Amt 4: Sozialamt


DeMensch - Mensch & Demenz durch Humor gekonnt in Szene gesetzt!

Eine Cartoon-Ausstellung „für einen menschenfreundlichen Umgang mit Demenz“ am Welt-Alzheimertag

Jährlich finden am 21. September (Weltalzheimertag) weltweit zahlreiche Aktionen statt, um die Öffentlichkeit für die Situation von Menschen mit einer Demenz-Erkrankung zu sensibilisieren. Aktuell haben deutschlandweit etwa 1.7 Mio. Menschen eine Demenzerkrankung, bis 2050 könnte sich diese Zahl Schätzungen zufolge nahezu verdoppeln. Häufig richten sich Diskussionen und Aktionen an diesem Tag auf Defizite. Diese Wanderausstellung aber soll das Augenmerk auf die vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Erkrankten legen. Humor und Lachen verbindet Menschen. So sollen die Karikaturen mit einer großen Portion Humor, ohne dabei die Erkrankung oder die Betroffenen ins Lächerliche zu ziehen, integrieren statt isolieren. Sie zeigen auch auf, wie wichtig es ist, Kreativität und Phantasie im täglichen Umgang mit Betroffenen zuzulassen, um sie in ihrer Welt erreichen und abholen zu können. Als sich der Karikaturist Peter Gaymann, der bisher eher durch seine Cartoons in der Zeitschrift BRIGITTE bekannt war, dem Thema Demenz widmete, entstanden sehr liebevolle Karikaturen, von denen 12 Exemplare im Rahmen des Projektes „Weiter geht´s – Auf dem Weg zum demenzfreundlichen Landkreis Bad Kreuznach“ auf Initiative des Infobüros Demenz, Frau Irini Langensiepen, gezeigt werden. Die Ausstellung wurde am 21. September 2018 in der Kreisverwaltung eröffnet und ist dort bis 23. Oktober zu sehen. Danach wandern die Karikaturen zu Optik Heilmann nach Kirn, von dort zum Atatürk Verein, Schlossparkmuseum, Stadtbibliothek, Restaurant Da Carlo und dem Mietertreff der gemeinnützigen Baugenossenschaft.

Das Projekt „Weiter geht´s – Auf dem Weg zum demenzfreundlichen Landkreis Bad Kreuznach“ unter der Schirmherrschaft von Landrätin Bettina Dickes setzt sich für diese Wanderausstellung aus den nachfolgend genannten Akteuren zusammen:

Infobüro Demenz, Netzwerk Demenz Region Bad Kreuznach e.V., Ehrenamts-koordination AWO Seniorenzentrum Lotte-Lemke, Stadtbibliothek Bad Kreuz-nach, Herrn Diakon JoachimHenze und Mitarbeitern der Kreisverwaltung Bad Kreuznach. Finanziert wurde das Projekt durch eine großzügige Spende der Sparkasse Rhein-Nahe, der wir hiermit ausdrücklich dafür danken.

Infobüro Demenz der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz
Frau Irini Langensiepen
Mühlenstraße 79 (Haus St. Rafael)
55543 Bad Kreuznach
Telefon (0671) 372-1304
Mail: irini.langensiepen(at)infobuero-demenz.de


„Demenz und Autofahren – Wenn das Risiko zu groß wird“ - Expertenrunde am 16. Oktober 2018 in der Kreisverwaltung

Am 16. Oktober 2018 laden das Infobüro Demenz der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz und der Demenzfreundliche Landkreis Bad Kreuznach zu der Expertenrunde „Demenz und Autofahren – Wenn das Risiko zu groß wird“ in die Kreisverwaltung Bad Kreuznach ein.Was heißt eigentlich Demenz und welche Auswirkungen hat die Erkrankung auf das Fahrverhalten? Autofahren bedeutet nicht nur flexibel von A nach B kommen, sondern vermittelt zudem Unabhängigkeit, Selbständigkeit und heißt auch, aktiv am Leben teilhaben zu können. Der normale Alterungsprozess wirkt sich in den meisten Fällen nicht negativ auf das Auto fahren und die Verkehrssicherheit aus.

