uhr und 13.00-16.00 Uhr

 

Samstag 08.30-13.30 Uhr


Neues europäisches Datenschutzrecht ab 25.05.2018 wirksam

Mit der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird der Datenschutz in Europa neu aufgestellt. Die ab 25.05.2018 wirksame Verordnung gilt in weiten Teilen unmittelbar, sie enthält jedoch Öffnungsklauseln die es den nationalen Gesetzgebern erlauben, z.B. für den öffentlichen Bereich ergänzende Regelungen zu treffen. Das hierzu erforderliche Landesdatenschutzgesetz (LDSG) wurde vom Landtag Rheinland-Pfalz am 26.04.2018 verabschiedet.

In Zukunft wird es ein umfangreicheres Datenschutzrecht geben als bisher. Die Rechte der Bürgerinnen und Bürger werden gestärkt. Sie erhalten beispielsweise ein Auskunfts- und Widerrufsrecht. Eingeführt wird auch das so genannte Marktortprinzip. Das bedeutet, dass auch Unternehmen, die nicht in der EU niedergelassen sind, in den Anwendungsbereich der DSGVO fallen.

Neben Behörden und Unternehmen gelten die neuen Regelungen aber auch für Vereine. Hier hat der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz (LFDI) kürzlich weitgehende Informationen bereitgestellt. Weiterhin bietet das Angebot umfangreiche Informationen zu vielen Regelungen der Datenschutzgrundverordnung. Vor allem die Kurzpapiere der Datenschutzkonferenz geben einen guten Überblick über die kommenden Regelungen.

Zum Internetangebot des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz geht es hier.


Reger Flugbetrieb auf dem Dach der Kreisverwaltung

Mit bis zu 200.000 neuen Beschäftigten startet die Kreisverwaltung in die diesjährigen Sommermonate. „Endlich sind sie da“, freute sich Landrätin Bettina Dickes.  Seit wenigen Tagen verrichten vier Bienenvölker ihren Dienst auf dem Dach der Kreisverwaltung. Bis zu 50.000 Bienen werden es in Spitzenzeiten pro Stock sein, erklären die beiden Imker Monika Marx und Helmut Höning. Sie kümmern sich um die Bienen, die den Bad Kreuznacher Kreisstadthonig produzieren werden. Bis zu acht Kilometer einfache Strecke legen Bienen zurück, um eine Pollensammlung durchzuführen. „An dem vielen Grün im Umkreis der Kreisverwaltung mit Kurpark, Pflanzen an den Wegen oder den angrenzenden Wäldern rund um die Kauzenburg ist schon vom Dach der Kreisverwaltung aus zu sehen, wie reich die Tafel für die Bienen in der Stadt gedeckt ist“. „Auch angesichts des immer wieder in der Öffentlichkeit diskutierten Bienensterbens ist es mir ein großes Anliegen, durch die Ansiedlung der Bienen auf dem Dach der Kreisverwaltung ein Zeichen pro Bienen zu setzen“, so die Landrätin. Bienen seien ein so wunderbares Naturphänomen, für das man einfach werben und sich einsetzen müsse – zumal das „Fertigungsprodukt“ der Bienen auch noch sehr lecker schmeckt. „Bienen sind für das Leben derart wichtig, denn ohne sie bliebe es bei vielen Gewächsen nur bei Blüten ohne die darauffolgenden Früchte. Mit der ersten Honigernte rechnen die beiden Imker im Juli. „Zwischen 20 und 50 Kilogramm pro Stock – je nach Eifrigkeit der Bienen“, wissen Marx und Höning. Sie sind sehr zuversichtlich, dass sich die Bienen in der neuen Umgebung wohlfühlen werden und guter Honig am Ende dabei herauskommt.


