Infos zum Coronavirus im Landkreis Bad Kreuznach


Dritte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz

Mit der dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Die Verordnung fußt auf der Vereinbarung der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder. Sie hebt alle bisher erlassenen Rechtsverordnungen des Landes sowie die Allgemeinverfügungen des Landkreises auf.

Unter anderem sind fortan auch Friseursalons, Kosmetikstudios und Co. geschlossen. Zudem sind Ansammlungen von Personen weitgehend untersagt.

Unser Appell: Folgen Sie der Verordnung und tragen Sie dazu bei, die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus deutlich zu verlangsamen.


Verhinderung der rasanten Ausbreitung des Coronavirus

Bundeskanzlerin und Regierungschefinnen und -chefs der Länder haben sich heute Nachmittag auf weitere kontaktbeschränkende Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus verständigt.

Unter anderem sollten die sozialen Kontakte dadurch auf ein Minimum reduziert werden. Friseure, Kosmetikstudion und Co. bleiben vorerst geschlossen.

Den vollständige Übersicht finden Sie hier.


Corona ganz allgemein

Auf einen Blick

Die Symptome bei einer Coronaerkrankung ähneln den einer gewöhnlichen Grippe. Unter anderem leiden die Erkrankten an Fieber, Unwohlsein und Müdigkeit. Treten derartige Symptome auf, kann sich telefonisch an den Hausarzt gewandt werden, um weitere Maßnahmen zu besprechen.Der Hausarzt führt auch die Grippediagnostik durch. Erst wenn diese ausgeschlossen ist, erfolgt eine mögliche Coronadiagnostik.

Handlungsempfehlung:

  1. Regelmäßiges Händewaschen
  2. Bei Symptomen: Hausarzt anrufen! Nicht in die Praxen oder in die Krankenhäuser laufen.
  3. Über die Feststellungen des Arztes weitere Schritte nehmen und vor allem:
  4. Ruhe bewahren!

Informationen für Bürgerinnen und Bürger zum Thema Coronavirus

Informationen zum Coronavirus

Es handelt sich bei COVID-19 („Corona Virus Disease 2019“) um eine Atemwegserkrankung.  Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu Krankheitszeichen wie Fieber und Husten führen. Auch über Schnupfen, Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Halsschmerzen und Kopfschmerzen wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit/Erbrechen und Durchfall. Die Krankheitsverläufe sind dabei unspezifisch, vielfältig und variieren stark.

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Diese Übertragung kann direkt über eine Tröpfcheninfektion erfolgen, wenn virushaltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist möglich.

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene sowie Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden.

 

Für uns alle gilt jetzt:

Bitte Rücksichtnahme auf gefährdete Menschen (ältere Personen oder Menschen mit wesentlichen Vorerkrankungen)!

Daher Hygieneempfehlungen bitte bewusst einhalten, keine unnötigen Menschenansammlungen aufsuchen und vor allem bei Krankheitssymptomen nicht andere Menschen gefährden!

 

Wie kann man sich vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 und auch vielen anderen Infektionskrankheiten schützen?

  • Waschen Sie sich häufig und gründlich die Hände mit ausreichend Wasser und Seife. Eine Händedesinfektion ist nicht erforderlich.
  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben und sich zu umarmen.
  • Vermeiden Sie es, mit den Händen das Gesicht zu berühren.
  • Halten Sie sich an die Husten- und Nies-Etikette: Husten und Niesen in die Ellenbeuge.
  • Nutzen Sie Papiertaschentücher zum Naseputzen und verwenden Sie diese nur einmalig. Entsorgen Sie diese so bald wie möglich in einem Abfalleimer und waschen Sie zeitnah Ihre Hände.
  • Halten Sie einen Mindestabstand (1 bis 2 Meter) zu anderen Personen, insbesondere zu Personen mit Atemwegsbeschwerden.

 

Wie verhalten sich Personen, die Kontakt zu einem nachweislich (d. h. im Labor nachgewiesen) an COVID-19 Erkrankten hatten?

Wenn Sie engen Kontakt zu einem nachgewiesenen Fall hatten

  • Wenn Sie länger als 15 Minute nahen Gesichts- oder Gesprächs-Kontakt hatten, z.B. in der Familie, mit Freunden oder bei der Arbeit
  • Wenn Sie Kontakt mit Sekreten eines solchen Patienten hatten, z. B. angehustet oder angeniest wurden
  • Wenn Sie bei Flug- /längeren Bahnreisen maximal 2 Reihen entfernt waren (Kontakt bis zu 2 m)

dann - auch wenn Sie sich gesund fühlen -

  • Vermeiden Sie Kontakt mit anderen Personen. Bleiben Sie zu Hause.  Im Haushalt und innerhalb des Haushaltes und der Familie räumliche und zeitliche Trennung von den anderen: abwechselnd essen, jeweils danach Flächen reinigen, lüften. Möglichst getrennt schlafen.  Aufenthalt soweit möglich in unterschiedlichen Räumen, häufig gut lüften und häufig und gründlich die Hände waschen und Türklinken reinigen! Einhalten der Hygieneregeln beim Husten und Niesen. Arbeit evtl. mit Fernarbeitsplatz möglich (bitte mit Arbeitgeber besprechen!)
  • Melden Sie sich bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. Für Bewohner des Landkreises Bad Kreuznach an Werktagen unter Telefon: 0671/803-1070, -1071 und -1072, Emailadresse: CoronaAuskunft@kreis-badkreuznach.de (unter Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer und wenn möglich Angabe von Art und Zeitpunkt des Kontaktes und beruflicher Tätigkeit)

