Neuigkeiten und Informationen aus dem Landkreis und der Kreisverwaltung


Wer erhält Leistungen der Pflegeversicherung? Was Betroffene wissen sollten - Vortrag der Verbraucherzentrale

Die Pflegereform 2017 hat zahlreiche Veränderungen gebracht. Viele pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen haben dazu Fragen. Gisela Rohmann, Expertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, informiert in einem Vortrag darüber wer Leistungen der Pflegeversicherung erhält und wie sie beantragt werden. Außerdem erläutert sie, wie die Zuordnung zu Pflegegraden erfolgt und welche Leistungen es in den verschiedenen Pflegegraden gibt. Zudem erklärt sie, wie der Medizinische Dienst der Krankenversicherung die Pflegebedürftigkeit begutachtet.
Der Vortrag findet am 12.07.2018 um 15 Uhr im Beratungsstützpunkt Bad Kreuznach in der Kreisverwaltung Bad Kreuznach, Salinenstraße 47, 55543 Bad Kreuznach, Raum 107(1. OG) statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 06131 / 28 48 0, per E-Mail bad-kreuznach@vz-rlp.de oder online unter https://www.terminland.de/verbraucherzentrale-rlp/

Der Vortrag wird gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 


Ausgleichsflächen als wahre Augenweiden

Scheinbar unzählige schöne Orte gibt es im Landkreis Bad Kreuznach. Viele davon sind natürlichen Ursprungs, wie wunderschöne Panoramaausblicke auf Hügel, Täler und Felsen, Bachläufe oder die unberührte Natur in unseren schönen Wäldern. Aber auch vom Menschen geschaffene Umgebungen, wie etwa Weinberge, erfreuen die Augen der Menschen. Wer genießt es nicht, durch Weinberge, entlang der Wein-bergsmauern zu gehen und sich von der Sonne wärmen zu lassen.

Eben die Weinbergsmauern sind es sehr häufig, die nicht nur für den Menschen schön, sondern für die Natur zur echten Behausung zahlreicher Arten geworden sind. Eidechsen, Insekten, Vögel oder verschiedenste Gewächse finden ihren Lebensraum in diesen. Von der Sonne gewärmt, nutzen Flora und Fauna die Lücken zwischen den Steinen, um hier zu gedeihen.

Es sind eben die Weinbergsmauern, die auch in der Schaffung sogenannter Ausgleichsflächen für entstandene Wohnbau- oder Gewerbegebiete eine große Rolle spielen können. Denn aufgegebene, aber einst mit Mauern angelegte Rebflächen, die über die Jahre zugewuchert sind, bieten für die Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung ein wahres El Dorado, Ausgleichsflächen so anzulegen, dass es nicht nur für die Natur, sondern auch das Landschaftsbild für das Auge etwas zu bieten hat. Zusammen mit der Biotopbetreuung des Kreises begleitet Thomas Bender von der Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung ein derartiges Projekt. 

In Rehborn wurde im Jahr 2015 damit begonnen, eine alte Rebfläche auf diesem Wege für die Vielfältigkeit der Natur wieder zu öffnen. Auf einer Fläche von inzwi-schen fünf Hektar wurden Gebüsche und Gehölze entfernt, Weinbergsmauern wieder in Stand gesetzt und eine anhaltende Pflege vereinbart. „Diese Fläche wurde unter anderem aus Mitteln zur Landespflege realisiert, die aus dem Bau der nahegelegenen Windkraftanlagen zur Verfügung stand“, macht Bender deutlich. Denn zum Nulltarif ist die Umsetzung solcher Projekte nicht möglich. „Allein die Herrichtung der Weinbergsmauern kostete bis zu 500 Euro pro Quadratmeter Trockenmauer“. Dass sich der Kostenaufwand aber lohnt, zeigt das beeindruckende Ergebnis schon auf den ersten Blick: Hunderte von Orchideen, die auf diesem Südhang blühen. „Vor allem das Purpurknabenkraut und die Bocksriemenzunge stehen derzeit in der Blüte und sind zum Beispiel mit ihren violetten „Hüten“ bereits von weitem zu erkennen“, schwärmt er. Kein Wunder also, dass der angrenzende Wanderweg zm Orchideenweg erklärt wurde. Doch auch jeder tiefere Blick in dieses Naturreservoir offenbart, wie vielfältig die Natur sich wieder breit machen konnte. Verschiedenste Lebewesen haben sich in den Mauern eingenistet, Schmetterlinge fliegen und Insekten brummen. Daneben sind es noch weitere Orchideen, wie der Ohnsporn, die der fachkundige Wanderer finden kann. „Im Landkreis Bad Kreuznach gibt es weit mehr als 40 wilde Orchideenarten, die an den verschiedensten Orten wachsen“. Die Vielfältigkeit der Orchideen hier im Landkreis sei einzigartig und hänge mit den verschiedenen regionalen Landschaftsstruktur-, Klima- und Bodenbedingungen zusammen.