Nahe.Wander.Sommer 2018

Wald, Wein, Wandern beim vierten „Nahe.Wander.Sommer“An der Nahe, zwischen dem Bostalsee im Saarland und dem Rhein bei Bingen, gibt es viel zu entdecken. Ideale Voraussetzungen, um die zahlreichen Wanderwege attraktiv zu machen und um herausragende Weine anzubauen. Eine wirklich genussreiche Kombination. Von April bis Oktober finden über das gesamte Naheland viele erlebnisreiche Wandertouren statt. Verpflegungsstationen mit regionalen Köstlichkeiten sowie bestens ausgeschilderte Wanderrouten bzw. fackkundig geführte Touren sind dabei der Standard. Seien Sie mit dabei und erleben Sie entspannte Wandertouren in fröhlicher Gesellschaft! Die offizielle Eröffnungswanderung fand am Sonntag, 6. Mai 2018 mit der Wanderung auf der 4. Etappe des neuen Hildegard von Bingen Pilgerwanderweges von Monzingen bis zum Disibodenberg statt. Wir Wir freuen uns auf eine schöne Wander-Saison und hoffen, Euch bei einer oder mehreren Touren zu begrüßen.

Viele Großeinsätze der Feuerwehren in den ersten Monaten des Jahres

Anschaffungen des Landkreises für Brand- und Katastrophenschutz leisten wichtige Unterstützung


Herzliche Einladung

 

Die Flurgalerie B(L)AUPAUSE lädt ein zur 8. Vernissage am Donnerstag, 19.04.2018 um 16.30 Uhr in die Kreisverwaltung, Salinenstr. 47, 3. Stock.

 

Der Künstler, Gernot Meyer-Grönhof, zeigt Malerei, Plastiken, Kunst im öffentlichen Raum unter dem Thema: FORM – FARBE - RAUM

 

Landrätin Bettina Dickes wird die Ausstellung eröffnen.

 

Die Ausstellung wird bis zum 30.05.2018 in der Kreisverwaltung zu den regulären Öffnungszeiten zu bewundern sein.


25. Rad-Erlebnistag „Nahe Hit – rad´l mit“

Zur Jubiläumsveranstaltung, 25. Rad-Erlebnistag „Nahe Hit – rad´l mit“, am 17. Juni 2018 laden wir herzlich ein. Der offizielle Startschuss fällt am Sonntag, 17. Juni 2018, um 10.00 Uhr in der Winzergenossenschaft Rheingrafenberg in Meddersheim, direkt am Nahe-Radweg.

Mit dabei sind auch die Landrätin Bettina Dickes, Landkreis Bad Kreuznach und Dr. Matthias Schneider, Landkreis Birkenfeld sowie die Wein-Majestäten ... und weitere politische Vertreter und Bürger. Nach der Eröffnung wird gemeinsam geradelt.

In diesem Jahr wird der Rad-Erlebnistag erstmalig in die neue Kampagne Nahe.Rad.Sommer 2018, die in Zusammenarbeit mit den örtlichen Tourist-Informationen in der Nahe.Urlaubsregion durchgeführt wird, eingebunden! Wir möchten durch diese Rad-Kampagne bestehende und neue radsportive Veranstaltungen in unserer Urlaubsregion, zwischen der Nahequelle beim Bostalsee und Bingen am Rhein bündeln und in den Fokus stellen, um so unsere Region als Rad-Destination weiter zu stärken.


Einbürgerungsfeier in der Kreisverwaltung

Einen ganz besonderen Tag erlebten 44 Personen verschiedenster Herkunft aus dem Landkreis Bad Kreuznach, denen im Rahmen ihrer Einbürgerungsfeier die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen wurde. „Sie machen hier etwas, was die meisten gar nicht erleben, Sie nehmen eine Staatsbürgerschaft ganz bewusst an“, sagte Landrätin Bettina Dickes. Die allermeisten Menschen würden in eine Staatsbürgerschaft hinein geboren und sich für diese nicht ganz bewusst entscheiden. „Mit der Einbürgerung stehen Sie nun unter dem Schutz aller Grundrechte des Grundgesetzes“. Damit einher gingen etwa das Recht zu wählen, aber auch das Recht gewählt zu werden. Die Landrätin warb dafür, diese Rechte bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr zu nutzen. Zugleich gratulierte Dickes von ganzem Herzen, dass die nun deutschen Bürger sich dafür entscheiden haben, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen. Nachdem das Treuegelöbnis abgelegt war, händigte die Landrätin die Einbürge-rungsurkunden, die mit sichtlich viel Stolz entgegen genommen wurden, aus. Seinen Abschluss fand der offizielle Teil der Einbürgerungsfeier, in der der Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration, Klaus Messer und der Leiter der Polizeiinspek-tion Bad Kreuznach, Christian Kirchner, kurze Grußworte zu den Anwesenden spra-chen, mit dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne. Untermalt wurde die Feierstunde vom Blechbläsertrio der Musikschule Mittlere Nahe.