 

 

  • Doch was passiert, wenn ein nahestehender Angehöriger sich dementiell verändert?
  • Welche Auswirkungen hat die Demenz auf das Fahrverhalten?
  • Was, wenn der Erkrankte das Autofahren nicht sein lässt?
  • Wird bei einem Schaden der Führerschein an Ort und Stelle eingezogen?
  • Wer darf die Fahreignung überprüfen?

 

 

 

 

 

Diese und andere Fragen möchten wir mit Ihnen und Experten, wie einem Arzt, der Polizei und einem Experten der Führerscheinstelle diskutieren.

 

Ablauf:

 

 

 

 

  • 19.00 Uhr Begrüßung
  • 19.10 Uhr Impulsvortrag durch Herrn Dr. Heckmann (Landeskrankenhaus )
  • 19.50 Uhr Kurzvortrag durch Herrn Essler-Otto (Polizeipräsidium Mainz)
  • 20.05 Uhr Kurzvortrag durch Herrn Krebs (Kreisverwaltung Straßenverkehrsbehörde)
  • 20.20 Uhr Fragen- und Diskussionsrunde
  • 20.55 Uhr Statement Frau Heller (jüngste Alzheimer-Patientin im Landkreis Bad Kreuznach)
  • 21.00 Uhr Verabschiedung

 

 

 

 

 

Ort: Kreisverwaltung Bad Kreuznach, Salinenstr. 47, großer Sitzungssaal, 1. OG, Uhrzeit: 19.00 – 21.00 Uhr

 

Hinweis:

 

Bitte benutzen Sie den Zugang über die Außentreppe (links, wenn Sie vor der Haupteingangstür stehen). Personen mit Hilfsmitteln (Rollstuhl, Rollator…) bitten wir, sich telefonisch bei Frau Langensiepen vom Infobüro Demenz (siehe unten) im Vorfeld anzumelden. Bei Rückfragen: Irini Langensiepen, 0671/ 372-1304, E-Mail: irini.langensiepen(at)infobuero-demenz.de

 

 

 

 


Mietstrukturanalyse

In einem Schreiben wird sich die Kreisverwaltung an die Vermieter im Landkreis Bad Kreuznach wenden, um erheben zu können, wie sich das Mietpreisniveau in den vergangenen Jahren verändert hat. Hintergrund dieser Mietstrukturanalyse ist die Fortschreibung des sogenannten „schlüssigen Konzeptes“, welches Aussage zu den angemessenen Mietpreishöhen für Sozialleistungsbezieher trifft. Die letzte Umfrage dieser Art fand im Jahr 2012 statt.
„Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass die Daten, die einer Mietwerterhebung zugrunde gelegt werden, repräsentativ sein und wissenschaftlichen Kriterien genügen müssen“, erklärt Sozialdezernent Hans-Dirk Nies. Um eine gerichtsfeste Aktualisierung durchführen zu können, hofft die Kreisverwaltung auf die Unterstützung der Vermieter. „Wir bitten die Vermieter darum, die übersandten Fragen zur Miethöhe und zum Mietobjekt auszufüllen und im vorfrankierten Umschlag an das mit der Analyse betraute Unternehmen zurückzusenden.“ Unter anderem werden in den Fragebögen Angaben zur Größe und Ausstattung der Wohnung, der vereinbarten Kaltmiete sowie den Heiz- und Nebenkosten erfragt. Die gesammelten Daten werden anonymisiert erfasst und ausgewertet.
Nies bekräftigt, dass das Ausfüllen des Fragebogens mithilfe des Mietvertrages in wenigen Minuten erledigt ist. „Nur mit einer repräsentativen Anzahl teilnehmender Vermieter kann aus den Eingaben das „schlüssige Konzept“ auf Grundlage der Zahlen aus 2012 fortgeschrieben werden“. Er rechnet damit, dass – wie bereits 2012 – die Mietwerterhebungen zu regional unterschiedlichen Preisbildern führen werden. „Man muss kein Prophet sein um zu wissen, dass die Mieten in der Stadt Bad Kreuznach, speziell für kleinere Wohnungen, deutlich über dem Niveau derer im westlichen Landkreis liegen. “
Die erhaltenen Rückmeldungen wird ein externes Expertenteam von Koopmann Analytics auswerten und hieraus eine fundierte Mietpreistabelle erstellen. „Wir hoffen, dass die Ergebnisse im Herbst auf dem Tisch liegen werden“, bemerkt der Sozialdezernent. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dann in neue Empfehlungen zur Ermittlung angemessener Unterkunftskosten einfließen, die Geringverdienern und Leistungsempfängern im Rahmen der verschiedenen Sozialleistungen erstattet werden können.