Neben den Mitteln aus dem Bau der Windkraftanlagen waren es aber auch Ausgleichsmaßnahmen für Projekte, die zusammengefasst in anderen Gemeinden realisiert wurden. So etwa der „Staudernheimer Hang“. Nur durch das Zusammenfassen der Mittel verschiedener Ausgleichsmaßnahmen konnten Gelder in ausreichender Höhe gesammelt werden, um ein großes Ausgleichsprojekt durchzuführen. Eben jene Umsetzung soll auf dem gewöhnlichen Wege aber nicht mehr möglich sein. Unter anderem ein Grund für Landrätin Bettina Dickes, eine Umweltstiftung im Landkreis Bad Kreuznach zu gründen. „Ziel ist es, mit der Umweltstiftung große Projekte für Natur und Umwelt umzusetzen zu können“, erklärt die Landrätin. Dies gelänge nur, wenn Mittel in ausreichender Form zur Verfügung stünden, um – wie in Rehborn – beeindruckende Großprojekte realisieren zu können. „In vielerlei Hinsicht erreichen wir mit derartigen Umsetzungen einen großen und vor allem nachhaltigen Mehrwert für Mensch und Umwelt“, freut sich Dickes. Sie sei guter Hoffnung, dass im Herbst die Umweltstiftung Thema im Kreistag sein könnte.

Orchideenfeld

Wertstoffhof Hochstetten-Dhaun wird ab dem 28. Mai geschlossen!

Erweiterung der Öffnungszeiten des Wertstoffhofs Bad Sobernheim – Dörndich ab dem 05. Juni 2018

Wie bereits vorab angekündigt, muss der Wertstoffhof Hochstetten-Dhaun, da das Gelände von bisher nicht zum Stillstand gekommenen Hangrutschungen betroffen ist, nach dem 26. Mai (letzter Öffnungstag) endgültig geschlossen werden. Dies teilt der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Bad Kreuznach (AWB) mit. Es wird darum gebeten, auf den Wertstoffhof Bad Sobernheim-Dörndich auszuweichen.

 

Wegen notwendiger Umbaumaßnahmen ist der Wertstoffhof Bad Sobernheim am 30. Mai und am 02. Juni geschlossen.

 

Ab dem 5. Juni können am Wertstoffhof Bad Sobernheim in gleichem Umfang und zu den gleichen Konditionen wie bisher in Hochstetten-Dhaun Wertstoffe und Abfälle angeliefert werden. Ab diesem Datum gelten auch folgende erweiterte Öffnungszeiten:

 

Montag geschlossen

 

Dienstag bis Freitag 08.30-12.00 Uhr und 13.00-16.00 Uhr

 

Samstag 08.30-13.30 Uhr


Neues europäisches Datenschutzrecht ab 25.05.2018 wirksam

Mit der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird der Datenschutz in Europa neu aufgestellt. Die ab 25.05.2018 wirksame Verordnung gilt in weiten Teilen unmittelbar, sie enthält jedoch Öffnungsklauseln die es den nationalen Gesetzgebern erlauben, z.B. für den öffentlichen Bereich ergänzende Regelungen zu treffen. Das hierzu erforderliche Landesdatenschutzgesetz (LDSG) wurde vom Landtag Rheinland-Pfalz am 26.04.2018 verabschiedet.

In Zukunft wird es ein umfangreicheres Datenschutzrecht geben als bisher. Die Rechte der Bürgerinnen und Bürger werden gestärkt. Sie erhalten beispielsweise ein Auskunfts- und Widerrufsrecht. Eingeführt wird auch das so genannte Marktortprinzip. Das bedeutet, dass auch Unternehmen, die nicht in der EU niedergelassen sind, in den Anwendungsbereich der DSGVO fallen.

Neben Behörden und Unternehmen gelten die neuen Regelungen aber auch für Vereine. Hier hat der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz (LFDI) kürzlich weitgehende Informationen bereitgestellt. Weiterhin bietet das Angebot umfangreiche Informationen zu vielen Regelungen der Datenschutzgrundverordnung. Vor allem die Kurzpapiere der Datenschutzkonferenz geben einen guten Überblick über die kommenden Regelungen.