Bündnis für Sicherheit Landkreis Bad Kreuznach e.V. gegründet

Am 12.03.2018 fand in der Kreisverwaltung die Gründungsversammlung für die Bürgerinitiative „Bündnis für Sicherheit Landkreis Bad Kreuznach e.V.“ statt. Es wurde eine Satzung beschlossen, welche regelt, dass der Verein mit seinem Wirken jene unterstützen soll, die die Bevölkerung schützen. „Es macht mich immer wieder aufs Neue sehr betroffen, dass sich Menschen, die sich für die Sicherheit anderer einsetzen, während ihrer Einsätze verbalen oder körperlichen Angriffen stellen müssen“, so Landrätin Bettina Dickes wörtlich. Vermittlung von Wertschätzung, die Vernetzung von Entscheidungsträgern oder auch die Aufklärung der Bevölkerung zur Vorbeugung gegen Kriminalität und Vermeidung von Schäden gehören unter anderem zu den im Satzungsentwurf festgesetzten Zielen des Bündnisses.

Die Gründungsversammlung wählte Karl Bodtländer zum 1. Vorsitzenden und Hermann Schoon zu seinem Stellvertreter. Thomas Decker wird Kassenwart und Benjamin Hilger Schriftführer des eingetragenen Vereins.

Mitglied können natürliche und juristische Personen werden. Der Mindestjahresbeitrag wird bei 25,00 Euro liegen.


Kreisverwaltung setzt auf Elektromobilität

Die Kreisverwaltung Bad Kreuznach hat seit dieser Woche zwei Elektroautos in ihrem Fuhrpark! Die Fahrzeuge (BMW I3) mit einer Alltagsreichweite von bis zu 200 km wurden auf drei Jahre geleast und werden ab sofort von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Dienstfahrten in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt.  Neben den kurzen Wegen innerhalb des Stadt- und Kreisgebietes, bieten insbesondere die nächtlichen Standzeiten optimale Bedingungen zum Aufladen der Elektroautos. In der Garage der Kreisverwaltung wurden für die beiden Fahrzeuge zwei Schnelladeboxen installiert, welche pro Stunde rund 30 km Reichweite nachladen. Landrätin Dickes: „Wir freuen uns über die neuen Elektroautos. Als öffentliche Stelle möchten wir gerne unserer Vorbildfunktion nachkommen und zum Klimaschutz beitragen.“


Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann: „Wir brauchen wirklich jeden in den Freiwilligen Feuerwehren"

