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Neuigkeiten und Informationen aus dem Landkreis und der Kreisverwaltung


Bildung und Integration als Querschnittsthema verstehen

„Voll und ganz“ erfüllte der Workshop „Bildung (er-)leben im Landkreis Bad Kreuznach“ die Erwartungen von Julie Jeck, der Bildungskoordinatorin der Kreisverwaltung. Sie organisierte die Veranstaltung in der Kreisverwaltung gemeinsam mit der Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement. Die Transferagentur unterstützt den Kreis dabei, eine Strategie zur Integration von Neuzugewanderten in das Bildungssystem vor Ort zu entwickeln.
„Der Ansatz des Workshops und auch der eigentlichen Arbeit im Rahmen der „Kommunalen Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ ist es, Bildung und Integration als Querschnittsthema zu verstehen“, erklärt Jeck. Gerade daher sei das Bild der Teilnehmenden so bunt und über viele Verwaltungsebenen gemischt gewesen. „Immerhin betrifft Bildung und Integration eine Vielzahl von Verwaltungsbereichen“. So seien neben Jugend-, Sozial- und Bauamt auch Vertreter der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters dabei gewesen. Darüber hinaus spiegelte der Workshop auch den vertikalen Querschnitt der Verwaltung wider. Vom Sachbearbeiter über Amtsleiter und Dezernent bis zur Landrätin erstreckte sich der Teilnehmerkreis. 
„Ziel war es, mit Kolleginnen und Kollegen im Haus über die Themen Bildung und Integration ins Gespräch zu kommen, gemeinsam daran zu arbeiten und zukünftige Projekte und gemeinsame Handlungsfelder der Bildungskoordination zu identifizieren“, erklärt Jeck. Dies sei auch gelungen. Besonders die über Fach- und Zuständigkeitsgrenzen hinweg geführte, angeregte Diskussion und die gemeinsamen Überlegungen, wie zukünftig die Herausforderung der Integration gemeistert werden kann, begeisterten die Bildungskoordinatorin. „In zwei Workshops, in denen sehr konzentriert gearbeitet wurde, wurden insgesamt vier ‚Projektpakete‘ zu verschiedenen Themen ‚geschnürt‘“, reflektiert die Bildungskoordinatorin. „Als wichtige Handlungsfelder für die Altersgruppe 0-16 Jahre wurde beispielsweise die Elternarbeit oder auch die Bereitstellung nützlicher und zielgruppengerechter Informationen benannt. Für über 16-jährige Neuzugewanderte spielt Unterstützung beim Übergang in Arbeit und Ausbildung eine zentrale Rolle“. Mit diesen und anderen identifizierten Problemen werde sich die Bildungskoordination verstärkt beschäftigen. 
Auf die Ergebnisse aufbauend arbeitet die Transferagentur nun Handlungsempfehlungen zu den verschiedenen Themen aus. Jeck ist sich sicher, dass die Umsetzung der Ideen möglich sein wird und hierdurch im Ergebnis neue Impulse entstehen. „Wichtig ist sicherlich, im regelmäßigen Austausch zu bleiben und eventuell Formen der Zusammenarbeit, im Sinne einer Verantwortungsgemeinschaft zu etablieren“, macht Jeck deutlich. Zugleich weiß sie aber auch, dass trotz guter Ideen „uns viele Themen und Projekte noch länger begleiten werden“. Die geknüpften Kontakte müssten nun aufrecht erhalten bleiben, um gezielt weiter an den gemeinsamen Zielen zu arbeiten. „Ich denke, der Prozess, der durch den Workshop angestoßen wurde, wird die Arbeit der Bildungskoordination unterstützen“.
Neben der Bildungskoordinatorin zeigten sich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden mit dem Verlauf des Workshops. „Sowohl zu den inhaltlichen Ergebnissen, wie auch hinsichtlich der organisatorischen Form und der Moderation durch die Transferagentur gab es gute Rückmeldungen“, freut sich Jeck. Für sie persönlich sei es darüber hinaus eine gute Gelegenheit gewesen, zu sehen, mit welchen Themen die Kollegen bei der täglichen Arbeit in Berührung kommen und auch gegen welche Widerstände sie zu kämpfen haben.
 


