Hier finden Sie jeweils die aktuellsten Meldungen aus der Kreisverwaltung

Pressemitteilung "Coronaupdate" vom 05.06.2020

Coronaupdate, Stand 05.06.2020, 14.30 Uhr

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt weiterhin bei 198. Dies entspricht keinem Anstieg seit dem 3.6.20. Es befinden sich derzeit keine Personen in stationärer Behandlung. In der Gesamtzahl (198) enthalten sind auch die bisher insgesamt 187 aus der Quarantäne entlassenen und sieben verstorbenen Personen. Aktuell stehen somit 4 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamtes.


Pressemitteilung "Coronaupdate" vom 04.06.2020

Coronaupdate, Stand 04.06.2020, 14.30 Uhr

Keinerlei Veränderungen gibt es seit unserem Coronaupdate von gestern zu vermelden. Alle darin aufgeführten Zahlen und Daten sind weiterhin aktuell.

Im Kreisgebiet Bad Kreuznach ist es in Folge frühzeitiger Maßnahmen bis jetzt gelungen, viele gefährdete Personen vor der COVID-19 Erkrankung zu schützen. Jedoch ist die Pandemie nicht zu Ende!. Um die bis hierhin ermöglichten Lockerungen nicht zu gefährden, heißt es weiterhin:

  • Abstand halten
  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wann immer geboten
  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen
  • Hust-und Niesetikette
  • Unnötige Kontakte und Menschenansammlungen vermeiden

Achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen! Es ist nach wie vor notwendig, wachsam zu bleiben und die Eindämmung der Infektionen als wichtiges Ziel anzusehen und dementsprechend zu handeln


Pressemitteilung "Coronaupdate" vom 03.06.2020

Coronaupdate, Stand 03.06.2020, 14.30 Uhr

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt nun bei 198. Dies entspricht einem Anstieg um zwei schriftlich bestätigte Fälle seit gestern. Es befinden sich derzeit keine Personen in stationärer Behandlung.

In der Gesamtzahl (198) enthalten sind auch die bisher insgesamt 186 aus der Quarantäne entlassenen und sieben verstorbenen Personen.

Aktuell stehen somit 5 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamtes.

Derzeit betroffene Gemeinden: Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Feilbingert, Kirn.


Pressemitteilung "Coronaupdate" vom 02.06.2020

Coronaupdate, Stand 02.06.2020, 14.30 Uhr

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt weiterhin bei 196. Dies entspricht keinem Anstieg seit dem 14.05.2020.Es befinden sich derzeit keine Personen mehr in stationärer Behandlung. In der Gesamtzahl (196) enthalten sind auch die bisher insgesamt 186aus der Quarantäne entlassenen und sieben verstorbenen Personen. Aktuell stehen noch 3nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts. Aktuell betroffene Gemeinden: Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Kirn.


Pressemitteilung "Coronaupdate" vom 28.05.2020

Coronaupdate, Stand 28.05.2020, 14.30 Uhr

Weiterhin keinerlei Veränderungen gibt es seit unserem Coronaupdate vom Dienstag zu vermelden. Alle darin aufgeführten Zahlen und Daten sind weiterhin aktuell.

Demnach stehen weiterhin 9 mit dem Coronavirus infizierte Personen in der Betreuung des Gesundheitsamtes. Neuinfektionen wurden seit 14.05.2020 keine mehr gemeldet.


Pressemitteilung "Freibäder"

Eine Öffnung der Freibäder in Trägerschaft der Verbandsgemeinden und der Badgesellschaft ist angesichts der gültigen Hygienekonzepte kaum vorstellbar, lautet der Tenor der Gesprächsrunde von Bürgermeistern bzw. Beigeordneten der Verbandsgemeinden und Vertretern der Badgesellschaft mit Landrätin Bettina Dickes. Die Entscheidung zu möglichen Öffnungen der Schwimmbäder in anderer Trägerschaft – zum Beispiel der Ortsgemeinden, von Vereinen oder Genossenschaften - liege aber natürlich in deren eigener Verantwortung.

Das Hygienekonzept sei durch die darin dargelegten Voraussetzungen nicht ohne Frustration bei den Schwimmbadbesuchern umsetzbar, fasst Landrätin Bettina Dickes das Gespräch zusammen. In den Verbandsgemeinden KirnerLand, Nahe-Glan und Langenlonsheim-Stromberg sowie dem Bad Kreuznacher Stadtteil Bosenheim stünden aktuell die Zeichen eher auf „geschlossen halten“, reflektiert die Landrätin.