Zum Internetangebot des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz geht es hier.


Reger Flugbetrieb auf dem Dach der Kreisverwaltung

Mit bis zu 200.000 neuen Beschäftigten startet die Kreisverwaltung in die diesjährigen Sommermonate. „Endlich sind sie da“, freute sich Landrätin Bettina Dickes.  Seit wenigen Tagen verrichten vier Bienenvölker ihren Dienst auf dem Dach der Kreisverwaltung. Bis zu 50.000 Bienen werden es in Spitzenzeiten pro Stock sein, erklären die beiden Imker Monika Marx und Helmut Höning. Sie kümmern sich um die Bienen, die den Bad Kreuznacher Kreisstadthonig produzieren werden. Bis zu acht Kilometer einfache Strecke legen Bienen zurück, um eine Pollensammlung durchzuführen. „An dem vielen Grün im Umkreis der Kreisverwaltung mit Kurpark, Pflanzen an den Wegen oder den angrenzenden Wäldern rund um die Kauzenburg ist schon vom Dach der Kreisverwaltung aus zu sehen, wie reich die Tafel für die Bienen in der Stadt gedeckt ist“. „Auch angesichts des immer wieder in der Öffentlichkeit diskutierten Bienensterbens ist es mir ein großes Anliegen, durch die Ansiedlung der Bienen auf dem Dach der Kreisverwaltung ein Zeichen pro Bienen zu setzen“, so die Landrätin. Bienen seien ein so wunderbares Naturphänomen, für das man einfach werben und sich einsetzen müsse – zumal das „Fertigungsprodukt“ der Bienen auch noch sehr lecker schmeckt. „Bienen sind für das Leben derart wichtig, denn ohne sie bliebe es bei vielen Gewächsen nur bei Blüten ohne die darauffolgenden Früchte. Mit der ersten Honigernte rechnen die beiden Imker im Juli. „Zwischen 20 und 50 Kilogramm pro Stock – je nach Eifrigkeit der Bienen“, wissen Marx und Höning. Sie sind sehr zuversichtlich, dass sich die Bienen in der neuen Umgebung wohlfühlen werden und guter Honig am Ende dabei herauskommt.


Nahe.Wander.Sommer 2018

Wald, Wein, Wandern beim vierten „Nahe.Wander.Sommer“An der Nahe, zwischen dem Bostalsee im Saarland und dem Rhein bei Bingen, gibt es viel zu entdecken. Ideale Voraussetzungen, um die zahlreichen Wanderwege attraktiv zu machen und um herausragende Weine anzubauen. Eine wirklich genussreiche Kombination. Von April bis Oktober finden über das gesamte Naheland viele erlebnisreiche Wandertouren statt. Verpflegungsstationen mit regionalen Köstlichkeiten sowie bestens ausgeschilderte Wanderrouten bzw. fackkundig geführte Touren sind dabei der Standard. Seien Sie mit dabei und erleben Sie entspannte Wandertouren in fröhlicher Gesellschaft! Die offizielle Eröffnungswanderung fand am Sonntag, 6. Mai 2018 mit der Wanderung auf der 4. Etappe des neuen Hildegard von Bingen Pilgerwanderweges von Monzingen bis zum Disibodenberg statt. Wir Wir freuen uns auf eine schöne Wander-Saison und hoffen, Euch bei einer oder mehreren Touren zu begrüßen.

Viele Großeinsätze der Feuerwehren in den ersten Monaten des Jahres

Anschaffungen des Landkreises für Brand- und Katastrophenschutz leisten wichtige Unterstützung


Herzliche Einladung

 

Die Flurgalerie B(L)AUPAUSE lädt ein zur 8. Vernissage am Donnerstag, 19.04.2018 um 16.30 Uhr in die Kreisverwaltung, Salinenstr. 47, 3. Stock.

 

Der Künstler, Gernot Meyer-Grönhof, zeigt Malerei, Plastiken, Kunst im öffentlichen Raum unter dem Thema: FORM – FARBE - RAUM

 

Landrätin Bettina Dickes wird die Ausstellung eröffnen.

 

Die Ausstellung wird bis zum 30.05.2018 in der Kreisverwaltung zu den regulären Öffnungszeiten zu bewundern sein.


25. Rad-Erlebnistag „Nahe Hit – rad´l mit“

Zur Jubiläumsveranstaltung, 25. Rad-Erlebnistag „Nahe Hit – rad´l mit“, am 17. Juni 2018 laden wir herzlich ein. Der offizielle Startschuss fällt am Sonntag, 17. Juni 2018, um 10.00 Uhr in der Winzergenossenschaft Rheingrafenberg in Meddersheim, direkt am Nahe-Radweg.