Kreisverwaltung setzt auf Elektromobilität

Die Kreisverwaltung Bad Kreuznach hat seit dieser Woche zwei Elektroautos in ihrem Fuhrpark! Die Fahrzeuge (BMW I3) mit einer Alltagsreichweite von bis zu 200 km wurden auf drei Jahre geleast und werden ab sofort von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Dienstfahrten in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt.  Neben den kurzen Wegen innerhalb des Stadt- und Kreisgebietes, bieten insbesondere die nächtlichen Standzeiten optimale Bedingungen zum Aufladen der Elektroautos. In der Garage der Kreisverwaltung wurden für die beiden Fahrzeuge zwei Schnelladeboxen installiert, welche pro Stunde rund 30 km Reichweite nachladen. Landrätin Dickes: „Wir freuen uns über die neuen Elektroautos. Als öffentliche Stelle möchten wir gerne unserer Vorbildfunktion nachkommen und zum Klimaschutz beitragen.“


Eingeschränkte Erreichbarkeit des Sozialamtes

Wegen einer Fort- und Weiterbildungsveranstaltung sind am Donnerstag, dem 15.02.2018, die Büros im Sozialamt der Kreisverwaltung Bad Kreuznach in den Arbeitsbereichen Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung (ganztags) und Hilfe zur Pflege (14.00 bis 16.00 Uhr) nicht besetzt. Unterlagen können unmittelbar im Bürgerbüro der Kreisverwaltung Bad Kreuznach abgegeben werden.Wegen einer Fort- und Weiterbildungsveranstaltung sind am Donnerstag, dem 15.02.2018, die Büros im Sozialamt der Kreisverwaltung Bad Kreuznach in den Arbeitsbereichen Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung (ganztags) und Hilfe zur Pflege (14.00 bis 16.00 Uhr) nicht besetzt. Unterlagen können unmittelbar im Bürgerbüro der Kreisverwaltung Bad Kreuznach abgegeben werden.





Kampagne "Kein Alkohol in Kinderhände" - Besuch der Crucenia Realschule plus

„Die Veranstaltung wurde sehr gut angenommen“, resümierte Birgit Abt vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Bad Kreuznach den Besuch in der Crucenia Realschule plus Bad Kreuznach im Rahmen der Kampagne „Kein Alkohol in Kinderhände“. Gemeinsam mit der Regionalen Gesundheitskonferenz und in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Bad Kreuznach (ASB) lebt diese Kampagne bereits seit mehreren Jahren und soll Kindern und Jugendlichen verdeutlichen, welche schädliche Wirkung Alkohol speziell auf jüngere Menschen hat.
„Sowohl von Seiten der Schulleitung, der Lehrer, als auch von den Schülerinnen und Schülern gab es positive Äußerungen“, erklärt Abt. Wie vorher vermutet habe es in jeder Klassenstufe schon Personen gegeben, die mit Alkohol bereits in Berührung gekommen waren. Auch über Rauschzustände hätten viele der Jugendlichen bereits aus eigener Erfahrung bereits berichten können. „In aller Regel können Kinder und Jugendliche die Tragweite eines Vollrauschs in ihrem Alter gar nicht einschätzen“, weiß die Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes. Dementsprechend hätten die Erläuterungen zu „Alkohol und Folgeschäden“ sichtliche Betroffenheit bei den insgesamt rund 300 Schülern der Jahrgangsstufen sieben bis neun ausgelöst und doch vielleicht einigen die Augen über die Risiken geöffnet. „Gerade die Erfahrungen mit der Rauschbrille haben viele nachdenklich gestimmt, der beabsichtigte Effekt war für viele eine Überraschung“. Durch das Aufsetzen der Rauschbrille wird ein Alkoholwert von 0,8 Promille optisch simuliert. Orientierungsschwierigkeiten und eine eingeschränkte Sicht können auf diesem Wege demonstrieren, wie Alkohol wirkt.
Daneben wurde den Schülerinnen und Schülern auch die richtige Verhaltensweise mitge-geben, welche Ersthilfemaßnahmen zu treffen sind, wenn eine andere Person zu viel Alkohol konsumiert hat. Notruf absetzen, Atmung kontrollieren und die Person in die stabile Seitenlage zu bringen galt es hier für die Heranwachsenden zu üben. „Es wurde deutlich, wie wichtig es ist, die Erste Hilfe immer wieder ins Gedächtnis zu rufen“, bemerkte Abt. Sie lobte, dass die Crucenia Realschule plus sehr offen für die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt ist und das Thema Alkohol in der Schule offen kommuniziert wird.
Neben dem Besuch der Crucenia Realschule plus stehen für das Gesundheitsamt noch einige weitere Besuche in Schulen an. „Wir wollen auf diesem Wege so viele Kinder und Jugendliche wie möglich erreichen, um für die oft zu alkoholträchtige Zeit zu sensibilisieren. Jede Alkoholvergiftung ist eine zu viel – von den Langzeitfolgen ganz zu schweigen“.
 