Hintergrund dieser Einschätzung sind große Probleme, die Hygiene- und Abstandsregularien umzusetzen. „Die Einhaltung der Vorgaben des Landes liegen allein in der Verantwortung der Träger, die diese kaum gewährleisten können“. Zudem seien die Besucherzahlen nur sehr begrenzt. „In Langenlonsheim zum Beispiel kommen an heißen Tagen bis zu 8000 Personen in das Bad, nach Vorgabe des Hygienekonzeptes dürften maximal 800 hinein“. Dies führe automatisch auch vor der Tür bei den Wartenden zu Frustration und im schlimmsten Fall sogar zu Aggressionen. „Ein Schwimm- und Freizeiterlebnis würde es unter den gegeben Umständen nicht geben“, ist sich die Landrätin sicher. Die letzte Entscheidung sei aber vor Ort von den politisch Verantwortlichen bzw. dem Aufsichtsrat der Badgesellschaft zu treffen.

In zwei Wochen wird sich die Gesprächsrunde noch einmal zusammenfinden, um dann unter möglicherweise von Landesseite geänderten Vorgaben erneut zu beraten. „Wir haben uns darauf verständigt, dass dann auch eine endgültige Entscheidung für den Sommer fallen soll, ob die Schwimmbäder in Trägerschaft der Verbandsgemeinden und der Badgesellschaft noch geöffnet werden oder nicht“.

Pressemitteilung "Coronaupdate" vom 26.05.2020

Aktuelle Zahl (Stand 26.05.2020, 14.30 Uhr):

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt bei 196. Dies entspricht keinem Anstieg seit dem 14.05.2020.

Eine Person davon ist in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (196) enthalten sind auch die bisher insgesamt 180 aus der Quarantäne entlassenen und sieben verstorbenen Personen.

Aktuell stehen 9 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Aktuell betroffene Gemeinden:

Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Burgsponheim, Kirn, Schweppenhausen und Windesheim.

 

Ergänzung zur Konkretisierung der Kreisverwaltung zur Achten Corona-Bekämpfungsverordnung von heute Morgen:

Bestattungen sind grundsätzlich im engsten Familienkreis zulässig. Dies bezieht sich ausdrücklich auf das Betreten der Friedhofshalle. Zum engsten Familienkreis gehören Ehe- oder Lebenspartner und Verwandte ersten und zweiten Grades. Personen eines weiteren Hausstandes sind generell erlaubt. Darüber hinaus dürfen weitere Personen innerhalb der Friedhofshalle an der Beerdigung teilnehmen, wenn sichergestellt ist, dass nicht mehr als eine Person pro 10 Quadratmeter diese betreten.

Die Teilnahme an einer Beisetzung ist auch außerhalb dieses Personenkreises außerhalb der Friedhofshalle möglich. Hierbei sind jedoch die Abstandsregeln einzuhalten.


Pressemitteilung "Konkretisierung Achte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz"

Konkretisierungen zur Achten Corona-Bekämpfungsverordnung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach (gültig ab 27. Mai 2020) – Stand 25.05.2020

Sport:

Sportangebote (und damit auch der Übungsbetrieb im Mannschafts- und Ballsport, allerdings ohne Training von Spiel- und Wettkampfsituationen) sind sowohl im Freien wie auch Indoor unter Beachtung der Hygiene und Abstandsvorgaben möglich. Unter anderem sind demnach Kontaktflächen und Trainingsgeräte sind nach der Benutzung jeweils mit einem fettlösenden Haushaltreiniger zu reinigen. Die Nutzung von offenen Getränkespendern bleibt untersagt.

Toilettenanlagen im Innenbereich von Einrichtungen dürfen genutzt werden. Duschräume, Umkleiden, Gesellschafts- und Gemeinschaftsräume dürfen ab sofort einzeln genutzt werden (eine Person oder Personen eines gemeinsamen Haushalts).

Sport im Freien:

Mindestabstand 1,50 Meter – auch im Mannschaftssport ist ein Training nur ohne Körperkontakt und ohne Zuschauer zulässig.

Sport in geschlossenen Räumen:

Der Trainingsbetrieb ohne Körperkontakt ist in geschlossenen Räumen künftig wieder möglich. Der Mindestabstand während der Trainingseinheiten beträgt 3,00 Meter zwischen den Sporttreibenden.

Kegel- und Bowlinganlagen, Billard, Darts und ähnliches sind als Indoorsport ab dem 27. Mai wieder nutzbar.

In Bowlingcentern und Kegelbahnen sind die genutzten Kugeln jeweils vor dem Spielbeginn einer neuen Gruppe mit einem haushaltsüblichen Reinigungsmittel zu reinigen.