Mit dabei sind auch die Landrätin Bettina Dickes, Landkreis Bad Kreuznach und Dr. Matthias Schneider, Landkreis Birkenfeld sowie die Wein-Majestäten ... und weitere politische Vertreter und Bürger. Nach der Eröffnung wird gemeinsam geradelt.

In diesem Jahr wird der Rad-Erlebnistag erstmalig in die neue Kampagne Nahe.Rad.Sommer 2018, die in Zusammenarbeit mit den örtlichen Tourist-Informationen in der Nahe.Urlaubsregion durchgeführt wird, eingebunden! Wir möchten durch diese Rad-Kampagne bestehende und neue radsportive Veranstaltungen in unserer Urlaubsregion, zwischen der Nahequelle beim Bostalsee und Bingen am Rhein bündeln und in den Fokus stellen, um so unsere Region als Rad-Destination weiter zu stärken.


Einbürgerungsfeier in der Kreisverwaltung

Einen ganz besonderen Tag erlebten 44 Personen verschiedenster Herkunft aus dem Landkreis Bad Kreuznach, denen im Rahmen ihrer Einbürgerungsfeier die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen wurde. „Sie machen hier etwas, was die meisten gar nicht erleben, Sie nehmen eine Staatsbürgerschaft ganz bewusst an“, sagte Landrätin Bettina Dickes. Die allermeisten Menschen würden in eine Staatsbürgerschaft hinein geboren und sich für diese nicht ganz bewusst entscheiden. „Mit der Einbürgerung stehen Sie nun unter dem Schutz aller Grundrechte des Grundgesetzes“. Damit einher gingen etwa das Recht zu wählen, aber auch das Recht gewählt zu werden. Die Landrätin warb dafür, diese Rechte bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr zu nutzen. Zugleich gratulierte Dickes von ganzem Herzen, dass die nun deutschen Bürger sich dafür entscheiden haben, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen. Nachdem das Treuegelöbnis abgelegt war, händigte die Landrätin die Einbürge-rungsurkunden, die mit sichtlich viel Stolz entgegen genommen wurden, aus. Seinen Abschluss fand der offizielle Teil der Einbürgerungsfeier, in der der Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration, Klaus Messer und der Leiter der Polizeiinspek-tion Bad Kreuznach, Christian Kirchner, kurze Grußworte zu den Anwesenden spra-chen, mit dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne. Untermalt wurde die Feierstunde vom Blechbläsertrio der Musikschule Mittlere Nahe.


Bündnis für Sicherheit Landkreis Bad Kreuznach e.V. gegründet

Am 12.03.2018 fand in der Kreisverwaltung die Gründungsversammlung für die Bürgerinitiative „Bündnis für Sicherheit Landkreis Bad Kreuznach e.V.“ statt. Es wurde eine Satzung beschlossen, welche regelt, dass der Verein mit seinem Wirken jene unterstützen soll, die die Bevölkerung schützen. „Es macht mich immer wieder aufs Neue sehr betroffen, dass sich Menschen, die sich für die Sicherheit anderer einsetzen, während ihrer Einsätze verbalen oder körperlichen Angriffen stellen müssen“, so Landrätin Bettina Dickes wörtlich. Vermittlung von Wertschätzung, die Vernetzung von Entscheidungsträgern oder auch die Aufklärung der Bevölkerung zur Vorbeugung gegen Kriminalität und Vermeidung von Schäden gehören unter anderem zu den im Satzungsentwurf festgesetzten Zielen des Bündnisses.

Die Gründungsversammlung wählte Karl Bodtländer zum 1. Vorsitzenden und Hermann Schoon zu seinem Stellvertreter. Thomas Decker wird Kassenwart und Benjamin Hilger Schriftführer des eingetragenen Vereins.

Mitglied können natürliche und juristische Personen werden. Der Mindestjahresbeitrag wird bei 25,00 Euro liegen.