„Stellen Sie sich vor, Sie sind an einem Vormittag zuhause. Sie haben frei, Urlaub oder erledigen gerade etwas Hausarbeit, bis die Kinder von der Schule oder dem Kindergarten zurückkommen. Plötzlich hören Sie einen dumpfen Knall. Beim Blick aus dem Fenster sehen Sie, dass im Nachbarhaus Flammen aus einem Fenster schlagen und dichter Rauch aufsteigt. Nachdem Sie den Notruf abgesetzt haben gehen Sie raus und erfahren, dass der Nachbar wohl noch im Haus ist. Sie können nicht helfen, was zu einem sehr schlechten Gefühl führt, denn Sie sorgen sich um den Nachbarn und hoffen, die Feuerwehr ist schnell da, um ihn zu retten. Die Sirene ist bereits ertönt, sodass in den kommenden acht Minuten, der Hilfsfrist für die Feuerwehren, mit deren Eintreffen zu rechnen ist. Jede Sekunde die vergeht, wirken wie Minuten. Endlich, acht Minuten sind rum, doch noch ist keine Feuerwehr eingetroffen. Einige Minuten später hören Sie ein Martinshorn! Es vergehen noch ein paar Augenblicke und die Feuerwehr ist da. Aber sie wundern sich, es steigen nur zwei Einsatzkräfte aus, die – ebenso wie Sie – zufällig heute im Ort waren. Auf Ihren Hinweis, dass noch jemand im Haus sein muss, erhalten Sie die Antwort, man könne noch nicht rein, da nur einer der beiden Atemschutz tragen darf, aber mindestens vier Atemschutzgeräteträger im Einsatz benötigt werden – zwei die reingehen, zwei zur Sicherheit. Weitere Kräfte seien schon nachgefordert. So vergehen weitere Minuten, auch das Fahrzeug aus der Nachbargemeinde ist nur mit einem Mann besetzt. Erst nach über 20 Minuten, nach dem Eintreffen weiterer Einsatzkräfte aus verschiedenen Wehren kann ein Trupp in das Haus gehen, um den Vermissten zu suchen“, zeichnet Kreisfeuerwehrinspekteur ein Bild auf, was sich so jeden Tag und überall im Landkreis ergeben kann. „Wäre der Nachbar tatsächlich noch in der Brandwohnung gewesen, hätte er das Feuer vermutlich nicht überlebt“, macht Hofmann deutlich. Denn nach spätestens 15 Minuten wird es eng! „Man kann es aber auch anders sehen, denn es könnte eben auch nicht das Haus des Nachbarn, sondern das eigene treffen, in dem jeder selbst dann vergebens auf Hilfe wartet“.
Weshalb es zu solchen Szenen kommen könnte lasse sich einfach erklären: die Feu-erwehren werden personell immer schwächer, neue Einsatzkräfte finden sich kaum. „In der heutigen Zeit, mit Druck im Beruf oder zeitlicher Beschränkungen durch an-dere Verpflichtungen fällt der Weg in das Ehrenamt Feuerwehr schwer, dies ist auch den Verantwortlichen der Feuerwehren mehr als bekannt“. Jedoch müsse die Not-wendigkeit funktionierender Wehren jedem klar sein.
„Neben den dünnen Personalschichten verstärkt sich das Problem noch, da jene, die in den Feuerwehren aktiv sind, in aller Regel außerhalb des Heimatortes arbeiten und somit während der Arbeitszeit für das Ehrenamt nicht oder nur verspätet greifbar sind“. Verfüge man hingegen über eine große Personaldecke, steige die Chance enorm, dass auch über Tag die Feuerwehren schnell und effektiv zur Hilfe eilen können – dies gelte auch für Frauen, die zwar immer häufiger in den Wehren in allen Positionen zu finden sind, aber dennoch anteilig deutlich unterrepräsentiert sind.
Durch den Personalschwund in den Wehren sind einzelne Einheiten im Landkreis Bad Kreuznach schon jetzt am Rande der Existenz. Schrumpft die Mannschaftsstärke unter die Nenngröße von neun Personen, ist eine Einsatzfähigkeit selbst im Optimalfall kaum noch gegeben. „Und dann kommt Hilfe frühestens mit Wehren aus den Nachbargemeinden“.
Dabei könnte die Situation der Feuerwehren vom Grundsatz her problemlos gelöst werden: „Treten Sie aktiv in die Wehren ein und helfen Sie, wenn es bei Ihrem Nachbarn, im Ort oder in einer Nachbargemeinde zu einem Notfall“. Es sei klar, dass die aktive Mitgliedschaft in einer Feuerwehr Zeit koste, aber diese sei gut angelegt. Zwar verdiene man in den Freiwilligen Feuerwehren kein Geld, aber anderen im Team helfen zu könne, gebe jedem, der sich ehrenamtlich in den Wehren engagiert, ein sehr gutes Gefühl. Und niemand müsse im Einsatz etwas tun, was sie oder er nicht will oder kann. „Helfen kann aber trotzdem jeder, unabhängig der schulischen Bildung oder dem Berufsstand, gleich ob die Menschen aus dem IT-Bereich, dem Handwerk, der Verwaltung, der Hauswirtschaft oder akademischen Berufsfeldern kommen“.
Daher wirbt der Kreisfeuerwehrinspekteur eindringlich und immer wieder, sich bereits zu erklären, der Feuerwehr beizutreten und anderen im Notfall zu helfen. „Wir brauchen wirklich jeden, um einsatzfähig zu bleiben und das Leben des Nachbarn retten zu können. Letztlich kann es jeden treffen, auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen zu sein“.