Zudem muss den Gästen Handdesinfektion angeboten werden.

Auch auf den Bahnen müssen stets die Abstandsvorgaben gewahrt bleiben. Zwischen den einzelnen Bereichen sind alternativ auch räumliche Abtrennungen möglich, falls der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Diese Regelungen gelten entsprechend auch bei weiteren Indoorangeboten wie Darts oder Billard.

Tanzschulen:

Bei Tanzschulen ist auf den Abstand von 1,50 Metern zwischen den Tanzpaaren (mit festem Tanzpartner) zu achten.

Fitnessstudios:

In Fitnessstudios ist ein Mindestabstand von 3,00 Metern zwischen den Trainierenden einzuhalten. Die Umsetzung dieses Abstands obliegt den Betreibern der Fitnessstudios.

Die Umkleide-, Dusch- und Sanitärräume sind mindestens zweimal täglich zu reinigen. Die Nutzung der Umkleideräume und Duschen ist nur alleine oder mit Personen des eigenen Haushalts zu nutzen.

Für die Gastronomiebereiche innerhalb der Fitnessstudios gelten die gleichen Vorgaben wie für die Gastronomie im Allgemeinen innerhalb des Landkreises Bad Kreuznach.

Wasserspender zur Selbstbedienung sind nicht gestattet. Das Fitnessstudio kann den Trainierenden jedoch Erfrischungsgetränke in geschlossenen Getränkebehältnissen für die Zeit während des Trainings anbieten.

Eine regelmäßige Belüftung ist sicherzustellen.

In den Räumen des Fitnessstudios besteht die generelle Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Während der Nutzung der jeweiligen Fitnessgeräte kann diese abgelegt werden.

Bei Kursen in Fitnessstudios ist der Mindestabstand von 3,00 Meter zwischen den Trainierenden einzuhalten.

Veranstaltungen:

Veranstaltungen im Freien sind bis zu einer Teilnehmerzahl von 100 Personen unter Beachtung der Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen zulässig.

Der Veranstalter hat sicherzustellen, dass die Höchstpersonenzahl, die sich nach der Veranstaltungsfläche ermittelt, nicht überschritten wird.

Die Veranstaltungsfläche ist klar sichtbar zu begrenzen. Die Kontaktdaten der Teilnehmer sind zu erfassen.

Zwischen Sitzgelegenheiten und Stehtischen ist der Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten. An Tischen und Stehtischen dürfen sich Personen aus maximal zwei Haushalten zusammenfinden.

Alle Teilnehmer sind verpflichtet, außerhalb des eigenen Platzes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Buffets und die Nutzung von Getränkespendern und ähnlichem sind nicht zulässig.

Zelten von privaten Gruppen oder Vereinen ist unter Beachtung der Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen als Veranstaltung zulässig.

Vereine:

Gesellige Veranstaltungen von Vereinen und Verbänden sind in geschlossenen Räumen weiterhin untersagt. Dringende Vorstands- und Gremiensitzungen sind aber unter Beachtung der Abstands- und Hygienevoraussetzungen gestattet.

Kultur:

Musikvereine und Theatergruppen können im Freien üben. Hierbei sind jedoch unter anderem die besonderen Abstandsregeln einzuhalten.

Beim atmungsaktiven Musizieren ist der Mindestabstand zwischen zwei Personen zu vergrößern. Proben und Auftritte von Chören bleiben weiterhin untersagt.

Bestattungen:

Bestattungen sind grundsätzlich im engsten Familienkreis zulässig. Dies bezieht sich ausdrücklich auf das Betreten der Friedhofshalle. Zum engsten Familienkreis gehören Ehe- oder Lebenspartner und Verwandte ersten und zweiten Grades. Personen eines weiteren Hausstandes sind generell erlaubt. Darüber hinaus dürfen weitere Personen innerhalb der Friedhofshalle an der Beerdigung teilnehmen, wenn sichergestellt ist, dass nicht mehr als eine Person pro 10 Quadratmeter diese betreten.

Die Teilnahme an einer Beisetzung ist auch außerhalb dieses Personenkreises außerhalb der Friedhofshalle möglich. Hierbei sind jedoch die Abstandsregeln einzuhalten.

Eheschließungen (keine Änderungen):

Neben dem Brautpaar dürfen Trauzeugen, Verwandte ersten Grades sowie eines weiteren Hausstandes an der Hochzeitszeremonie teilnehmen. Darüber hinaus dürfen weitere Personen an der Zeremonie teilnehmen, wenn sichergestellt ist, dass nicht mehr als eine Person pro 10 Quadratmeter den Raum betritt.