Kreisverwaltung setzt auf Elektromobilität

Die Kreisverwaltung Bad Kreuznach hat seit dieser Woche zwei Elektroautos in ihrem Fuhrpark! Die Fahrzeuge (BMW I3) mit einer Alltagsreichweite von bis zu 200 km wurden auf drei Jahre geleast und werden ab sofort von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Dienstfahrten in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt.  Neben den kurzen Wegen innerhalb des Stadt- und Kreisgebietes, bieten insbesondere die nächtlichen Standzeiten optimale Bedingungen zum Aufladen der Elektroautos. In der Garage der Kreisverwaltung wurden für die beiden Fahrzeuge zwei Schnelladeboxen installiert, welche pro Stunde rund 30 km Reichweite nachladen. Landrätin Dickes: „Wir freuen uns über die neuen Elektroautos. Als öffentliche Stelle möchten wir gerne unserer Vorbildfunktion nachkommen und zum Klimaschutz beitragen.“


Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann: „Wir brauchen wirklich jeden in den Freiwilligen Feuerwehren"

„Stellen Sie sich vor, Sie sind an einem Vormittag zuhause. Sie haben frei, Urlaub oder erledigen gerade etwas Hausarbeit, bis die Kinder von der Schule oder dem Kindergarten zurückkommen. Plötzlich hören Sie einen dumpfen Knall. Beim Blick aus dem Fenster sehen Sie, dass im Nachbarhaus Flammen aus einem Fenster schlagen und dichter Rauch aufsteigt. Nachdem Sie den Notruf abgesetzt haben gehen Sie raus und erfahren, dass der Nachbar wohl noch im Haus ist. Sie können nicht helfen, was zu einem sehr schlechten Gefühl führt, denn Sie sorgen sich um den Nachbarn und hoffen, die Feuerwehr ist schnell da, um ihn zu retten. Die Sirene ist bereits ertönt, sodass in den kommenden acht Minuten, der Hilfsfrist für die Feuerwehren, mit deren Eintreffen zu rechnen ist. Jede Sekunde die vergeht, wirken wie Minuten. Endlich, acht Minuten sind rum, doch noch ist keine Feuerwehr eingetroffen. Einige Minuten später hören Sie ein Martinshorn! Es vergehen noch ein paar Augenblicke und die Feuerwehr ist da. Aber sie wundern sich, es steigen nur zwei Einsatzkräfte aus, die – ebenso wie Sie – zufällig heute im Ort waren. Auf Ihren Hinweis, dass noch jemand im Haus sein muss, erhalten Sie die Antwort, man könne noch nicht rein, da nur einer der beiden Atemschutz tragen darf, aber mindestens vier Atemschutzgeräteträger im Einsatz benötigt werden – zwei die reingehen, zwei zur Sicherheit. Weitere Kräfte seien schon nachgefordert. So vergehen weitere Minuten, auch das Fahrzeug aus der Nachbargemeinde ist nur mit einem Mann besetzt. Erst nach über 20 Minuten, nach dem Eintreffen weiterer Einsatzkräfte aus verschiedenen Wehren kann ein Trupp in das Haus gehen, um den Vermissten zu suchen“, zeichnet Kreisfeuerwehrinspekteur ein Bild auf, was sich so jeden Tag und überall im Landkreis ergeben kann. „Wäre der Nachbar tatsächlich noch in der Brandwohnung gewesen, hätte er das Feuer vermutlich nicht überlebt“, macht Hofmann deutlich. Denn nach spätestens 15 Minuten wird es eng! „Man kann es aber auch anders sehen, denn es könnte eben auch nicht das Haus des Nachbarn, sondern das eigene treffen, in dem jeder selbst dann vergebens auf Hilfe wartet“.
Weshalb es zu solchen Szenen kommen könnte lasse sich einfach erklären: die Feu-erwehren werden personell immer schwächer, neue Einsatzkräfte finden sich kaum. „In der heutigen Zeit, mit Druck im Beruf oder zeitlicher Beschränkungen durch an-dere Verpflichtungen fällt der Weg in das Ehrenamt Feuerwehr schwer, dies ist auch den Verantwortlichen der Feuerwehren mehr als bekannt“. Jedoch müsse die Not-wendigkeit funktionierender Wehren jedem klar sein.
„Neben den dünnen Personalschichten verstärkt sich das Problem noch, da jene, die in den Feuerwehren aktiv sind, in aller Regel außerhalb des Heimatortes arbeiten und somit während der Arbeitszeit für das Ehrenamt nicht oder nur verspätet greifbar sind“. Verfüge man hingegen über eine große Personaldecke, steige die Chance enorm, dass auch über Tag die Feuerwehren schnell und effektiv zur Hilfe eilen können – dies gelte auch für Frauen, die zwar immer häufiger in den Wehren in allen Positionen zu finden sind, aber dennoch anteilig deutlich unterrepräsentiert sind.
Durch den Personalschwund in den Wehren sind einzelne Einheiten im Landkreis Bad Kreuznach schon jetzt am Rande der Existenz. Schrumpft die Mannschaftsstärke unter die Nenngröße von neun Personen, ist eine Einsatzfähigkeit selbst im Optimalfall kaum noch gegeben. „Und dann kommt Hilfe frühestens mit Wehren aus den Nachbargemeinden“.
Dabei könnte die Situation der Feuerwehren vom Grundsatz her problemlos gelöst werden: „Treten Sie aktiv in die Wehren ein und helfen Sie, wenn es bei Ihrem Nachbarn, im Ort oder in einer Nachbargemeinde zu einem Notfall“. Es sei klar, dass die aktive Mitgliedschaft in einer Feuerwehr Zeit koste, aber diese sei gut angelegt. Zwar verdiene man in den Freiwilligen Feuerwehren kein Geld, aber anderen im Team helfen zu könne, gebe jedem, der sich ehrenamtlich in den Wehren engagiert, ein sehr gutes Gefühl. Und niemand müsse im Einsatz etwas tun, was sie oder er nicht will oder kann. „Helfen kann aber trotzdem jeder, unabhängig der schulischen Bildung oder dem Berufsstand, gleich ob die Menschen aus dem IT-Bereich, dem Handwerk, der Verwaltung, der Hauswirtschaft oder akademischen Berufsfeldern kommen“.
Daher wirbt der Kreisfeuerwehrinspekteur eindringlich und immer wieder, sich bereits zu erklären, der Feuerwehr beizutreten und anderen im Notfall zu helfen. „Wir brauchen wirklich jeden, um einsatzfähig zu bleiben und das Leben des Nachbarn retten zu können. Letztlich kann es jeden treffen, auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen zu sein“.