Wenn Sie Symptome bekommen (z.B. Fieber, Kopfschmerzen, Erkältungszeichen, Schwächegefühl v.a. in den Beinen, Magen-Darm-Probleme),

  • Rufen Sie Ihren behandelnden Hausarzt oder Kinderarzt an (nicht direkt die Praxis aufsuchen!). Bitte Geduld: Die Mitarbeiter/Innen der Arztpraxen haben sehr viel zu tun!
  • Sollten Sie den Arzt außerhalb der Sprechzeiten nicht erreichen, rufen Sie bitte die Nummer des Patientenservice der kassenärztlichen Vereinigung an: 116 117. Auch hier gilt: bitte Geduld!
  • Ihr Arzt wird das weitere Vorgehen mit Ihnen  besprechen und, wenn angezeigt, eine Testung auf COVID veranlassen. Suchen Sie  bitte nicht von sich aus eine Teststelle auf!
  • Kontaktieren Sie nochmals das Gesundheitsamt (s. o.).

 

Wenn Sie folgenden Kontakt zu einem nachgewiesenen Fall hatten: 

  • Wenn Sie zwar im selben Raum waren, aber unter 15 Minuten Gesichts- oder Gesprächs-Kontakt hatten

(Beispiel:  Arbeitskollegen oder Mitschüler im gleichen Klassenraum mit weiter entferntem Sitzplatz, Familienmitglieder, die sich nur kurz gesehen haben ohne ganz engen Körperkontakt)

dann - auch wenn Sie sich gesund fühlen –

  • Sofern es möglich ist häusliche Absonderung, vermeiden Sie direkte soziale Kontakte zu anderen Personen
  • Möglichst auch innerhalb der Familien räumliche und zeitliche Trennung (abwechselnd essen, jeweils danach Reinigung lüften, möglichst getrennt schlafen, Aufenthalt soweit möglich in unterschiedlichen Räumen), häufig gut lüften und häufige und gründliche Handhygiene!
  • Nehmen Sie Kontakt zum Gesundheitsamt auf, s.o.

Wenn Sie Symptome bekommen,
gehen Sie bitte sofort so vor, wie oben bei engem Kontakt beschrieben und nehmen Sie in jedem Fall Kontakt zum Gesundheitsamt auf (s. o.).    

 

Wenn Sie im medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig sind und Kontakt zu einem nachgewiesenen Fall hatten

informieren Sie sich bitte unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html, und nehmen sie entsprechend dieser Information Kontakt zu Arbeitgeber und dem Gesundheitsamt auf.

Wenn Sie Symptome bekommen, gehen Sie bitte vor, wie oben bei engem Kontakt beschrieben und nehmen Sie Kontakt zum Gesundheitsamt auf (s. o.).    

 

Wie verhält man sich als Reiserückkehrer?

Wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren und es Ihnen gut geht, vermeiden Sie dennoch unnötige Kontakte und enge Kontakte zu anderen Personen und bleiben Sie für 14 Tage zu Hause.

Aktuelle Risikogebiete finden Sie unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Wenn Sie aus einem Risikogebiet kommen und unter Symptomen wie Atemwegsbeschwerden leiden

  • Setzen Sie sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt oder, falls der nicht erreichbar ist, mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel.-Nr. 116117) in Verbindung und nennen Sie auch das Risikogebiet aus dem Sie kommen.
  • Gehen Sie nicht unangemeldet zum Arzt, zur Bereitschaftspraxis oder ins Krankenhaus.
  • Bis Sie mit Ihrem Arzt sprechen konnten, sollen Sie sich nur in den eigenen Räumen aufhalten. Sollten mehrere Personen im Haushalt wohnen, vermeiden Sie engen Kontakt und halten Sie die hygienischen Vorschriften ein.

Weitere Informationen: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

 

Weitere Informationen

Sachliche Informationen über die aktuellen Entwicklungen finden Sie auf folgenden Websites und Links:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/200309_BZgA_Atemwegsinfektion-Hygiene_schuetzt_3x_01_DE.pdf

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

https://msagd.rlp.de/de/unsere-themen/gesundheit-und-pflege/gesundheitliche-versorgung/oeffentlicher-gesundheitsdienst-hygiene-und-infektionsschutz/infektionsschutz/informationen-zum-coronavirus-sars-cov-2/