Vorstellung des Naheland-Jahrbuchs 2018

Eingeleitet durch ein Orgelspiel von Wolfgang Oberlinger präsentierte Landrätin Bettina Dickes gemeinsam mit Redaktionsleiterin Dr. Christa Schneider das Naheland-Jahrbuch 2018 in den Räumen des Orgel-Art-Museums Windesheim.
Unter dem Motto „Handwerk und Zünfte“ steht die inzwischen 68. Ausgabe des Heimjahrbuchs. „Dieses Thema präsentiert unsere Gesellschaft“, machte die Landrätin deutlich. Es zeige viel aus der Heimat und „Dinge, die unsere Heimat sehr prägen“. Die Chronik des Landkreises Bad Kreuznach werde mit dem neuen Jahrbuch fortgeschrieben.
Neben den Beiträgen zu verschiedensten Handwerksberufen und Zünften finden sich mit den Beiträgen „Auf den Spuren der Hildegard von Bingen“ und „B(l)aupause“, einer eigenen Kunstgalerie im Bauamt der Kreisverwaltung, auch in der Ausgabe 2018 wieder zwei Beiträge, die einen kleinen Einblick in die Verwaltungstätigkeit geben.
„Besonders erwähnen möchte ich darüber hinaus den Kunstbeitrag „Ein Glaskunstwerk für die Synagoge der Jüdischen Kultusgemeinde Bad Kreuznach und Birkenfeld“ des Künstlers Renè Blättermann“, erklärte Dickes. Sie selbst sei bei der feierlichen Präsentation des Glaskunstwerks in der Synagoge Bad Kreuznach sehr ergriffen gewesen.
„Im diesjährigen Heft finden Sie Geschichten, die Heimat erzählen“, ergänzte Dr. Christa Schneider. „Wir würdigen Menschen in unserem Naheland, die sich über Jahre hinweg für eine Sache engagiert haben“. Beim Lesen der Artikel würden eine bunte Palette der Handwerkskunst nahegebracht: Drechsler, Uhrmacher, Bäcker, Bierbrauer, Schreiner, Schröter, Schneider und Näherinnen. „Wir erleben ein Stück Wirtschaftsgeschichte“. Exemplarisch hierfür sei etwa die dargestellte Entwicklung der Arbeit des Knopfmachers aus Bockenau in der Zeit von 1858 und 1903.
Mit einer Mundartlichen Lesung von Elfriede Karsch, einem weiteren Orgelspiel von Wolfgang Oberlinger und der Verteilung der neuen Jahrbücher an die vielen anwesenden Autoren fand die Vorstellung des Naheland-Jahrbuchs 2018 ihren Abschluss.

Das Naheland-Jahrbuch 2018 ist zum Preis von 8,90 Euro unter anderem im Bürgerbüro der Kreisverwaltung und in verschiedenen Buchhandlungen zu erwerben. Aufgelegt wurde die Ausgabe wieder vom Verlag Matthias Ess.
Die 1. Ausgabe des NAHELAND-KALENDERS erschien im Jahre 1951. Mit Beiträgen in heimischer Mundart, Erzählungen aus Städten und Gemeinden des Landkreises über Natur und Landschaft, Kultur, Wirtschaft und Verwaltung wird seither umfassend und vielseitig das Leben in unserem schönen Landkreis beschrieben.
Seit 2015 wird das Heimatjahrbuch unter dem Namen „Naheland-Jahrbuch“ herausgegeben.

 


Präsentation Naheland-Jahrbuch 2018

Die Präsentation des Naheland-Jahrbuchs 2018 findet am Montag, dem 13. November 2017 um 17.00 Uhr im orgel ART museum rhein-nahe Windesheim statt.