Vorstellung des Naheland-Jahrbuchs 2018

Eingeleitet durch ein Orgelspiel von Wolfgang Oberlinger präsentierte Landrätin Bettina Dickes gemeinsam mit Redaktionsleiterin Dr. Christa Schneider das Naheland-Jahrbuch 2018 in den Räumen des Orgel-Art-Museums Windesheim.
Unter dem Motto „Handwerk und Zünfte“ steht die inzwischen 68. Ausgabe des Heimjahrbuchs. „Dieses Thema präsentiert unsere Gesellschaft“, machte die Landrätin deutlich. Es zeige viel aus der Heimat und „Dinge, die unsere Heimat sehr prägen“. Die Chronik des Landkreises Bad Kreuznach werde mit dem neuen Jahrbuch fortgeschrieben.
Neben den Beiträgen zu verschiedensten Handwerksberufen und Zünften finden sich mit den Beiträgen „Auf den Spuren der Hildegard von Bingen“ und „B(l)aupause“, einer eigenen Kunstgalerie im Bauamt der Kreisverwaltung, auch in der Ausgabe 2018 wieder zwei Beiträge, die einen kleinen Einblick in die Verwaltungstätigkeit geben.
„Besonders erwähnen möchte ich darüber hinaus den Kunstbeitrag „Ein Glaskunstwerk für die Synagoge der Jüdischen Kultusgemeinde Bad Kreuznach und Birkenfeld“ des Künstlers Renè Blättermann“, erklärte Dickes. Sie selbst sei bei der feierlichen Präsentation des Glaskunstwerks in der Synagoge Bad Kreuznach sehr ergriffen gewesen.
„Im diesjährigen Heft finden Sie Geschichten, die Heimat erzählen“, ergänzte Dr. Christa Schneider. „Wir würdigen Menschen in unserem Naheland, die sich über Jahre hinweg für eine Sache engagiert haben“. Beim Lesen der Artikel würden eine bunte Palette der Handwerkskunst nahegebracht: Drechsler, Uhrmacher, Bäcker, Bierbrauer, Schreiner, Schröter, Schneider und Näherinnen. „Wir erleben ein Stück Wirtschaftsgeschichte“. Exemplarisch hierfür sei etwa die dargestellte Entwicklung der Arbeit des Knopfmachers aus Bockenau in der Zeit von 1858 und 1903.
Mit einer Mundartlichen Lesung von Elfriede Karsch, einem weiteren Orgelspiel von Wolfgang Oberlinger und der Verteilung der neuen Jahrbücher an die vielen anwesenden Autoren fand die Vorstellung des Naheland-Jahrbuchs 2018 ihren Abschluss.

