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Wegweiser für den beruflichen Wiedereinstieg

Heutzutage ist es meist selbstverständlich, dass Frauen und Männer wieder zurück in den Beruf wollen, wenn Sie ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Kindererziehung oder Pflege unterbrochen haben. Wer eine Zeit lang aus dem Beruf heraus war, muss so einiges bedenken und Entscheidungen treffen.

Viele Fragen stehen im Mittelpunkt:

Wie gehe ich es an?

Möchte ich mich weiter qualifiieren?

Wo finde ich freie Stellen?

Wie bewerbe ich mich?

Um auf diese und viele andere Fragen schnell eine Antwort zu finden, zu erfahen wo Beratung angeboten wird und auf was Sie sich einstellen müssen, hat das rheinland-pfälzische Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz die Broschüre "Wegweiser für den beruflichen Wiedereinstieg" überarbeitet und sowohl in digitaler als auch in Papierform erneut herausgegeben.

Das häufig verlangte Nachschlagewerk enthält Tipps, Angebote und Kontakte für Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger sowie Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz für Orientierung, Qualifizierung und Stellensuche. Ein breit gefächter Teil mit Angeboten persönlicher Beratung und interessante Informationen im Internet machen den Wegweiser zu einem informativen Nachschlagewerk für alle, die wieder in den Beruf möchten.

Den Wegweiser für den beruflichen Wiedereinstieg können Sie bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises bestellen.

Wegweiser Wiedereinstieg 2017

Internationaler Frauentag am 8.3.2017

Unter dem Motto „Zukunft ist weiblich“ startet der Fernsehsender 3sat eine Themenwoche rund um den Internationalen Frauentag. Vom 6. bis 11. März erzählen mehr als 20 Beiträge davon, wie Frauen weltweit um ihre Rechte kämpfen.

Dabei werden Geschichten von Frauen aus Afghanistan, dem Libanon, Indien, Kambodscha, Kuba oder dem Senegal gezeigt. Auch prominente Frauen wie die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai kommen zu Wort.
 

Es gibt noch viel zu tun auch in Deutschland, so die Botschaft der Frauenverbände für den diesjährigen Internationalen Frauentag.

„Frauen werden nach wie vor oft für gleichwertige Tätigkeiten schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen, sie sind es, die meist in prekären Beschäftigungsverhältnissen gefangen sind. Und auch das Erstarken eines ultrakonservativen Frauenbildes stellt die weibliche Selbstbestimmung zunehmend in Frage. Es gibt also noch viel zu tun.“ so die Programm-Macherinnen.

Wenn Sie sich über die Sendereihe informieren möchten, schauen Sie hier nach.

Equal Pay Day - Tag gegen die Lohnungleichheit am 18.März 2017

Die Lohnlücke zwischen den Gehältern von Frauen und Männern ist seit Jahren auf gleichem Niveau: Sie beträgt 21% und ist damit in Europa eine der höchsten.

Dies bedeutet, dass Frauen ein Jahr und zusätzlich die Zeit bis 18.März 2017 arbeiten müssen, um den gleichen Jahreslohn wie ihre männlichen Kollegen -statistisch gesehen- zu erhalten.

Darauf machen Gleichstellungsbeauftragte, Verbände und Gewerkschaften jedes Jahr am Equal Pay Day - dem sogenannten Tag der Entgeltgleichheit - aufmerksam und diskutieren über Ursachen und Einfluss-möglichkeiten.

Diskutieren Sie mit, denn Frauen verdienen mehr als sie verdienen!

In jedem Jahr wird ein anderer Aspekt in den Fokus genommen - 2017 geht es rund um das Thema Endlich partnerschaftlich durchstarten. Informieren Sie sich hier!

Equal Pay Day

Hinter Türen - Ein Comic mit vielen Einblicken

Obwohl jede dritte Frau in Deutschland von Gewalt betroffen ist, erfährt das Thema nur selten die nötige öffentliche Aufmerksamkeit – vielfach wird Gewalt toleriert, ignoriert oder schlichtweg bagatellisiert. "

"Das möchten wir ändern", sagten sich die Comiczeichnerin Isabel Kreitz und der Illustrator Stefan Dinter und entwarfen in Zusammenarbeit mit dem Hilfetelefon die Grafik Novel "Hinter Türen". Es handelt sich um einen spannenden Kriminalfall, in dem die junge Reporterin Anna einer unbequemen Wahrheit auf die Spur kommt. Ein zurückgelassener Brief bringt Anna in Kontakt mit einer älteren Dame, die Hilfe sucht. Zwischenzeitlich ist sie jedoch verstorben. Was ist nur geschehen? Kommen Sie dem Täter auf die Spur und lesen Sie weiter...

Die beiden preisgekrönten Autoren haben eine interessante Geschichte geschrieben, die  auf einfache Antworten verzichtet,  ebenso wie auf explizite Gewaltdarstellungen. Stattdessen ermutigen sie die Leserinnen und Leser, bei Gewalt nicht die Augen zu verschließen: "Ich wünsche mir, dass alle Menschen lernen, beim Thema Gewalt gegen Frauen genau hinzuschauen und zu interpretieren, was sie wahrnehmen", so Isabel Kreitz.

Hinter Türen Comic