100 Tage Landrätin Bettina Dickes

12. Oktober 2017

Am kommenden Sonntag, dem 15.10.2017, ist Landrätin Bettina Dickes seit 100 Tagen im Amt - 100 Tage, die  nicht nur zum „Ankommen“ dienten. Schon in den ersten Wochen und Monaten wurden wichtige Themen angestoßen bzw. entschieden und Strukturen geändert...


Trauben für den „Schöneberger Nahefreund 2017“ eingetroffen

Schöneberger Nahefreund 2017

Ein engagiertes Team um die ehemaligen Bürgermeister Rüdiger Jakesch und Michael Barthel (auch die derzeitige Berzirksbürgermeisterin Angelika Schöttler konnte ein paar Eimer Lesegut nachweisen) nach der Weinlese.

7. Oktober 2017

Am 7. Oktober war es wieder soweit: gut 450 Kilogramm bestes Riesling-Lesegut, welches morgens ab 9.00 Uhr in der Hauptstadt Berlin gelesen wurde, traf am Abend in der Winzergenossenschaft Rheingrafenberg in Meddersheim ein.  Den Transport der Trauben übernahm in diesem Jahr die Kreisverwaltung Bad Kreuznach im Rahmen der Partnerschaft.

Bereits seit 1964 besteht zwischen dem Landkreis Bad Kreuznach und Berlin Schöneberg eine Partnerschaft. Im Jahr 1988 wurde auf Anregung des damaligen Bürgermeisters Rüdiger Jakesch, von Landrat Hans Schumm und Kulturbotschafter Reiner Jäck mit den Winzern von der Nahe im Bezirk Tempelhof/ Schöneberg in der Nähe des Sachsendamms ein Weinberg mit 200 Stöcken angelegt, dessen Trauben in Meddersheim regelmäßig von der Winzergenossenschaft ausgebaut werden.

Angelika Schöttler und Michael Barthel
Die Trauben kurz vor dem Abtransport nach Rheinland-Pfalz (637 km)


Waschstraße zum Erfolg

5. Existenzgründer-Tag am 8. September 2017 von 17.00 bis 21.00 Uhr in der Kreisverwaltung Bad Kreuznach

4. Auflage von „jobzzone“ vorgestellt

Jobzzone

11. August 2017

Die besten Ausbildungsplätze der Region – auf einen Blick. Das ist „jobzzone“. Hier finden Schülerinnen und Schüler Informationen zu den wichtigsten Ausbildungsberufen im Landkreis Bad Kreuznach – im „jobzzone“-Magazin und auf der Internet-Plattform.

Das gemeinsame Projekt der Wirtschaftsförderung des Landkreises Bad Kreuznach, der Sparkasse Rhein-Nahe und der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach wirbt um Auszubildende in der Region.

Verantwortlich für die Realisierung ist der Verlag Matthias Ess. „Das Magazin wird an die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen noch vor Beginn ihres letzten Schuljahres sowie über die Agentur für Arbeit verteilt“, erklärt Verleger Matthias Ess. Herausgeber ist die Wirtschaftsförderung Landkreis Bad Kreuznach. „Die Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Sicherung von Fachkräften, ist eines der wichtigsten Themen in den kommenden Jahren. Oft wird mir im Rahmen von Betriebsbesichtigungen berichtet, dass es in den Unternehmen immer schwieriger wird, ausreichend gut qualifizierte Fachkräfte zu akquirieren“, betont Landrätin Bettina Dickes.

Unter www.jobzzone.de gibt es weitere Informationen.


Neue Auszubildende beim Landkreis Bad Kreuznach

1. August 2017

Am 1. August 2017 begannen László Grub, Jasmina Schlarb, Rebecca Oehm, Burak Kurt und Blerina Murataj ihre Ausbildung für den Beruf der bzw. des Verwaltungsfachangestellten bei der Kreisverwaltung Bad Kreuznach. Während der dreijährigen Ausbildungszeit durchlaufen die Nachwuchskräfte die verschiedenen Abteilungen/Ämter der Kreisverwaltung und besuchen ein- bis zweimal wöchentlich die Berufsschule.