Das Naheland-Jahrbuch 2018 ist zum Preis von 8,90 Euro unter anderem im Bürgerbüro der Kreisverwaltung und in verschiedenen Buchhandlungen zu erwerben. Aufgelegt wurde die Ausgabe wieder vom Verlag Matthias Ess.
Die 1. Ausgabe des NAHELAND-KALENDERS erschien im Jahre 1951. Mit Beiträgen in heimischer Mundart, Erzählungen aus Städten und Gemeinden des Landkreises über Natur und Landschaft, Kultur, Wirtschaft und Verwaltung wird seither umfassend und vielseitig das Leben in unserem schönen Landkreis beschrieben.
Seit 2015 wird das Heimatjahrbuch unter dem Namen „Naheland-Jahrbuch“ herausgegeben.

 


Präsentation Naheland-Jahrbuch 2018

Die Präsentation des Naheland-Jahrbuchs 2018 findet am Montag, dem 13. November 2017 um 17.00 Uhr im orgel ART museum rhein-nahe Windesheim statt.


100 Tage Landrätin Bettina Dickes

12. Oktober 2017

Am kommenden Sonntag, dem 15.10.2017, ist Landrätin Bettina Dickes seit 100 Tagen im Amt - 100 Tage, die  nicht nur zum „Ankommen“ dienten. Schon in den ersten Wochen und Monaten wurden wichtige Themen angestoßen bzw. entschieden und Strukturen geändert...


Trauben für den „Schöneberger Nahefreund 2017“ eingetroffen

Schöneberger Nahefreund 2017

Ein engagiertes Team um die ehemaligen Bürgermeister Rüdiger Jakesch und Michael Barthel (auch die derzeitige Berzirksbürgermeisterin Angelika Schöttler konnte ein paar Eimer Lesegut nachweisen) nach der Weinlese.

7. Oktober 2017

Am 7. Oktober war es wieder soweit: gut 450 Kilogramm bestes Riesling-Lesegut, welches morgens ab 9.00 Uhr in der Hauptstadt Berlin gelesen wurde, traf am Abend in der Winzergenossenschaft Rheingrafenberg in Meddersheim ein.  Den Transport der Trauben übernahm in diesem Jahr die Kreisverwaltung Bad Kreuznach im Rahmen der Partnerschaft.

Bereits seit 1964 besteht zwischen dem Landkreis Bad Kreuznach und Berlin Schöneberg eine Partnerschaft. Im Jahr 1988 wurde auf Anregung des damaligen Bürgermeisters Rüdiger Jakesch, von Landrat Hans Schumm und Kulturbotschafter Reiner Jäck mit den Winzern von der Nahe im Bezirk Tempelhof/ Schöneberg in der Nähe des Sachsendamms ein Weinberg mit 200 Stöcken angelegt, dessen Trauben in Meddersheim regelmäßig von der Winzergenossenschaft ausgebaut werden.

Angelika Schöttler und Michael Barthel
Die Trauben kurz vor dem Abtransport nach Rheinland-Pfalz (637 km)


Waschstraße zum Erfolg

5. Existenzgründer-Tag am 8. September 2017 von 17.00 bis 21.00 Uhr in der Kreisverwaltung Bad Kreuznach

4. Auflage von „jobzzone“ vorgestellt

Jobzzone

11. August 2017

Die besten Ausbildungsplätze der Region – auf einen Blick. Das ist „jobzzone“. Hier finden Schülerinnen und Schüler Informationen zu den wichtigsten Ausbildungsberufen im Landkreis Bad Kreuznach – im „jobzzone“-Magazin und auf der Internet-Plattform.

Das gemeinsame Projekt der Wirtschaftsförderung des Landkreises Bad Kreuznach, der Sparkasse Rhein-Nahe und der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach wirbt um Auszubildende in der Region.

Verantwortlich für die Realisierung ist der Verlag Matthias Ess. „Das Magazin wird an die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen noch vor Beginn ihres letzten Schuljahres sowie über die Agentur für Arbeit verteilt“, erklärt Verleger Matthias Ess. Herausgeber ist die Wirtschaftsförderung Landkreis Bad Kreuznach. „Die Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Sicherung von Fachkräften, ist eines der wichtigsten Themen in den kommenden Jahren. Oft wird mir im Rahmen von Betriebsbesichtigungen berichtet, dass es in den Unternehmen immer schwieriger wird, ausreichend gut qualifizierte Fachkräfte zu akquirieren“, betont Landrätin Bettina Dickes.

Unter www.jobzzone.de gibt es weitere Informationen.


Neue Auszubildende beim Landkreis Bad Kreuznach

1. August 2017

Am 1. August 2017 begannen László Grub, Jasmina Schlarb, Rebecca Oehm, Burak Kurt und Blerina Murataj ihre Ausbildung für den Beruf der bzw. des Verwaltungsfachangestellten bei der Kreisverwaltung Bad Kreuznach. Während der dreijährigen Ausbildungszeit durchlaufen die Nachwuchskräfte die verschiedenen Abteilungen/Ämter der Kreisverwaltung und besuchen ein- bis zweimal wöchentlich die Berufsschule.