Geführt von Birgit Abt probiert eine Schülerin die Rauschbrille aus.
Martin Koch vom ASB zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie im Notfall zu verfahren ist.

Naheweinkönigin und Mandeler Winzer schneiden Schöneberger Weinberg

Naheweinkönigin Pauline Baumberger beim „Wingertschneiden“

Im Rahmen der Grünen Woche in Berlin machten Naheweinkönigin Pauline Baumberger zusammen mit Winzern aus Mandel am Anreisetag Station im Partnerweinberg in Berlin-Schöneberg. Es ist Tradition, dass die Winzer der Heimatgemeinde der amtierenden Weinkönigin jeweils im Frühjahr das Schneiden der rund 200 Rebstöcke unserer Partnergemeinde Tempelhof-Schöneberg übernehmen. Auf dem Programm standen neben dem Besuch der Grünen Woche auch eine Stadtrundfahrt mit Besuch des Fernsehturmes und der Reichstagskuppel sowie ein Empfang im Schöneberger Rathaus, bei dem auch Landrätin Bettina Dickes mit anwesend war. Organisiert hat die äußerst interessante und abwechslungsreiche Reise, wie schon in den Vorjahren, der in Bretzenheim wohnende Wahlberliner Rainer Jäck.
 


Die KFZ-Zulassungsbehörde der Kreisverwaltung Bad Kreuznach informiert

Online-Wiederzulassung

Seit dem 1. Oktober 2017 besteht für Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die Wiederzulassung Ihres Fahrzeuges Online über das Internet zu beantragen. Alle technischen Voraussetzungen für die Bearbeitung sind mittlerweile geschaffen. Unter Wiederzulassung ist ausschließlich die erneute Zulassung eines Fahrzeuges auf den gleichen Fahrzeughalter mit dem gleichen Kennzeichen zu verstehen.

Entstempelung von Kennzeichen

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass bei der Außerbetriebsetzung / Umschreibung von Fahrzeugen die Dienstsiegel auf den Kennzeichen nicht vom Halter oder beauftragten Personen selbst entstempelt werden dürfen. Die Kennzeichen sind bei der Außerbetriebsetzung / Umschreibung eines Fahrzeuges der Zulassungsbehörde zur Entstempelung durch die Bediensteten vorzulegen. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit, dass der Halter / die beauftragte Person unter Aufsicht eines Behördenmitarbeiters selbstständig  die Stempelplaketten entfernt. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass die Zulassungsbehörde verpflichtet ist, die Kennzeichen für die Dauer von 10 Jahren zu sperren, wenn diese vorab durch den Halter / die beauftragte Person entstempelt werden. Diese Vorgaben gelten nicht für die Online-Außerbetriebsetzung (Abmeldung) über das Internet-Portal des Kraftfahrt-Bundesamtes. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben ist hierbei die Verdeckung der Siegelplakette abzuziehen um den darunter befindlichen Sicherheitscode freilegen zu können. Um Beachtung der vorgenannten Hinweise zu den Verfahren wird gebeten. Weitere Informationen zu diesen Themen finden Sie auf dieser Homepage unter:

http://www.kreis-badkreuznach.de/kreisverwaltung/aemter/amt-3-sicherheit-ordnung-und-verkehr/verkehr/kfz-zulassung

Für Fragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.