Von rechts: Jacqueline Wahl (Sachbearbeiterin im Personalreferat der Kreisverwaltung), Landrätin Bettina Dickes, László Grub, Jasmina Schlarb, Rebecca Oehm, Burak Kurt, Blerina Murataj.

Bereits am 3.7.2017 konnte der erste Kreisbeigeordnete Hans-Dirk Nies acht Beamtenanwärter/innen zu ihrem beruflichen Start bei der Kreisverwaltung Bad Kreuznach begrüßen.

Von rechts: Erster Kreisbeigeordneter Hans-Dirk Nies, Naomi Staehle, Florian Marx, Axel Bonin, Laura Schmidt, Sören Forster, Benedikt Klein, Marvin Runggas, Sofia Ximeraki


Erster Aktionsplan der Kreisverwaltung Bad Kreuznach zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) veröffentlicht

10. Mai 2017

Der erste umfassende Aktionsplan der Kreisverwaltung Bad Kreuznach zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) ist veröffentlicht. Die Politik für Menschen mit Behinderung ist heute eine Aufgabe, die alle Arbeitsbereiche einer Verwaltung betrifft. Deshalb hat die Kreisverwaltung Bad Kreuznach der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen folgend, ämterübergreifend den ersten Aktionsplan erstellt. Der Aktionsplan gibt einen guten Überblick über die bisher umgesetzten bzw. noch umzusetzenden Themen im Landkreis Bad Kreuznach. Er wird begleitet von der Vision, dass im Landkreis Bad Kreuznach Menschen mit Behinderung selbstbestimmt und gleichberechtigt miteinander leben, lernen und arbeiten. Durch die Vielfalt der Wohn-, Freizeit- und Betreuungsangebote ist die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft für Menschen mit Behinderung möglich.  Die Gliederung des Aktionsplans erfolgte entsprechend der 10 Handlungsfelder der UN-Behindertenrechtskonvention. Innerhalb der Handlungsfelder sind die einzelnen Maßnah-men, der zeitliche Rahmen, gute Beispiele und die Zuständigkeit der Ämter aufgeführt.

  1. Erziehung und Bildung
  2. Arbeit und Beschäftigung
  3. Wohnen und Familie
  4. Kultur, Freizeit und Sport
  5. Gesundheit und Pflege
  6. Schutz der Persönlichkeitsrechte
  7. Interessenvertretung
  8. Mobilität und Barrierefreiheit
  9. Barrierefreie Kommunikation und Information
10. Sonstige Maßnahmen

Die Fortschreibung des Aktionsplanes erfolgt künftig in Zusammenarbeit mit dem Kreisbehindertenbeirat. Der Aktionsplan kann als Druckexemplar im Bürgerbüro der Kreisverwaltung Bad Kreuznach abgeholt werden. 

Hier können sie den Aktionsplan herunterladen:
http://www.kreis-badkreuznach.de/kreisverwaltung/aemter/amt-4-sozialamt/sozialplanung/aktionsplan-fuer-den-landkreis-bad-kreuznach/


Neuregelung der Ausgabe "Gelbe Säcke"

Müllsäcke

2. November 2016

"Veolia wird nach erfolgreichem Ausschreibungsverfahren für den Kreis Bad Kreuznach auch von 2017 bis 2019 für die Entsorgung von Leichtverpackungen zuständig sein. Statt der bisherigen Ausgabestellen erhalten fortan alle Haushalte ohne die gelben 240-Liter-Behälter im November 2016 die Rollen kostenfrei geliefert“, teilt Veolia mit.

Falls Haushalte, die keine gelbe Tonne haben, bis Anfang Dezember keine Grundverteilung erhalten haben sollten, bittet Veolia um Rückmeldung. Darüber hinaus könnten gelbe Säcke nach dem Verbrauch der 39 Stück jederzeit im Veolia-Betrieb, Felix-Wankel-Straße 7 in Planig abgeholt werden oder über die Hotline oder E-Mail-Adresse nachgeordert werden: 0671/8940260 o. 0800/0785600; E-Mail senden

Servicehotline Fa. Veolia: 0671/8940260 oder 0800/0785600