Spiel- und Bolzplätze (keine Änderungen):

Diese können unter Beachtung der Abstandsregeln wieder geöffnet werden. Auf Bolzplätzen ist aber nur das Spiel unter Abstand möglich. Fußballspielen mit Körperkontakt ist aber weiterhin untersagt.

Abstandsregeln im öffentlichen Raum (keine Änderungen):

Nach der Siebten Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes dürfen Personengruppen aus zwei Haushalten gemeinsam im öffentlichen Raum ohne Mindestabstand unterwegs sein. Hierbei gibt es keine Begrenzung der Personenzahl.

Zu anderen Personengruppen aus weiteren Haushalten soll – wo immer möglich – ein Mindestabstand von 1,50 Meter einhalten werden.

Beispiele dazu:

Zwei befreundete Personen leben in getrennten Wohnungen. Sie dürfen gemeinsam ohne den besagten Mindestabstand im öffentlichen Raum unterwegs sein. Kommt eine dritte Person hinzu, wäre dies aber nicht zulässig. Die dritte Person muss, wo möglich, einen Abstand von mindestens 1,50 Meter einhalten.

Eine vierköpfige Familie lebt in einem gemeinsamen Haushalt zusammen. Die Familie darf auch auf öffentlichen Flächen ohne Mindestabstand unterwegs sein.

Besagte Familie trifft sich mit einer weiteren Familie aus einem zweiten Haushalt. Auch dies ist künftig wieder möglich.

Weitere Personen, die nicht in einem der beiden Haushalte leben, müssten aber den Mindestabstand einhalten.

Nutzung von Bürgerhäusern, Jugendräumen etc. (keine Änderungen):

Dies ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht erlaubt.

Gastronomie:

Beim Auftreten eines Coronafalles in einem gastronomischen Betrieb (hierzu zählen unter anderem Restaurants, Speisegaststätten, Bars und Kneipen) orientiert sich die Kreisverwaltung an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts. Demnach wird nur Kontaktpersonen ersten Grades die häusliche Quarantäne verordnet. Grundsätzlich ergeben sich darauf keine Komplettschließungen von Betrieben.

Es besteht eine Reservierungs- oder Anmeldepflicht. Diese kann vorab, aber auch vor Ort erfolgen. Nach Vorgabe des Landes müssen die Kontaktdaten durch den Gastronom gesammelt und für einen Monat vorgehalten werden. Bei der Angabe der Kontaktdaten sind die Auskünfte des Gastes maßgeblich.

Darüber hinaus ist schriftlich zu dokumentieren, welche Servicekräfte die jeweiligen Tische im Gastbereich betreuen.

Diese Dokumentation hat zu erfolgen, um im Nachweisfall einer Coronainfektion unter den Gästen oder des Personals Kontaktketten nachvollziehen zu können.

Die Bewirtung darf nur an Tischen erfolgen. Dies bedeutet, dass im Innen- und Außenbereich der gastronomischen Betriebe Speisen und Getränke ausschließlich an Tischen verzehrt werden dürfen, ausdrücklich nicht hingegen im Bar- und Thekenbereich. Die Bewirtung kann durch Servicepersonal oder im Rahmen der Selbstabholung an Abholtheken (keine Buffets) erfolgen. Hier muss vor der Bestellung zwingend ein Tisch zugewiesen werden.

Zwischen den Stühlen, die an einem Tisch stehen muss zur Bestuhlung der angrenzenden Tische ein Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, zwischen den Tischen geeignete bauliche Trennvorrichtungen (zum Beispiel eine Klarsicht-Kunststoffwand oder ähnliches) zu errichten, die einen Spuckschutz zu den Nachbartischen gewährleistet.

Sofern Gäste den Tisch verlassen, muss grundsätzlich eine Mund-Nasen-Abdeckung getragen werden. Dies gilt auch bei der Toilettenbenutzung. Wo möglich, soll der Mindestabstand auch in den Toilettenbereichen eingehalten werden. Sofern dies nicht möglich ist, kann die Anlage dennoch vollständig genutzt werden.

An einem Tisch dürfen Personen aus maximal zwei Hausständen platziert werden. Die Personengrenze orientiert sich an den Stühlen am Tisch.

An Biertischen dürfen jedoch nur maximal sechs Personen über 12 Jahren Platz nehmen. Zusätzlich dürfen Kinder bis 12 Jahre daran sitzen. Auch hier gilt die Regel von maximal zwei Hausständen.

Auch Mitarbeiter der Gastronomiebetriebe im Gastbereich müssen generell eine Mund-Nase-Abdeckung tragen. Ausnahme bilden Personen, die hinter der Theke durch eine Trennvorrichtung (zum Beispiel Plexiglaswand) geschützt werden.