Adventskranz für die Kreisverwaltung stammt aus Feilbingert

Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann: „Wir brauchen wirklich jeden in den Freiwilligen Feuerwehren"

„Stellen Sie sich vor, Sie sind an einem Vormittag zuhause. Sie haben frei, Urlaub oder erledigen gerade etwas Hausarbeit, bis die Kinder von der Schule oder dem Kindergarten zurückkommen. Plötzlich hören Sie einen dumpfen Knall. Beim Blick aus dem Fenster sehen Sie, dass im Nachbarhaus Flammen aus einem Fenster schlagen und dichter Rauch aufsteigt. Nachdem Sie den Notruf abgesetzt haben gehen Sie raus und erfahren, dass der Nachbar wohl noch im Haus ist. Sie können nicht helfen, was zu einem sehr schlechten Gefühl führt, denn Sie sorgen sich um den Nachbarn und hoffen, die Feuerwehr ist schnell da, um ihn zu retten. Die Sirene ist bereits ertönt, sodass in den kommenden acht Minuten, der Hilfsfrist für die Feuerwehren, mit deren Eintreffen zu rechnen ist. Jede Sekunde die vergeht, wirken wie Minuten. Endlich, acht Minuten sind rum, doch noch ist keine Feuerwehr eingetroffen. Einige Minuten später hören Sie ein Martinshorn! Es vergehen noch ein paar Augenblicke und die Feuerwehr ist da. Aber sie wundern sich, es steigen nur zwei Einsatzkräfte aus, die – ebenso wie Sie – zufällig heute im Ort waren. Auf Ihren Hinweis, dass noch jemand im Haus sein muss, erhalten Sie die Antwort, man könne noch nicht rein, da nur einer der beiden Atemschutz tragen darf, aber mindestens vier Atemschutzgeräteträger im Einsatz benötigt werden – zwei die reingehen, zwei zur Sicherheit. Weitere Kräfte seien schon nachgefordert. So vergehen weitere Minuten, auch das Fahrzeug aus der Nachbargemeinde ist nur mit einem Mann besetzt. Erst nach über 20 Minuten, nach dem Eintreffen weiterer Einsatzkräfte aus verschiedenen Wehren kann ein Trupp in das Haus gehen, um den Vermissten zu suchen“, zeichnet Kreisfeuerwehrinspekteur ein Bild auf, was sich so jeden Tag und überall im Landkreis ergeben kann. „Wäre der Nachbar tatsächlich noch in der Brandwohnung gewesen, hätte er das Feuer vermutlich nicht überlebt“, macht Hofmann deutlich. Denn nach spätestens 15 Minuten wird es eng! „Man kann es aber auch anders sehen, denn es könnte eben auch nicht das Haus des Nachbarn, sondern das eigene treffen, in dem jeder selbst dann vergebens auf Hilfe wartet“.
Weshalb es zu solchen Szenen kommen könnte lasse sich einfach erklären: die Feuerwehren werden personell immer schwächer, neue Einsatzkräfte finden sich kaum. „In der heutigen Zeit, mit Druck im Beruf oder zeitlicher Beschränkungen durch andere Verpflichtungen fällt der Weg in das Ehrenamt Feuerwehr schwer, dies ist auch den Verantwortlichen der Feuerwehren mehr als bekannt“. Jedoch müsse die Notwendigkeit funktionierender Wehren jedem klar sein.
„Neben den dünnen Personalschichten verstärkt sich das Problem noch, da jene, die in den Feuerwehren aktiv sind, in aller Regel außerhalb des Heimatortes arbeiten und somit während der Arbeitszeit für das Ehrenamt nicht oder nur verspätet greifbar sind“. Verfüge man hingegen über eine große Personaldecke, steige die Chance enorm, dass auch über Tag die Feuerwehren schnell und effektiv zur Hilfe eilen können – dies gelte auch für Frauen, die zwar immer häufiger in den Wehren in allen Positionen zu finden sind, aber dennoch anteilig deutlich unterrepräsentiert sind.
Durch den Personalschwund in den Wehren sind einzelne Einheiten im Landkreis Bad Kreuznach schon jetzt am Rande der Existenz. Schrumpft die Mannschaftsstärke unter die Nenngröße von neun Personen, ist eine Einsatzfähigkeit selbst im Optimalfall kaum noch gegeben. „Und dann kommt Hilfe frühestens mit Wehren aus den Nachbargemeinden“.
Dabei könnte die Situation der Feuerwehren vom Grundsatz her problemlos gelöst werden: „Treten Sie aktiv in die Wehren ein und helfen Sie, wenn es bei Ihrem Nachbarn, im Ort oder in einer Nachbargemeinde zu einem Notfall“. Es sei klar, dass die aktive Mitgliedschaft in einer Feuerwehr Zeit koste, aber diese sei gut angelegt. Zwar verdiene man in den Freiwilligen Feuerwehren kein Geld, aber anderen im Team helfen zu könne, gebe jedem, der sich ehrenamtlich in den Wehren engagiert, ein sehr gutes Gefühl. Und niemand müsse im Einsatz etwas tun, was sie oder er nicht will oder kann. „Helfen kann aber trotzdem jeder, unabhängig der schulischen Bildung oder dem Berufsstand, gleich ob die Menschen aus dem IT-Bereich, dem Handwerk, der Verwaltung, der Hauswirtschaft oder akademischen Berufsfeldern kommen“.
Daher wirbt der Kreisfeuerwehrinspekteur eindringlich und immer wieder, sich bereit zu erklären, der Feuerwehr beizutreten und anderen im Notfall zu helfen. „Wir brauchen wirklich jeden, um einsatzfähig zu bleiben und das Leben des Nachbarn retten zu können. Letztlich kann es jeden treffen, auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen zu sein“.


