Kitas und Schulen während Corona


Auszug aus der Konkretisierung zur 15. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (gültig ab 11.01.2021, Stand 25.01.2021)

Link zur kompletten Konkretisierung

Bis einschließlich Freitag, dem 29.01.2021 findet grundsätzlich Fernunterricht statt. Ausnahmen gelten für die Abiturprüfungen sowie sonstige unaufschiebbare Prüfungen. Es findet eine Notbetreuung statt für Kinder bis einschließlich der 7. Klasse, die nicht von ihren Eltern betreut werden können, sowie für diejenigen, die besondere Unterstützung brauchen. Für Kinder mit ganzheitlichem oder motorischem Förderbedarf gilt die Notbetreuung bis einschließlich der Werkstufe.

Ab dem 1. Februar 2021 soll unter Aufhebung der Präsenzpflicht für die Klassenstufen 1 bis 4 Unterricht im Wechselmodell stattfinden. Genaue Informationen zur Organisation gibt es über die jeweiligen Schulen.

Während des Präsenzunterrichts gelten für alle Schülerinnen und Schüler eine Maskenpflicht und der Mindestabstand. Im Landkreis Bad Kreuznach gilt dies nicht für die Bodelschwingh-Schule, die Don-Bosco-Schule und die Bethesda-Schule.

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13, die nicht unter die oben genannten Sonderregelungen fallen, wird der Fernunterricht bis zum 14. Februar 2021 fortgesetzt.


Umgang mit Erkältungs-/Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kita und Schule (gültig ab 03.12.2020)

Hinweise für Eltern, Sorgeberechtigte und Personal

  • Kinder und Jugendliche dürfen die Einrichtung (Kita oder Schule) nicht besuchen, auch wenn sie unter einem Infekt mit nur schwachen Symptomen leiden (z.B. leichter Schnupfen, leichter/ge-legentlicher Husten). Erst wenn der Allgemeinzustand nach 24 Stunden gut ist und keine weiteren Krankheitszeichen dazugekommen sind, darf die Kita oder die Schule wieder besucht werden.
  • Wenn Kinder und Jugendliche unter stärkeren Symptomen leiden, insbesondere Atemwegs- und/oder Grippesymptome (z.B. Fieber, trockener Husten, Geruchs- oder Geschmacksverlust oder auch Gelenk- und Muskelschmerzen) oder verstärken sich die zunächst nur leichten Symptome, entscheiden die Eltern über die Notwendigkeit einer ärztlichen Beratung. Die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt entscheidet über die Durchführung eines SARS-CoV-2-Tests.

Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt Umgang mit Erkältungs-/Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kita und Schule in Rheinland-Pfalz

 

Umgang mit Erkältungs-/Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kita und Schule
gültig ab 22.02.2020

Quarantänemaßnahmen in Schulen (Stand: 06.11.2020)

In den vergangenen Tagen wurden teils sehr emotionale Diskussionen in sozialen Medien zu Quarantänemaßnahmen bei Coronafällen in Schulen geführt. Die Kreisverwaltung versichert, dass Quarantänemaßnahmen mit Augenmaß angeordnet werden, um so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig Personen in Quarantäne zu schicken.

Die Erfahrung der ersten Monate nach den Sommerferien hilft der Stabstelle Corona, die die Quarantänemaßnahmen anordnet, bei der Festlegung der Kontaktpersonen sehr. Denn hier hat sich immer wieder gezeigt, dass Kitas und Schulen in aller Regel nicht der Ort waren, an dem sich das Coronavirus ausgebreitet hat. Nur in Einzelfällen war nicht auszuschließen, dass eine Übertragung in der Schule erfolgte. Diese Erkenntnis belegt, dass die Hygienemaßnahmen an den Schulen und Kitas gut umgesetzt wurden und wirksam sind.

Trotz dieser Erfahrung geht die Stabstelle sehr sensibel mit Coronafällen in Schulen und Kitas um. Sobald das positive Testergebnis der Stabstelle schriftlich bestätigt wird, ermittelt diese gemeinsam mit der Schule oder Kita anhand von Sitzplänen und Befragungen, welche Personen (Sitznachbarn oder Lehr-/Erziehungspersonen) als Kontaktperson 1 in Quarantäne müssen. Diese Quarantäne als Kontaktperson 1 dauert zwei Wochen ab dem letzten Kontakt zur positiv getesteten Person und ist durch ein negatives Testergebnis nicht zu verkürzen.

Noch vor den Herbstferien mussten auf Forderung des Landes ganze Klassenverbände Quarantäne einhalten, die im Unterricht mindestens 15 Minuten mit einer positiv getesteten Person in einem Klassenraum in Kontakt kamen – unabhängig davon, wie weit man voneinander entfernt war.

Gerade angesichts der Erfahrungen, dass kaum Infektionen in Schulen weitergetragen werden, wurde diese Verfahrensweise inzwischen wieder angepasst, sodass seit nach den Herbstferien nur noch Personen im Radius von 2 Metern um die positiv getestete Person als Kontaktperson 1 in Quarantäne müssen. Die weiteren Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrpersonen aus dem Klassenverband sind von der Quarantäne nicht mehr betroffen, sofern es nicht außerhalb der Klassen einen Kontakt gab.

Die Erfahrung zeigte, dass in aller Regel auch innerhalb dieses Zwei-Meter-Radius keine Virusübertragung nachzuweisen war, sodass – dank gut umgesetztem Hygienekonzept - eine Ausbreitung auf Personen, die sich mit der infizierten Person im Raum aufgehalten haben, in aller Regel nicht stattfanden. Für die anderen Schülerinnen und Schüler, die weiter als zwei Meter von der infizierten Person wegsitzen, besteht in der Regel kein Risiko, sich während der Schulzeit infiziert zu haben.

Wir bitten daher darum, den gesammelten Erfahrungen zu vertrauen. Der Kita- und Schulalltag ist wichtig für Kinder und Jugendliche. Nur durch einen behutsamen und zugleich verantwortungsvollen Umgang mit Quarantänemaßnahmen kann der Kita- und Schulbetrieb aufrechterhalten werden. Zugleich versichern wir, dass alle Personen, bei denen ein erhöhtes Infektionsrisiko bestand, als Kontaktpersonen 1 in Quarantäne müssen. Denn oberstes Ziel der Stabstelle ist es weiterhin, die Ausbreitung des Virus durch die gezielte Kontaktnachverfolgung zu verhindern und Infektionsketten zu durchbrechen.

Betrieb in Kitas und Schulen während Corona