Von rechts: Jacqueline Wahl (Sachbearbeiterin im Personalreferat der Kreisverwaltung), Landrätin Bettina Dickes, László Grub, Jasmina Schlarb, Rebecca Oehm, Burak Kurt, Blerina Murataj.

Bereits am 3.7.2017 konnte der erste Kreisbeigeordnete Hans-Dirk Nies acht Beamtenanwärter/innen zu ihrem beruflichen Start bei der Kreisverwaltung Bad Kreuznach begrüßen.

Von rechts: Erster Kreisbeigeordneter Hans-Dirk Nies, Naomi Staehle, Florian Marx, Axel Bonin, Laura Schmidt, Sören Forster, Benedikt Klein, Marvin Runggas, Sofia Ximeraki


Erster Aktionsplan der Kreisverwaltung Bad Kreuznach zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) veröffentlicht

10. Mai 2017

Der erste umfassende Aktionsplan der Kreisverwaltung Bad Kreuznach zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) ist veröffentlicht. Die Politik für Menschen mit Behinderung ist heute eine Aufgabe, die alle Arbeitsbereiche einer Verwaltung betrifft. Deshalb hat die Kreisverwaltung Bad Kreuznach der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen folgend, ämterübergreifend den ersten Aktionsplan erstellt. Der Aktionsplan gibt einen guten Überblick über die bisher umgesetzten bzw. noch umzusetzenden Themen im Landkreis Bad Kreuznach. Er wird begleitet von der Vision, dass im Landkreis Bad Kreuznach Menschen mit Behinderung selbstbestimmt und gleichberechtigt miteinander leben, lernen und arbeiten. Durch die Vielfalt der Wohn-, Freizeit- und Betreuungsangebote ist die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft für Menschen mit Behinderung möglich.  Die Gliederung des Aktionsplans erfolgte entsprechend der 10 Handlungsfelder der UN-Behindertenrechtskonvention. Innerhalb der Handlungsfelder sind die einzelnen Maßnah-men, der zeitliche Rahmen, gute Beispiele und die Zuständigkeit der Ämter aufgeführt.

  1. Erziehung und Bildung
  2. Arbeit und Beschäftigung
  3. Wohnen und Familie
  4. Kultur, Freizeit und Sport
  5. Gesundheit und Pflege
  6. Schutz der Persönlichkeitsrechte
  7. Interessenvertretung
  8. Mobilität und Barrierefreiheit
  9. Barrierefreie Kommunikation und Information
10. Sonstige Maßnahmen

Die Fortschreibung des Aktionsplanes erfolgt künftig in Zusammenarbeit mit dem Kreisbehindertenbeirat. Der Aktionsplan kann als Druckexemplar im Bürgerbüro der Kreisverwaltung Bad Kreuznach abgeholt werden. 

Hier können sie den Aktionsplan herunterladen:
http://www.kreis-badkreuznach.de/kreisverwaltung/aemter/amt-4-sozialamt/sozialplanung/aktionsplan-fuer-den-landkreis-bad-kreuznach/

„Zeitung lesen macht Azubis fit“. Auszubildende der Kreisverwaltung präsentieren ihr Unternehmen.

Azubis
Zeitung

(Mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung)

18. Februar 2017


Neuregelung der Ausgabe "Gelbe Säcke"

Müllsäcke

2. November 2016

"Veolia wird nach erfolgreichem Ausschreibungsverfahren für den Kreis Bad Kreuznach auch von 2017 bis 2019 für die Entsorgung von Leichtverpackungen zuständig sein. Statt der bisherigen Ausgabestellen erhalten fortan alle Haushalte ohne die gelben 240-Liter-Behälter im November 2016 die Rollen kostenfrei geliefert“, teilt Veolia mit.

Falls Haushalte, die keine gelbe Tonne haben, bis Anfang Dezember keine Grundverteilung erhalten haben sollten, bittet Veolia um Rückmeldung. Darüber hinaus könnten gelbe Säcke nach dem Verbrauch der 39 Stück jederzeit im Veolia-Betrieb, Felix-Wankel-Straße 7 in Planig abgeholt werden oder über die Hotline oder E-Mail-Adresse nachgeordert werden: 0671/8940260 o. 0800/0785600; E-Mail senden

Servicehotline Fa. Veolia: 0671/8940260 oder 0800/0785600