Erste Raummodule beim Kompostwerk aufgebaut.

17. November 2017

„Die Kommunalisierung der Müllentsorgung wird nun erstmals auch sichtbar“, freut sich der Abfallwirtschaftsdezernent Hans-Dirk Nies. Denn am vergangenen Freitag wurden auf dem Gelände des Bad Kreuznach Kompostwerks die ersten sechs Raummodule, welche die Sozial- und Sanitärbereiche für die Fahrer und Lader der Müllfahrzeuge beherbergen, angeliefert und aufgebaut. Ab Januar 2018 wird zunächst die Abholung von Sperrmüll und Papier durch den Abfallwirtschaftsbetrieb eigenwirtschaftlich erfolgen. „Den vom Abfallwirtschaftsbetrieb eingestellten Fahrern und Ladern der Müllfahrzeuge, die ab Januar ihre Arbeit im Landkreis aufnehmen, stehen mit der Einrichtung der Raummodule die notwendigen Räumlichkeiten zur Verfügung“, so der Abfallwirtschaftsdezernent. Die Räume sind so eingerichtet, dass eine sogenannte schwarz/weiß Trennung gewährleistet wird und die Kollegen sauber nach getaner Arbeit den Arbeitsplatz verlassen können.

Die Raummodule wurden in Langenlonsheim von der Firma KB Containerbau hergestellt und in Bad Kreuznach aufgebaut. „Wir sind sehr froh, dass wir mit der Firma KB Containerbau einen Partner gefunden haben, der über einen sehr großen Erfahrungsschatz verfügt und zugleich im Landkreis Bad Kreuznach die Raummodule produziert“, erklärt Nies.

Einschließlich aller Nebenkosten, wie etwa dem Innenausbau und dem Anschluss an die Versorgungsleitungen, belaufen sich die Herstellungskosten der Sanitär- und Sozialbereiche auf rund 185.000 Euro. Im ersten Bauabschnitt wurden sechs Raummodule aufgebaut, die bis Ende 2018 noch erweitert werden, um dann auch dem Personal für die zweite Stufe der Kommunalisierung, der Übernahme der Bio- und Restabfallsammlung, darin Platz zu bieten.