Mitarbeiter ohne Kundenkontakt, wie etwa im Küchenbereich, müssen ebenfalls keine Mund-Nasen-Abdeckung tragen.

Desinfektion ist im Eingangsbereich des Betriebs zwingend zur Verfügung zu stellen. Es besteht keine Verpflichtung des Gastes, dieses zu nutzen. In den öffentlich zugänglichen Toiletten muss für Gäste keine Desinfektion angeboten werden. Jedoch ist das ausreichende Bereitstellen von Seife zwingend erforderlich.

Geldspielgeräte innerhalb der Gasträume dürfen betrieben werden.

Hotels und Beherbergungsbetriebe (keine Änderungen):

Ab Montag, dem 18.05.2020 können die Hotels und Beherbergungsbetriebe ihren Betrieb unter Beachtung der Hygiene und Sicherheitsmaßnahmen wieder aufnehmen.

Es besteht eine Reservierungs- oder Anmeldepflicht. Diese kann vorab, aber auch vor Ort erfolgen. Nach Vorgabe des Landes müssen die Kontaktdaten durch den Betreiber gesammelt und für einen Monat vorgehalten werden. Bei der Angabe der Kontaktdaten sind die Auskünfte des Gastes maßgeblich.

Diese Dokumentation hat zu erfolgen, um im Nachweisfall einer Coronainfektion unter den Gästen oder des Personals Kontaktketten nachvollziehen zu können.

In allen öffentlich zugänglichen Bereichen haben Gäste und Personal Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Der Mindestabstand von 1,50 Meter ist – wo möglich – einzuhalten.

Im Bereich des Housekeepings ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlich zugänglichen Bereich verpflichtend. Beim Reinigen der Gästezimmer kann dieser Schutz abgenommen werden, sofern sich keine Gäste im Zimmer aufhalten.

Zur Reinigung aller Hotelbereiche sind geeignete Reinigungsmittel zu verwenden. Eine Verpflichtung zur Nutzung von Desinfektionsmittel ist nicht gegeben.

Bezüglich der Hotelgastronomie verweisen wir auf die Ausführungen im Bereich der Gastronomie.

Bei der Durchführung von Fortbildungen, Bildungsangeboten oder ähnlichem in Hotels- oder Beherbergungsbetrieben gelten die Mindestabstands- und Hygieneregeln analog zu den Vorgaben der Bildungseinrichtungen.

Desinfektion ist im Eingangsbereich des Hotels- und des Gastronomiebereichs zwingend zur Verfügung zu stellen. Es besteht keine Verpflichtung des Gastes, dieses zu nutzen.

In den öffentlich zugänglichen Toiletten muss für Gäste keine Desinfektion angeboten werden. Jedoch ist das ausreichende Bereitstellen von Seife zwingend erforderlich.

Camping:

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze sind geöffnet. Voraussetzung für die Nutzung ist, dass die Camper über eigene sanitäre Anlagen verfügen.

Die Nutzung von öffentlichen Toilettenanlagen ist unter Beachtung der gebotenen Hygienemaßnahmen zulässig. Die Nutzung der gemeinschaftlichen Duschanlagen hingegen jedoch grundsätzlich nicht. In begründeten Ausnahmefällen können diese aber zur Einzelnutzung (Einzelperson oder gleicher Haushalt) zur Verfügung gestellt werden. Nach jeder Nutzung ist die Anlage vollständig mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln zu reinigen.

Wickelräume dürfen genutzt werden.

Gemeinschaftsplätze zum Reinigen von Geschirr sind zulässig.


Pressemitteilung "Coronaupdate" vom 25.05.2020

Aktuelle Zahl (Stand 25.05.2020, 14.30 Uhr):

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt bei 196. Dies entspricht keinem Anstieg seit dem 14.05.2020.

Zwei Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (196) enthalten sind auch die bisher insgesamt 178 aus der Quarantäne entlassenen Personen.

Leider ist eine weitere mit dem Coronavirus infizierte Person aus dem Landkreis verstorben. Hierbei handelt es sich um einen 80-jährigen Mann. Insgesamt sind somit inzwischen sieben mit dem Coronavirus infizierte Personen aus dem Landkreis Bad Kreuznach verstorben.

Weitere Informationen zu verstorbenen Personen werden durch die Kreisverwaltung keine gegeben.

Aktuell stehen 11 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Aktuell betroffene Gemeinden:

Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Burgsponheim, Kirn, Mandel, Schweppenhausen, Stromberg und Windesheim.