Infokasten:
Vermieter, die über mehrere Wohnungen verfügen, können den ihnen zugeschickten Fragebogen kopieren, im Bürgerbüro der Kreisverwaltung kostenlos zusätzliche Exemplare anfordern oder direkt von Koopmann Analytics schicken lassen.

Info-Telefon-Nr. 040-211 076 480 für eventuelle Rückfragen zur Fragebogenaktion.
 


Aus aktuellem Anlass:

Festlegung der angemessenen tatsächlichen Kosten der Unterkunft im Landkreis Bad Kreuznach (diese sind auch bei der Unterbringung von Flüchtlingen maßgeblich).

Die „Richtwerte im Landkreis Bad Kreuznach“ – in Kraft ab 01.01.2015- können sie hier einsehen (PDF-Datei, 423 KB)


Anlaufstelle für alle sozialen Fragen

Mit den jeweiligen Sozialämtern bei den Stadt- und Verbandsgemeinden ist das Kreissozialamt eine zentrale Anlauf- und Auskunftsstelle in allen sozialen Rechtskreisen. Die Aufgaben sind vielfältig und differenziert, genau wie die Interessen und Bedarfslagen der Menschen im Kreis. Teils werden erforderliche Hilfen unmittelbar durch das Kreissozialamt gewährt, teils werden die nötigen Hilfestellungen bei der Beantragung von Sozialleistungen erbracht. Im Verhältnis zu den Sozialämtern in den Städten und Verbandsgemeinden nimmt das Kreissozialamt in Sozialhilfefragen eine Aufsichtsfunktion war. Umgekehrt werden im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz teilweise Hilfen für pflegebedürftige oder behinderte Menschen erbracht, wenn diese den Kreisen durch das Land übertragen wurden.

Amtsleitung

Amtsleiter

  • Herr Curd Rothmann
    Tel.: 0671 803-1400
    Fax: 0671 803-1448
    E-Mail senden
    Zimmer: 54

Stellvertretende Amtsleiterin

  • Frau Marion Eckart
    Tel.: 0671 803-1401
    Fax: 0671 803-1448
    E-Mail senden
    Zimmer: 23

Die Referate des Amts 4

  • 40 Eingliederung und Pflege
    Referatsleitung: Marion Eckart: Tel: 0671-803-1401
  • 41 Soziale Hilfe, Grundsicherung und Betreuung
    Referatsleitung: Klaus Wendel: Tel: 0671-803-1408

Die Aufgabenbereiche des Sozialamts

  • Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, Fallmanagement
  • Hilfe zur Pflege
  • Landespflegegeld und Landesblindengeld
  • Blindenhilfe
  • Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten
  • Servicestelle nach dem SGB IX
  • Sozialplanung
  • Hilfe zum Lebensunterhalt (Fachaufsicht)
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
  • Bildung und Teilhabe
  • Hilfen zur Gesundheit
  • Hilfen in sonstigen Lebenslagen
  • Betreuungsbehörde
  • Wohngeld
  • Ausbildungsförderung
  • Asylbewerberleistungsgesetz, Landesaufnahmegesetz, Rückkehrförderung
    Versicherungsamt
  • Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden

Newsletter

Den aktuellen Newsletter von Stadt und Landkreis Bad Kreuznach können Sie hier einsehen.

Mit dem Newsletter kommen wir dem Wunsch nach, nicht nur die Sozialverwaltungen im Landkreis, sondern auch die Betreuungsvereine, die Betreuerinnen und Betreuer sowie die Pflegestützpunkte und andere Interessierte über aktuelle Sozialhilfefragen, Rundschreiben, Informationen und  Termine im Landkreis nach Bedarf, regelmäßig aber zweimal im Jahr zu informieren.


Aktuelle Informationen aus dem Sozialamt

Zum Thema Kosten der Unterkunft und Heizung im Landkreis Bad Kreuznach

Zum Thema Soziale Hilfen

Zum Thema Pflege und Betreuung

Zum Thema Menschen mit Behinderung

Zum Thema Senioren

Zum Thema Soziale Dienst