Der Aufbau der in Langenlonsheim produzierten Module am Freitag dauerte rund vier Stunden. Nach erfolgtem Innenausbau ist dann die Übergabe der Räume an den Abfallwirtschaftsbetrieb vorgesehen.



100 Tage Landrätin Bettina Dickes

12. Oktober 2017

Am kommenden Sonntag, dem 15.10.2017, ist Landrätin Bettina Dickes seit 100 Tagen im Amt - 100 Tage, die  nicht nur zum „Ankommen“ dienten. Schon in den ersten Wochen und Monaten wurden wichtige Themen angestoßen bzw. entschieden und Strukturen geändert...






Erster Aktionsplan der Kreisverwaltung Bad Kreuznach zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) veröffentlicht

10. Mai 2017

Der erste umfassende Aktionsplan der Kreisverwaltung Bad Kreuznach zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) ist veröffentlicht. Die Politik für Menschen mit Behinderung ist heute eine Aufgabe, die alle Arbeitsbereiche einer Verwaltung betrifft. Deshalb hat die Kreisverwaltung Bad Kreuznach der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen folgend, ämterübergreifend den ersten Aktionsplan erstellt. Der Aktionsplan gibt einen guten Überblick über die bisher umgesetzten bzw. noch umzusetzenden Themen im Landkreis Bad Kreuznach. Er wird begleitet von der Vision, dass im Landkreis Bad Kreuznach Menschen mit Behinderung selbstbestimmt und gleichberechtigt miteinander leben, lernen und arbeiten. Durch die Vielfalt der Wohn-, Freizeit- und Betreuungsangebote ist die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft für Menschen mit Behinderung möglich.  Die Gliederung des Aktionsplans erfolgte entsprechend der 10 Handlungsfelder der UN-Behindertenrechtskonvention. Innerhalb der Handlungsfelder sind die einzelnen Maßnah-men, der zeitliche Rahmen, gute Beispiele und die Zuständigkeit der Ämter aufgeführt.

  1. Erziehung und Bildung
  2. Arbeit und Beschäftigung
  3. Wohnen und Familie
  4. Kultur, Freizeit und Sport
  5. Gesundheit und Pflege
  6. Schutz der Persönlichkeitsrechte
  7. Interessenvertretung
  8. Mobilität und Barrierefreiheit
  9. Barrierefreie Kommunikation und Information
10. Sonstige Maßnahmen

Die Fortschreibung des Aktionsplanes erfolgt künftig in Zusammenarbeit mit dem Kreisbehindertenbeirat. Der Aktionsplan kann als Druckexemplar im Bürgerbüro der Kreisverwaltung Bad Kreuznach abgeholt werden. 

Hier können sie den Aktionsplan herunterladen:
http://www.kreis-badkreuznach.de/kreisverwaltung/aemter/amt-4-sozialamt/sozialplanung/aktionsplan-fuer-den-landkreis-bad-kreuznach/

„Zeitung lesen macht Azubis fit“. Auszubildende der Kreisverwaltung präsentieren ihr Unternehmen.

Azubis
Zeitung

(Mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung)

18. Februar 2017


Neuregelung der Ausgabe "Gelbe Säcke"

Müllsäcke

2. November 2016

"Veolia wird nach erfolgreichem Ausschreibungsverfahren für den Kreis Bad Kreuznach auch von 2017 bis 2019 für die Entsorgung von Leichtverpackungen zuständig sein. Statt der bisherigen Ausgabestellen erhalten fortan alle Haushalte ohne die gelben 240-Liter-Behälter im November 2016 die Rollen kostenfrei geliefert“, teilt Veolia mit.

Falls Haushalte, die keine gelbe Tonne haben, bis Anfang Dezember keine Grundverteilung erhalten haben sollten, bittet Veolia um Rückmeldung. Darüber hinaus könnten gelbe Säcke nach dem Verbrauch der 39 Stück jederzeit im Veolia-Betrieb, Felix-Wankel-Straße 7 in Planig abgeholt werden oder über die Hotline oder E-Mail-Adresse nachgeordert werden: 0671/8940260 o. 0800/0785600; E-Mail senden

Servicehotline Fa. Veolia: 0671/8940260 oder 0800/0785600